Blick ins Buch

Sci-Fi

Der Herr des Wüstenplaneten

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Über das Buch

Die ferne Zukunft: Der Kampf um Arrakis, den Wüstenplaneten, ist beendet, und Paul Atreides, genannt Muad’dib, ist von den Fremen zu ihrem Propheten ernannt worden. Sie folgen ihm bedingungslos in einen Djihad, der wie ein Sturmwind durch die Galaxis fegt. Pauls neues Imperium und seine Machtfülle ruft Neider auf den Plan, die seine Herrschaft brechen wollen. Und so mischen sich unter die Pilger, die nach Arrakis kommen, um den Erlöser zu sehen, Attentäter, menschliche Zeitbomben …

Frank Herberts »Wüstenplanet«-Romane, das erfolgreichste Science-Fiction-Epos aller Zeiten, in der neuen Übersetzung von Jakob Schmidt. Und sind die Romane zum großen Filmepos »Dune« von Denis Villeneuve.

Ungekürzte Lesung mit Mark Bremer, Uta Dänekamp
10h 27min

Editionen (7)

ISBN9783837153576
VerlagRandom House Audio
Erscheinungsdatum27.07.20

Rezensionen & Bewertungen

627 Bewertungen

83 Rezensionen

3,9

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  • st.fanie
    st.fanie

    687 Follower

    5,0

    Das Fundament von Dune 🌌 - Die Bürde der Macht

    📖 Rezension – Der Herr des Wüstenplaneten Der zweite Band hat sich für mich noch intensiver angefühlt, besonderes die Charakterentwicklung und Tiefe, aber auch das Ergebnis eines vermeintlichen "Sieges" zu erleben ist wahnsinnig faszinierend gewesen. Die Geschichte nach der Geschichte zu quasi erleben. Wo oft ein Cut bzw Abschluss ist, da beginnt gefühlt ein neues viel schwereres und dunkleres Kapitel. Es wird definitiv sehr viel politischer, philosophischer, tiefer und auch etwas düsterer. Dafür aber auch gefühlvoller. Viele Momente haben mich nachdenklich gemacht, teilweise auch traurig, weil man spürt, wie sehr sich alles verändert hat. Paul Atreides ist nicht mehr derselbe wie zuvor – und genau das macht diesen Teil so eindrucksvoll. Es geht weniger um Aufstieg und mehr um die Konsequenzen von Macht, von Entscheidungen und von Dingen, die vielleicht nie hätten passieren dürfen. Was mich besonders beschäftigt hat, war dieses Gefühl von Unausweichlichkeit. Als würde alles auf etwas hinauslaufen, das man zwar ahnt, aber nicht wirklich greifen kann. Und genau dieses Gefühl hat mich durch das ganze Buch begleitet. Die Welt wirkt größer, aber gleichzeitig auch zerbrechlicher! Verschiedene Kräfte ziehen im Hintergrund ihre Fäden, und man merkt, wie instabil alles geworden ist. Für mich war dieser Band emotional sehr sehr stark. Leiser vielleicht als der erste – aber dafür umso eindringlicher!!! Ein Buch, das nicht nur weitererzählt, sondern vertieft. Es liefert keine einfachen Antworten, stattdessen stellt es Fragen und lässt einem Raum, selbst darüber nachzudenken. Ein intensives, tiefgehendes Leseerlebnis, das mich immer wieder innehalten ließ und noch lange nachhallt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    28. Apr. 2026

  • primabellarina
    primabellarina

    57 Follower

    4,0

    Sehr philosophisch

    Ich habe das Buch mit Abstand zum ersten Teil gelesen und brauchte erst mal ein bisschen, um wieder reinzukommen. Manchmal war ich auch verwirrt und musste Passagen öfter lesen. Hier erfährt man etwas mehr über die Visionen Muad Dib's und seine Gedanken dazu. Der Schreibstil ist toll, viele philosophische Zitate, hat dadurch eine Tiefe, mit der ich nicht gerechnet habe. Die Geschichte ist spannend. Ich freue mich auf den Film und bin gespannt, wie das umgesetzt wird.

    Sehr philosophisch

    2 Tage vor

  • felarof
    felarof

    137 Follower

    4,0

    Dekonstruktion eines vermeintlichen Helden

    "People want order, this kind or some other. They sit in the prison of their hungers and see that war has become the sport of the rich. That's a dangerous form of sophistication. It's disorderly." Kleiner Re-Read in Vorbereitung für die Veröffentlichung von Dune 3 im Kino in diesem Winter. Im Vergleich zu Band 1 hinkt Messiah etwas, man sollte das Buch tatsächlich eher als Anhängsel und sehen statt als eigenständiges Buch, macht es jedoch nicht weniger wirkungsvoll! Das Buch dekonstruiert langsam aber sicher eine Figur, mit der wir über hunderte von Seiten hinweg mitgefiebert haben, während und Herbert uns Paul immer wieder in Szenen präsentiert, die uns sagen lassen "aber er hat doch Recht!". Es geht um die Gefahr einer charismatischem Führerfigur zu folgen und wie sich die Mythologisierung einer solchen Figur verselbständigt. Es ist die Geschichte eines Messias, der erkennt, dass er Gefangener seines eigenen Mythos geworden ist.

    28. Juni 2026

3 von 83 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Frank Herbert

Frank Herbert (1920-1986) wurde in Tacoma, Washington, geboren. Nach einem Journalismus-Studium arbeitete er unter anderem als Kameramann, Radiomoderator, Dozent und Austerntaucher, bevor 1955 sein Debütroman »The Dragon in the Sea« zur Fortsetzung in einem Science-Fiction-Magazin veröffentlicht wurde. Der Durchbruch als Schriftsteller gelang ihm schließlich Mitte der 1960er-Jahre mit seinem Roman »Der Wüstenplanet«, der sowohl mit dem Hugo Award als auch mit dem Nebula Award ausgezeichnet wurde. Bis heute gilt »Der Wüstenplanet« zusammen mit den Nachfolgeromanen als einzigartige literarische Weltenschöpfung, die jede Generation von Leser*innen neu für sich entdeckt.

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