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Sci-Fi

Dune II: Der Herr des Wüstenplaneten

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Über das Buch

Paul Atreides ist der lang erwartete Prophet und führt die Fremen in den Heiligen Krieg. In einem Siegeszug ohnegleichen pflanzt er sein Banner auf alle von Menschen besiedelten Planeten und errichtet das neue lmperium. Doch seine Machtfülle ruft Neider und Gegner auf den Plan, die unermüdlich auf Mittel sinnen, diese Herrschaft zu brechen. Unter die Pilgerscharen, die über viele Lichtjahre hinweg in die heilige Stadt Arrakis kommen, mischen sich Meuchelmörder, manipulierte Zeitbomben in Menschengestalt. Label mit Brailleschrift versehen

Editionen (7)

ISBN9783785737248
VerlagBastei Lübbe
Erscheinungsdatum10.02.09

Rezensionen & Bewertungen

627 Bewertungen

83 Rezensionen

3,9

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  • st.fanie
    st.fanie

    687 Follower

    5,0

    Das Fundament von Dune 🌌 - Die Bürde der Macht

    📖 Rezension – Der Herr des Wüstenplaneten Der zweite Band hat sich für mich noch intensiver angefühlt, besonderes die Charakterentwicklung und Tiefe, aber auch das Ergebnis eines vermeintlichen "Sieges" zu erleben ist wahnsinnig faszinierend gewesen. Die Geschichte nach der Geschichte zu quasi erleben. Wo oft ein Cut bzw Abschluss ist, da beginnt gefühlt ein neues viel schwereres und dunkleres Kapitel. Es wird definitiv sehr viel politischer, philosophischer, tiefer und auch etwas düsterer. Dafür aber auch gefühlvoller. Viele Momente haben mich nachdenklich gemacht, teilweise auch traurig, weil man spürt, wie sehr sich alles verändert hat. Paul Atreides ist nicht mehr derselbe wie zuvor – und genau das macht diesen Teil so eindrucksvoll. Es geht weniger um Aufstieg und mehr um die Konsequenzen von Macht, von Entscheidungen und von Dingen, die vielleicht nie hätten passieren dürfen. Was mich besonders beschäftigt hat, war dieses Gefühl von Unausweichlichkeit. Als würde alles auf etwas hinauslaufen, das man zwar ahnt, aber nicht wirklich greifen kann. Und genau dieses Gefühl hat mich durch das ganze Buch begleitet. Die Welt wirkt größer, aber gleichzeitig auch zerbrechlicher! Verschiedene Kräfte ziehen im Hintergrund ihre Fäden, und man merkt, wie instabil alles geworden ist. Für mich war dieser Band emotional sehr sehr stark. Leiser vielleicht als der erste – aber dafür umso eindringlicher!!! Ein Buch, das nicht nur weitererzählt, sondern vertieft. Es liefert keine einfachen Antworten, stattdessen stellt es Fragen und lässt einem Raum, selbst darüber nachzudenken. Ein intensives, tiefgehendes Leseerlebnis, das mich immer wieder innehalten ließ und noch lange nachhallt. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

    28. Apr. 2026

  • primabellarina
    primabellarina

    57 Follower

    4,0

    Sehr philosophisch

    Ich habe das Buch mit Abstand zum ersten Teil gelesen und brauchte erst mal ein bisschen, um wieder reinzukommen. Manchmal war ich auch verwirrt und musste Passagen öfter lesen. Hier erfährt man etwas mehr über die Visionen Muad Dib's und seine Gedanken dazu. Der Schreibstil ist toll, viele philosophische Zitate, hat dadurch eine Tiefe, mit der ich nicht gerechnet habe. Die Geschichte ist spannend. Ich freue mich auf den Film und bin gespannt, wie das umgesetzt wird.

    Sehr philosophisch

    2 Tage vor

  • felarof
    felarof

    137 Follower

    4,0

    Dekonstruktion eines vermeintlichen Helden

    "People want order, this kind or some other. They sit in the prison of their hungers and see that war has become the sport of the rich. That's a dangerous form of sophistication. It's disorderly." Kleiner Re-Read in Vorbereitung für die Veröffentlichung von Dune 3 im Kino in diesem Winter. Im Vergleich zu Band 1 hinkt Messiah etwas, man sollte das Buch tatsächlich eher als Anhängsel und sehen statt als eigenständiges Buch, macht es jedoch nicht weniger wirkungsvoll! Das Buch dekonstruiert langsam aber sicher eine Figur, mit der wir über hunderte von Seiten hinweg mitgefiebert haben, während und Herbert uns Paul immer wieder in Szenen präsentiert, die uns sagen lassen "aber er hat doch Recht!". Es geht um die Gefahr einer charismatischem Führerfigur zu folgen und wie sich die Mythologisierung einer solchen Figur verselbständigt. Es ist die Geschichte eines Messias, der erkennt, dass er Gefangener seines eigenen Mythos geworden ist.

    28. Juni 2026

3 von 83 Rezensionen

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