Blick ins Buch

Biografien

Fragen, die mir zum Holocaust gestellt werden

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Über das Buch

Seit über dreißig Jahren besucht Hédi Fried weiterführende Schulen und Universitäten in Schweden, um über den Holocaust, Antisemitismus und Rassismus zu sprechen. Sie ist eine der wenigen Überlebenden, die noch Zeugnis ablegen können. 1944 wurde sie zwanzigjährig nach Auschwitz deportiert. Nach ihrer Befreiung zog sie gemeinsam mit ihrer Schwester, der einzigen anderen Überlebenden ihrer Familie, nach Schweden, wo sie heute noch lebt. Auf die direkten Fragen der jungen Erwachsenen antwortet sie ebenso konkret und offen wie eindringlich und weise. Sie berichtet von dem Tag, an dem ihre Familie aus ihrer Heimatstadt deportiert wurde, von der Zeit im Lager und dem Leben danach. Es gelingt ihr, einen Eindruck davon zu geben, was der Holocaust für die Verfolgten tatsächlich bedeutete. Gerade im Konkreten wird das Grauen ein Stück weit greifbar, rücken die unvorstellbaren Ereignisse näher an uns heran. Es wird deutlich, dass das, was einmal geschehen ist, wieder passieren könnte.

Editionen (2)

ISBN9783832184810
VerlagDuMont Buchverlag
Erscheinungsdatum19.08.19
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

94 Bewertungen

15 Rezensionen

4,7

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  • f.caecilie
    f.caecilie

    104 Follower

    5,0

    "Für die Demokratie müssen wir jeden Tag kämpfen, damit wir sie bewahren können."

    Herzlichen Dank, liebe Hédi Fried, für diese offenen und ehrlichen, wenn auch schmerzhaften, Gedanken und Erinnerungen. Es bricht mir immer wieder das Herz, Bücher mit historischem Hintergrund zum Holocaust zu lesen. Es ist unvorstellbar grausam, was in unserer Geschichte passiert ist und passieren konnte, was Menschen Menschen antun können. Mit Blick auf die Entwicklungen und Geschehnisse in Deutschland und der Welt, sollte m.E. jeder dieses Buch - und viele weitere! - zum Holocaust gelesen haben. Es bleibt nur zu hoffen, dass sich unsere Geschichte nie, niemals wiederholt. Es ist unser aller Pflicht, durch Aufklärungsarbeit, Erziehung und offene, tolerante Gespräche dafür zu sorgen, dass unsere Demokratie um jeden Preis geschützt wird. "Wenn Menschen jeder Hautfarbe, jedes Glaubens, jedes ethnischen Hintergrunds und jeden Alters zusammenhalten gegen diejenigen, die nicht verstehen, wie gut wir es in unserer Demokratie haben, dann wird es uns gelingen, diese Demokratie zu bewahren."

    "Für die Demokratie müssen wir jeden Tag kämpfen, damit wir sie bewahren können."

    15. Juli 2025

  • laurasbib
    laurasbib

    74 Follower

    5,0

    Ich denke, es ist unabdingbar, dieses Buch zu lesen.

    20. Sept. 2025

  • nouvellenoel
    nouvellenoel

    85 Follower

    5,0

    Bedrückend, berührend und so unglaublich wichtig

    Ich sage zu diesem Werk nicht viel. Es sollte (zusammen mit anderen themenbezogenen Werken) zur Schullektüre gehören. Jede und jeder sollte sich mit der Thematik befassen. Denn sie war schon immer wichtig und wird leider wieder schockierend aktuell. "Jeder Einzelne von uns hat Verantwortung, sowohl für die Gesellschaft, in der wir leben, als auch für sich selbst."

    Bedrückend, berührend und so unglaublich wichtig

    31. Jan. 2025

3 von 15 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Hédi Fried

Hédi Fried,geboren 1924 in der rumänischen Stadt Sighet, ist Psychologin und Autorin. Sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen und immigrierte 1945 gemeinsam mit ihrer Schwester nach Schweden. Für ihre Bücher und ihr Engagement wurde sie mit zahlreichen Ehrungen bedacht, u. a. dem Raoul-Wallenberg-Preis, der Illis-Quorum-Medaille, dem Orden Stern von Rumänien und dem Verdienstkreuz Erster Klasse der Bundesrepublik Deutschland.

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