Blick ins Buch

Romane

Lauter kleine Lügen

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Über das Buch

Können die Beziehungen, die eine Gemeinschaft zusammenhalten, sie auch zerstören? Australien, 1979. Es ist Hochsommer, und in einem ruhigen Vorort schrubbt eine Hausfrau um 3 Uhr morgens Blut von den Fliesen ihres Badezimmerbodens. Ihr Ehemann verhält sich währenddessen bemerkenswert ruhig, wenn man bedenkt, dass er gerade ihren Nachbarn ermordet hat. Als die Sonne aufgeht, verbreitet sich die Nachricht von Antonio Mariettis Tod wie ein Lauffeuer unter den Nachbarinnen, und mehr als eine der Frauen ist fest entschlossen herauszufinden, wer Antonio umgebracht hat. Doch die vielen gut gemeinten Bemühungen decken mehr Rätsel auf, als sie lösen. Denn hinter jeder Tür verbergen sich Geheimnisse - und die Identität des Mörders ist nur eines davon ... Ein atmosphärisch dichtes und spannungsgeladenes Hörbuch über Vorurteile, Misstrauen und das verborgene Leben von Frauen

Editionen (2)

ISBN9783754018200
VerlagLübbe Audio
Erscheinungsdatum30.05.25

Rezensionen & Bewertungen

34 Bewertungen

8 Rezensionen

3,5

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  • lesenlesenlesen
    lesenlesenlesen

    294 Follower

    3,0

    1979 - Australien - austauschbar

    Ich habe das Buch zu Ende gelesen, weil wir es im Krimileseclub ausgewählt hatten. Jedoch ist es für mich kein wirklich spannendes Buch gewesen, mit dem richtigen Genre „Krimi“. Wobei es ja eh als Roman tituliert ist. Es gibt einen Mord und alles dreht sich darum, was ist passiert. Ich habe das Buch irgendwie nur oberflächlich gelesen und die Seiten gezählt, bis es endlich zu Ende war. Die Seiten mit den Ameisen habe ich ausgelassen. Es hat mich auch das ständige Hin und Her in der Zeit vor und nach dem Mord gestört. Auch wirkte es alles etwas wie ein Flickenteppich das Leben all der Personen. Viel zu viel unwichtiges, oberflächliches Geplänkel, fand ich. Am Ende dann Krimiqualität, leider zu spät, um mich zu fesseln. Ausserdem war für mich die Zeit 1979 nicht authentisch wieder gespiegelt und das Leben von damals tatsächlich nicht ausreichend dargestellt.

    19. Aug. 2025

  • 4,0

    Lauter kleine Lügen von Kate Kemp ⭐️⭐️⭐️⭐️ Australien, 1979. Ein toter Nachbar. Eine ganze Straße voller Geheimnisse. Und mittendrin: wir als Lesende – mit dem leicht schlechten Gewissen von Voyeur:innen. 👀 Ich muss ehrlich sein: Der Einstieg hat mich etwas Überwindung gekostet. Die vielen Charaktere haben mich anfangs ganz schön auf Trab gehalten – bei so manchem Namen musste ich kurz zurückblättern und überlegen, wer das nochmal war. Aber wer dranbleibt, wird belohnt. Denn was Kate Kemp hier aufbaut, ist faszinierend: Winzige Geheimnisse, die sich still und leise aneinanderreihen, bis sie sich zu einer einzigen großen Lüge aufgetürmt haben. Und gleichzeitig dieses erschreckend realistische Porträt davon, was Misstrauen und Vorurteile in einer Gemeinschaft anrichten können – wie schnell aus Nachbarn Fremde werden, aus Gerüchten Überzeugungen. Man beobachtet, lauscht, schaut durch Schlüssellöcher – und ertappt sich selbst dabei, wie man immer tiefer in die Leben dieser Menschen eindringt. Leicht unwohl, aber unfähig aufzuhören. Genau so fühlt sich gutes Lesen manchmal an. Ein Debütroman, der unter die Haut geht. 🏡🔍

    21. Mai 2026

  • ro_ke
    ro_ke

    483 Follower

    2,0

    Ich empfand sowohl Sprache wie Inhalt/Aufbau kaum überzeugend und dass eine 12jährige zusammen mit einem 8jährigem zu Ermittlerin + Spion wird, ist ebenso unglaubwürdig wie lächerlich! Dass dieses Debüt preisgekrönt ist, mag ich kaum glauben.

    27. Juni 2025

3 von 8 Rezensionen

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