Blick ins Buch

Jugendbücher

Scherben der Dunkelheit

3,6(30)
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Über das Buch

Poetisch, romantisch und betörend schön

Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint ...

Editionen (1)

ISBN9783570164853
Verlagcbj
Erscheinungsdatum25.09.17
Seitenzahl592

Rezensionen & Bewertungen

30 Bewertungen

17 Rezensionen

3,6

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  • mine_entropia
    mine_entropia

    55 Follower

    4,0

    Das neuste Fantasy- Werk aus der Feder von Gesa Schwartz trägt den wundervollen Titel „Scherben der Dunkelheit“. Dieses kann man ohne Vorkenntnisse lesen und bisher wird es als eigenständiges Buch deklariert. Klappentext: Die sechzehnjährige Anouk verbringt die Ferien in einem kleinen Dorf in der Bretagne. Kurz nach ihrer Ankunft gastiert der Dark Circus in der Nähe: ein geheimnisvoller Zirkus, der im Dorf für seine düsteren und besonderen Vorstellungen bekannt ist. Auch Anouk gerät schnell in seinen Bann und damit in einen Kosmos, den sie kaum für möglich hielt: Eine magische Welt öffnet sich vor ihr, in der sie den mysteriösen Zauberer Rhasgar kennenlernt. Doch der Dark Circus birgt mehr, als Anouk ahnt. Bald schon schwebt sie in tödlicher Gefahr und weiß nicht mehr, wem sie trauen kann. Denn es gibt keine Regeln im Dark Circus bis auf eine: Nichts ist, wie es scheint... Allein das Cover und auch der Klappentext haben mich magisch angezogen. Sie haben mich gelockt und so ist es nicht verwunderlich, dass ich schon sehr auf dieses Buch von der mir bereits bekannten Autorin Gesa Schwartz gespannt war. Schwartz hat einen eher ungewöhnlichen und doch recht speziellen Schreibstil. Wer noch kein Buch von ihr gelesen hat, dem würde ich vorher immer empfehlen, erst einmal in dieses hineinzulesen, damit man ein Gefühl für ihren Schreibstil bekommt. Dieser ist recht poetisch und detailreich. Auch werden häufig Metaphern verwendet und manchmal braucht man einfach Muse für ihre Bücher, sie lassen sich nicht einfach mal schnell nebenher lesen. Bei „Scherben der Dunkelheit“ fand ich ihren speziellen Erzählstil nicht ganz so dominant. Er ist zwar immer noch markant, doch hatte ich das Gefühl, dass Schwartz sich mit den Metaphern und auch mit ihrer typisch poetischen Art etwas zurücknimmt. Dennoch schafft es die Autorin gekonnt, diese typische düster romantische Atmosphäre aufzubauen. Mir hat diese wirklich gut gefallen und hat für mich einen Großteil des Charmes ausgemacht. Auch der Handlungsort ist gut gewählt wurden. Ein düsterer Zirkus, der den Besuchern etwas nimmt. Aber auch die Artisten werden auf ihre Weise beraubt. Dieser Grundgedanke hat mir gut gefallen und konnte mich erneut von den Ideen der Autorin überzeugen. Auch die Protagonisten und die weiteren Charaktere sind düster romantisch ausgelegt. Anouk ist ein junges Mädchen, welches einen Schicksalsschlag erleiden musste. Seitdem zieht sie sich in ihre Welt zurück und lebt eher zurückgezogen. Oftmals ist sie in ihrer Gedankenwelt gefangen. Sie liest und zeichnet sehr gerne und ist auf ihre Weise stark, hat aber dennoch ihre schwachen Momente. Dennoch konnte ich manchmal keine richtige Verbindung zu ihr aufbauen. Manchmal war sie mir zu weinerlich und naiv, hat sich nur auf andere verlassen. Dann war sie wieder dieses taffe Mädchen, welche den anderen Mut macht. Anouk konnte mich leider nicht in ihren Bann ziehen. Gut gelungen fand ich dagegen Rhasgar. Er ist der Zauberer im Zirkus und hat eine geheimnisvolle und auch düstere Seite. Auch ist er mit sich selber im Zwiespalt, was mir gut gefallen hat. Die Charaktere sind im Allgemeinen detailreich gezeichnet und haben ihre jeweiligen Facetten. Ein Blick hinter die Fassade lohnt sich dabei auf jeden Fall. Etwas schade fand ich, dass eigentlich nichts über die Grundprinzipien der Magie erzählt wird oder auch, wie die Grenzen und Regeln der Macht des dunklen Zirkus reguliert werden. Öfters wird berichtet, wie die Artisten Magie verwenden, aber ein paar Einblicke hinter diese Magie werden dem Leser leider nicht gewährt. Das fand ich leider ungünstig, so bleibt diese Magie und damit auch der Zirkus blass und hat bei mir dazu geführt, dass ich gewisse Grundprinzipien einfach nicht verstanden habe oder keinen tieferen Sinn erkannt habe. Es wirkte auf mich konstruiert und wurde halt in die Geschichte mit eingewoben, wenn sie gebraucht wurde. Auch das Ende konnte mich nicht vollständig überzeugen, es hat für mich das Buch nicht wirklich abgerundet und hat nicht zur restlichen Geschichte gepasst. Aber dies ist durchaus Geschmackssache. Es ist in gewisser Weise abgeschlossen, lässt aber dennoch Raum für eigene Interpretationen. Insgesamt konnte mich die Autorin Gesa Schwartz mit ihrem Fantasybuch „Scherben der Dunkelheit“ erneut von ihrem Erzähltalent überzeugen. Auch die düster romantische Atmosphäre konnte mich überzeugen. Dennoch hat dieses Buch meiner Meinung nach ein paar Schwachstellen, wie z.B. die Magie des Zirkus. Daher möchte ich 4 Sterne vergeben.

    15. Sept. 2022

  • zeilenwerft
    zeilenwerft

    142 Follower

    1,0

    Ich breche wirklich selten ein Buch ab. Dieses Jahr sogar noch gar nicht. Leider ist es dieses Mal der Fall. Leider sagte mir dieses Buch so wirklich gar nicht zu. Selbst nach über der Hälfte der Geschichte konnte sie mich leider nicht überzeugen. Die Idee fand ich toll. Und der Klappentext hat mich wirklich sehr angesprochen. Aber die Umsetzung hat mir gar nicht gefallen. Die wirklich langen Ausführungen waren mit unter leider eher einschläfernd als fesselnd. Die Charaktere konnte mich leider auch nicht überzeugen. Sie wirkten nicht wirklich ausgereift und ich konnte ihre Handlungen nicht nachempfinden. Leider kann ich dieses Buch gar nicht weiterempfehlen. Nur 1 Stern.

    26. Mai 2024

  • miss.pageturner
    miss.pageturner

    16 Follower

    3,0

    Ich liebe Fantasybücher die die Zirkuswelt aufgreifen, daher hat mich der Klapptext von diesem Buch sofort angesprochen. Und ein magisches Erlebnis ist dieses Buch ohne Frage, wenn auch leide nicht für mich. In ihren Ferien in der Bretagne besucht Protagonistin Anouk den geheimnisvollen Dark Circus. Sofort schlägt sie die magische und einzigartige Vorstellung in ihren Bann. Die Artisten vollführen Kunststücke die nicht möglich sein sollten und überall liegt Magie in der Luft. Doch der Dark Circus heißt nicht umsonst so, denn hinter den funkelnden Lichtern wartet eine grausame Dunkelheit. Gesa Schwarz entführt in diesem Einzelband in eine komplexe magische Zirkuswelt mit durchaus interessanten Charakteren. Besonders der „Phönix“ Arthus hatte es mir angetan, aber auch die Protagonistin und Rhasgar fand ich authentisch. Sehr gut gefallen hat mir der Wechsel von der zunächst fröhlichen Zirkuswelt, hin zu einem Horrorzirkus und wieder zurück. Dieses Spiel mit der Atmosphäre ist sehr gut gelungen. Auch die Handlung hatte viel Potenzial: Ein dunkler Fluch, ein gruseliger Clown und die ein oder andere überraschende Wendung versprechen eine spannende Unterhaltung. Leider konnte ich das ganze Spektakel nicht wirklich genießen, da ich so überhaupt nicht mit dem Schreibstil klar kam. Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Leser den Stil toll finden werden, aber mir machte er das Leben schwer und wenn ich den Stil mit einem Wort beschreiben müsste: Überladen! Das ganze Buch besteht aus einer Vielzahl von komplexen Schachtelsätze und Metaphern die mit jeder Seite abstruser und alberner wurden. Man müsste mal zählen wie oft die Wörter „als“ und „wie“ auftauchen, bestimmt im 4 stelligen Bereich, denn man liest gefühlt keine zwei Sätze ohne dass ein blumiger Vergleich kommt. Prinzipell ahbe ich kein Problem mit einer komplexeren Sprache,, im gegenteil: oft sind sie eine erfrischende Abwechslung zur seichten Jugendsprache, aber an vielen Stellen waren mir die Metaphern zu weit hergeholt. Die Figuren klingen wie diese Kalender: „365 inspirierende Sprüche für jeden Tag“ und wenn in einem Satz 5 ausscheidende Vergleiche und Metaphern gezogen werden, drifteten meine Gedanken einfach ab, sodass ich am Ende eines Absatzes gar nicht mehr wusste worum es überhaupt geht. Insgesamt wirkte der Stil auf mich sehr gezwungen. Noch eine Sache am Rande: Mich hat die ständige Verwendung des Wortes Schmiss als Synonym für Kratzer/Schramme gestört. Der Schmiss entstammt nämlich dem Studentenjargon des 19. Jahrhunderts und wird auch nur in diesem Zusammenhang verwendet. Fazit Ich bin mir sicher, dass dieses Buch, dank der gelungenen Atmosphäre und interessanten Charakteren, vielen Fans der Zirkuswelt und düstere Fantasy sehr gefallen wird. Leider war der allzu blumige und ausschweifende Schreibstil so gar nicht meins, weswegen ich mich mehr als nur schwer mit dem Buch tat.

    1. Jan. 2023

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Gesa Schwartz

Gesa Schwartz wurde 1980 in Stade geboren. Sie hat Deutsche Philologie, Philosophie und Deutsch als Fremdsprache studiert. Nach ihrem Abschluss begab sie sich auf eine einjährige Reise durch Europa auf den Spuren der alten Geschichtenerzähler. Für ihr Debüt »Grim. Das Siegel des Feuers« erhielt sie 2011 den Deutschen Phantastik Preis in der Sparte Bestes deutschsprachiges Romandebüt. Zurzeit lebt sie in der Nähe von Hamburg in einem Zirkuswagen.

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