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"Auf der Liste von Dingen, die ich verloren habe, füge ich mich selbst hinzu."
Großartig. Ein absolut mitreißendes Buch. Schrecklich und trotzdem unglaublich berührend. Der Schreibstil ist bemerkenswert. Er zieht einen sofort in die Geschichte und trägt mit scheinbarer Leichtigkeit durch die Seiten. Man merkt gar nicht, wie beim Lesen die Zeit vergeht. Dennoch musste ich auch immer mal innehalten und das gelesene sacken lassen. Denn Daiyus Schicksal ist auch furchrtbar mitzuverfolgen. Gerade wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass dieses, in eine semi-fiktionale Geschichte eingewobene Leben, stellvertretend steht für das tatsächliche reale Leben so vieler anderer. "Ich befand mich in einer Tonne, die mit Kohle und meinem eigenen Urin gefüllt war, und in meinem Magen war nichts, in meinem Kopf war nichts, in meinem Herzen war nichts. Es war nicht der glorreiche Anfang, den ich spürte, wenn ich am Meer stand, sondern eine Leere, die keine Chance hatte, gefüllt zu werden." Und dass soll nur der Anfang sein. Doch die Autorin zeigt dem Leser auch immer wieder die beeindruckende innere Stärke von Daiyu, die es schafft trotz allem (Entführung, Verlust der Familie und der eigenen Identität, Gewalt, Erniedrigung...) bis zum Schluss nicht an ihrem Schicksal zu zerbrechen. "Ich kenne Geschichten von Unsterblichen, die vom Himmel herabsteigen, von Drachen, die sich in Wärter verwandeln und menschliche Gestalt annehmen. Von jenen, die Leute wie mich, wie uns alle beschützen. So jemand will ich jetzt sein." Große Empfehlung!
6. Dez. 2024
"Auf der Liste von Dingen, die ich verloren habe, füge ich mich selbst hinzu."
Großartig. Ein absolut mitreißendes Buch. Schrecklich und trotzdem unglaublich berührend. Der Schreibstil ist bemerkenswert. Er zieht einen sofort in die Geschichte und trägt mit scheinbarer Leichtigkeit durch die Seiten. Man merkt gar nicht, wie beim Lesen die Zeit vergeht. Dennoch musste ich auch immer mal innehalten und das gelesene sacken lassen. Denn Daiyus Schicksal ist auch furchrtbar mitzuverfolgen. Gerade wenn man sich ins Gedächtnis ruft, dass dieses, in eine semi-fiktionale Geschichte eingewobene Leben, stellvertretend steht für das tatsächliche reale Leben so vieler anderer. "Ich befand mich in einer Tonne, die mit Kohle und meinem eigenen Urin gefüllt war, und in meinem Magen war nichts, in meinem Kopf war nichts, in meinem Herzen war nichts. Es war nicht der glorreiche Anfang, den ich spürte, wenn ich am Meer stand, sondern eine Leere, die keine Chance hatte, gefüllt zu werden." Und dass soll nur der Anfang sein. Doch die Autorin zeigt dem Leser auch immer wieder die beeindruckende innere Stärke von Daiyu, die es schafft trotz allem (Entführung, Verlust der Familie und der eigenen Identität, Gewalt, Erniedrigung...) bis zum Schluss nicht an ihrem Schicksal zu zerbrechen. "Ich kenne Geschichten von Unsterblichen, die vom Himmel herabsteigen, von Drachen, die sich in Wärter verwandeln und menschliche Gestalt annehmen. Von jenen, die Leute wie mich, wie uns alle beschützen. So jemand will ich jetzt sein." Große Empfehlung!
6. Dez. 2024






