Blick ins Buch

Romane

Die Geschichte von Zeb

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Über das Buch

Die wasserlose Flut, eine Pandemie ungeheuren Ausmaßes, ist über die Erde hinweggegangen und hat die Menschheit ausgelöscht. Bis auf einige wenige Überlebende, die im Lehmhaus eines verwahrlosten Parks zusammenfinden und den Gefahren einer entvölkerten, anarchischen Welt trotzen. Unter ihnen Toby, die ehemalige Gottesgärtnerin, und Zeb, ein großherziger Draufgänger, der zum Anführer der kleinen Truppe wird. Während der Flut hat Toby, in einem Spa verschanzt, auf ihn gewartet; beharrlich an seine Rückkehr geglaubt, nun treffen sie, am Ende der Welt, wieder zusammen. Ein Endzeitszenario, so gewaltig und bedingungslos, wie es nur Margaret Atwood entwerfen kann. Eine Welt, die außer Kontrolle geraten ist, die sich selbst bezwungen und auf null zurückgesetzt hat. Wie in »Das Jahr der Flut« stellt Atwood einmal mehr ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Möge die Welt auch zugrunde gehen, von Margaret Atwood lassen wir uns bereitwillig an den Abgrund führen. Kein Untergang, dem diese Autorin nicht mit Humor und erzählerischer Verve beikommen würde.

Editionen (5)

ISBN9783827077004
VerlagBerlin Verlag
Erscheinungsdatum10.03.14
Seitenzahl480

Rezensionen & Bewertungen

48 Bewertungen

7 Rezensionen

4,2

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  • ro_ke
    ro_ke

    483 Follower

    5,0

    Starkes dystopisches Finale, in dem Menschen und Craker die hoffnungsvolle Vision einer kollektiven Zukunft schaffen. Spannend & lehrreich!

    25. März 2025

  • isaouterspace
    isaouterspace

    2 Follower

    5,0

    Der geheimnisvolle Zeb taucht in Toby's Erzählungen im zweiten Band bereits auf. Nun erfahren wir endlich seine Geschichte, was ihn umtreibt und warum er immer wieder so lange aus der Gemeinschaft der Gärtner verschwindet. Die Erzähldynamik ändert sich ein wenig im Vergleich zu den vorherigen Büchern. Zeb berichtet Toby von seinem Leben, die wiederum erzählt den Crakern in einer Art abendlichem Ritual in abgewandelter Form davon. Somit ist ein sehr großes Thema des Buchs wie sich Mythen und Sagen bilden. Toby entspinnt hier teilweise unfassbar komische, aber immer wieder wunderschöne Geschichten rund um Zeb, Orxy, Crake und die Entstehung der Craker. Die Craker nehmen diese Geschichten beinahe hungrig auf. Hier wird klar, dass egal wie gengespliced und modifiziert die Craker sind, der Wunsch an etwas zu glauben ist in ihnen ebenso unauslöschbar verankert, wie in den Menschen. Zwischen den Erzählungen von Toby und Zeb, stellen in der Gegenwart weitere Überlebende der Seuche, welche nicht zur Gruppe rund um Toby und Zeb gehören, eine ernsthafte Bedrohung für die kleine Gemeinde dar. Die letzten Seiten fielen mir so schwer. Nicht weil das Buch schlecht war, ganz im Gegenteil, es war in vielerlei Hinsicht einfach schrecklich schön. Ich habe jede der Figuren aus dieser Gemeinschaft so ins Herz geschlossen, dass mir der Abschied von dieser Reihe unfassbar schwer viel.

    19. Jan. 2022

  • swenja78
    swenja78

    47 Follower

    3,5

    Ich finde das Buch hat sich ein wenig in die Länge gezogen. Ich fand interessant zu lesen , dass die Craker zum Schluss mit den Menschen zusammen leben.

    4. Mai 2026

3 von 7 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Margaret Atwood

Margaret Atwood, geboren 1939 in Ottawa, gehört zu den bedeutendsten Erzählerinnen unserer Zeit. Ihr »Report der Magd« wurde zum Kultbuch einer ganzen Generation. Bis heute stellt sie immer wieder ihr waches politisches Gespür unter Beweis, ihre Hellhörigkeit für gefährliche Entwicklungen und Strömungen. Sie wurde vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem renommierten Man Booker Prize, dem Nelly-Sachs-Preis, dem Pen-Pinter-Preis und dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels. Margaret Atwood lebt in Toronto.

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