Blick ins Buch

Jugendbücher

Rot wie das Meer

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Über das Buch

Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Doch in diesem Jahr ist alles anders: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Dabei lernt sie Sean kennen und die beiden Einzelgänger kommen sich langsam näher. Als schließlich der Startschuss für das Rennen fällt, wissen Sean und Puck, dass sie mehr zu verlieren haben als nur diesen Wettkampf. Das gleichnamige Buch ist bei script5 erschienen.

Editionen (3)

ISBN9783833729812
VerlagJumbo
Erscheinungsdatum12.11.12

Rezensionen & Bewertungen

138 Bewertungen

27 Rezensionen

4,0

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  • buecherhummel
    buecherhummel

    980 Follower

    4,5

    Jedes Jahr im November wird die Insel Thisby von Capaill Uisce heimgesucht, Meereswesen, die in Gestalt wunderschöner Pferde Tod und Verderben bringen. Schnell wie der Seewind und tückisch wie das Meer, ziehen sie die Menschen in ihren Bann. Wie viele junge Männer der Insel fiebert auch Sean Kendrick dem Skorpio-Rennen entgegen, bei dem sie auf Capaill Uisce gegeneinander antreten. Nicht wenige bezahlen dafür mit ihrem Leben. Das diesjährige Rennen aber wird sein wie keines zuvor: Als erste Frau wagt Puck Connolly, sich einen Platz in dieser Männerwelt zu erkämpfen. Sie gewinnt den Respekt von Sean Kendrick, der ihr anfangs widerwillig, dann selbstlos hilft. Schließlich fällt der Startschuss und auch diesmal erreichen viele Reiter nicht das Ziel. Ihr Blut und das ihrer Capaill Uisce färben die Wellen des Meeres rot … Ich liebe Bücher die sich mit der Chinesischen Mythologie beschäftigen aber hier ist mir der Einstieg echt schwer gefallen und irgendwie ist es das ganze Buch so geblieben das was gefehlt hat.

    4. Okt. 2024

  • east
    east

    827 Follower

    5,0

    Sand, Wind und Blut

    Jedes Jahr, wenn der Herbst über die Insel Thisby zieht, kehren die Wasserpferde zurück. In dieser Zeit, wenn die See wild und die Pferde rastlos sind, wird das Skorpio-Rennen ausgetragen, nicht irgendein Pferderennen, sondern das gefährlichste der Welt, ein uraltes Ritual. Denn nur Wasserpferde treten an und ihr einziger Wunsch ist es, ihren Weg zurück ins Meer zu finden und ihnen ist jedes Mittel recht. Inmitten dieser unruhigen Zeit findet sich die junge Puck in einer unlösbaren Situation wieder. Ihr einziger Ausweg: Den Ruhm des Rennens erlangen… „Rot wie das Meer“ ist das perfekte Buch für die ungemütliche Jahreszeit, für Herbst- und Winterstürme, dunkle Abende und frostige Nächte. Die Autorin entführt mit diesem Buch auf die raue Insel Thisby, die in mancher Hinsicht ewig im Gestern lebt und auf ihre Weise doch vor Lebendigkeit strotzt und diese Atmosphäre genau so an den Leser weitergibt. Die Geschichte selbst ist unaufgeregt, aber nicht langweilig: Wir verfolgen zwei Handlungsstränge, die sich mehr und mehr miteinander verknüpfen, lernen Puck und Sean als Protagonisten kennen und lieben, besonders Puck, die sich nicht nur mit ihren herkömmlichen Problemen herumschlagen muss, sondern auch noch der ganzen Welt beweisen muss, dass sie es überhaupt wert ist, das Rennen zu reiten, einfach weil sie eine Frau ist. Beide sind wild und wütend und haben nicht die besten Manieren, reden nur, wenn es wirklich sein muss und sind auf der Suche nach Freiheit. Die finden sie auf dem Rücken ihrer Pferde. Die wiederum sind der wohl faszinierendste Teil des Buches. Die Capaill Uisce, die Wasserpferde, die wohl am ehesten keltischer Mythologie entlehnt sind, haben mit ihren normalen Artgenossen eher wenig zu tun. Sie sind Jäger, sie sind Monster, sie sind wild und unzähmbar, haben nur die See im Herzen: Sie sind das Herz dieser Geschichte und geben ihr diesen mysteriösen Hauch, die Faszination und den leichten, aber unübersehbaren Fantasyanteil, als Gegensatz zum Thema der Liebe zur Natur. Der Rest der Geschichte könnte auch aus einem Pferderoman stammen: ein bisschen Coming of Age, ein großer Preis muss gewonnen werden, um die Familie zu retten, was aber eher unwahrscheinlich ist. Tatsächlich hat Maggie Stiefvater es aber geschafft, mit ihrem wunderbaren Schreibstil und ihrer Perspektive auf die Geschichte, ihrem Buch jeglichen Kitsch zu nehmen. Selbst die Liebesgeschichte, die eher eine untergeordnete Rolle spielt, ist so herrlich undramatisch und subtil, es ist einfach ein Genuss, dieses Buch zu lesen. Ja, es ist eher als Jugendbuch gedacht, das merkt man allein schon am Alter der Protagonisten, doch es kann auch alle anderen Leser mit seiner Art und Atmosphäre an die Seiten fesseln, ob man sich nun besonders für Pferde interessiert oder nicht. Den Wind im Haar und den Duft des Meeres wird man auf jeden Fall spüren.

    Sand, Wind und Blut

    21. Dez. 2025

  • miss.amanogawa
    miss.amanogawa

    106 Follower

    2,0

    So sehr ich Maggies Erzählstil liebe, dieses Buch wird leider nicht zu meinen Favoriten zählen. Die Geschichte entwickelt sich zäh, zu den Charakteren konnte ich keinen richtigen Bezug herstellen. Es wird mit Namen und Kurzbeschreibungen um sich geworfen, wodurch mir niemand nachhaltig im Gedächtnis bleiben wollte. Die Pferderennen, das "Geheimnis" oder eben Nicht-Geheimnis um die Wasserpferde, das alles erschloss sich mir ebenso wenig. Vielleicht muss ich es ein anderes Mal wieder probieren. Wenn ich mehr auf Pferde stehe vielleicht 😬

    12. Nov. 2025

3 von 27 Rezensionen

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