Blick ins Buch

Romane

Briefe von morgen, die wir gern gestern schon gelesen hätten

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Über das Buch

Bissig, böse, lakonisch: In unnachahmlich schwarzhumoriger Manier kehrt Timur Vermes zurück zu seinen Wurzeln

Leben wir schon in der Hölle? Oder kommt die erst noch? In einer nicht allzu fernen Zukunft ist alles kostenlos ... aber nicht umsonst. Künstliche Intelligenz treibt uns in den Wahnsinn, und man kann sie noch nicht einmal richtig anschreien. Das neue große Ding sind Tattooentfernungen. Der Pflegenotstand wurde durch Roboter behoben, aber irgendwie hatten sich das alle anders vorgestellt. Und Attila Hildmann würde gern wieder nach Deutschland zurück, aber Alice Weidel ist in ihrer Regierungs-AfD in Ungnade gefallen ... Timur Vermes präsentiert Briefe und andere Dokumente aus der Zukunft, die unserer Gegenwart den Spiegel vorhalten. Ein schwarzhumoriges Vexierspiel, bei dem einem mitunter das Lachen im Halse steckenbleibt. Unnachahmlich bissig und böse!

Editionen (4)

ISBN9783785787274
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum31.01.25

Rezensionen & Bewertungen

54 Bewertungen

16 Rezensionen

3,4

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  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    198 Follower

    4,0

    Bitterböse und hochaktuell

    Das Buch besteht aus sarkastischen und teilweise hart zu ertragenden Briefen, bei denen einem das Lachen im Hals stecken bleibt. Ob es der Brief an Merz ist, der mit der Afd zusammen gearbeitet hat und nun in einer Diktatur lebt oder die Beschwerde über den Pflegeroboter im Altersheim, der die eigene Mutter ignoriert oder die Bitte zur Förderung des Wiederaufbaus nach der 6. Flut... dieses Buch tut weh und legt den Finger in die Wunden noch während man lachen will. Gutes Buch von einem der eine Ecke weiter denkt. Aber für mich eher ernst als lustig.

    2. Dez. 2025

  • ro_ke
    ro_ke

    487 Follower

    4,0

    Bitterböser Humor, der mal mehr und mal weniger zündet aber durch die großartige lebendige Vertonung bestens unterhält!

    5. März 2025

  • mopsliest
    mopsliest

    383 Follower

    4,0

    Manchmal witzig, manchmal skurill, manchmal gruselig - aber fast immer unterhaltsam

    Timur Vermes wagt mit seinem Buch einen Blick in die Zukunft mittels Briefen, Emails, Bedienungsanleitungen oder Zeitungsartikeln. Und diese sind manchmal witzig, manchmal skurill, manchmal gruselig - aber fast immer unterhaltsam oder regen zum nachdenken an. Es geht um AfD-Regierungen, Design-Babys, falsche Aktiendepots, Geopolitik und VR-Produkte - also eine große Brandbreite an Themen, die einem hier geboten werden. Von daher wird es fast nie langweilig. Ich schreibe fast, weil es doch so 2-3 Textstücke gab, die zu sehr in die Länge gezogen wurden. Was aber definitiv ein Eyecatcher in dem Buch ist, dass diese Schriftstücke alle in einem unterschiedlichen Stil dargestellt werden. Das sorgt für Abwechslung fürs Auge. Aber auch da gab es auch einige kritische Darstellungen. Bei dem einen war es eine sehr verschnörkelte Schrift, die stellenweise schwierig zu lesen war, bei einem anderen Text war der Hintergrund sehr dunkel, wo eben die schwarzen Buchstaben auch nicht so gut zu erkennen waren. Aber das ist auch der einzige Kritikpunkt. Ansonsten bekommt man genau das, was der Titel des Buches verspricht. Mein Fazit: Eine lesenswerte Vision über unsere Zukunft, die aber hoffentlich nie so wird, wie hier stellenweise beschrieben.

    Manchmal witzig, manchmal skurill, manchmal gruselig - aber fast immer unterhaltsam

    4. Sept. 2025

3 von 16 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Timur Vermes

Timur Vermes wurde 1967 in Nürnberg als Sohn einer Deutschen und eines Ungarn geboren. Er studierte in Erlangen Geschichte und Politik und arbeitete anschließend als Journalist und Ghostwriter. Er schrieb bis 2001 für die Abendzeitung und den Kölner Express und später für mehrere Magazine. Sein 2012 erschienener Roman Er ist wieder da ist eines der erfolgreichsten deutschen Debüts der letzten Jahrzehnte. Es verkaufte sich mehrere Millionen Mal, wurde fürs Kino verfilmt und in Dutzende Sprachen übersetzt. Timur Vermes' zweiter Roman Die Hungrigen und die Satten stieg 2018 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste ein.

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