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Romane

Alles gut

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Über das Buch

Jess bekommt einen begehrten Job bei Goldman Sachs in New York. Zu blöd, dass ihr dort ausgerechnet Josh über den Weg läuft, der ihr mit seinen reaktionären Ansichten schon in der Uni auf die Nerven gegangen ist. Doch er entwickelt sich bald zu ihrem engsten Verbündeten im Büro - und den kann sie als einzige Frau und einzige Schwarze dort gut gebrauchen.

Aus den Kontrahenten werden Freunde - die dennoch beherzt weiterstreiten. Bis sich in die täglichen Grabenkämpfe der alles unnötig komplizierende Faktor namens Liebe einschleicht.

Es ist die alte Geschichte von Gegensätzen, die sich anziehen - und zugleich ein Plädoyer für Toleranz, Neugierde und dafür, miteinander im Gespräch zu bleiben.

Editionen (2)

ISBN9783751759588
VerlagEichborn
Erscheinungsdatum28.03.24
Seitenzahl429

Rezensionen & Bewertungen

168 Bewertungen

39 Rezensionen

3,9

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  • kristina_marie
    kristina_marie

    173 Follower

    4,5

    ⭐️⭐️⭐️⭐️,5

    Alles gut ist eines dieser Bücher, die man nicht einfach weglegt und vergisst – es bleibt, es wirkt nach und das vor allem in der heutigen politischen Zeit…. Die Geschichte von Jess, einer jungen Schwarzen Frau, die sich in einer Welt voller unausgesprochener (und ausgesprochener) Vorurteile behaupten muss, hat mich tief berührt. Besonders beeindruckend fand ich, wie authentisch ihre Gefühlswelt beschrieben wird. Ihre Herkunft, ihre Hautfarbe – all das beeinflusst nicht nur ihre Entscheidungen, sondern auch, wie sie von anderen gesehen wird. Das hat mir eine neue Perspektive eröffnet, mich zum Nachdenken gebracht und manchmal auch traurig gestimmt. Auch die Liebesgeschichte hat mich bewegt – gerade weil sie nicht perfekt ist. Es gibt kein klares „richtig“ oder „falsch“, kein einfaches Happy End. Stattdessen zeigt Cecilia Rabess, dass Liebe kompliziert sein kann, voller Zweifel und Widersprüche. Das hat sich so viel echter angefühlt als viele andere Romane. Der Schreibstil war ebenfalls ein Highlight für mich – flüssig, lebendig und mit genau der richtigen Mischung aus Tiefgang und Leichtigkeit. Ein Buch, das bewegt, herausfordert und noch lange nachhallt. Absolute Leseempfehlung!

    1. Apr. 2025

  • melissadietzold
    melissadietzold

    17 Follower

    5,0

    Ein wirklich unbeschreibliches Buch.💖

    Alles gut ist weit mehr als eine klassische Liebesgeschichte. Der Roman begleitet Jess, eine hochintelligente junge Frau, die sich in der männerdominierten Finanzwelt New Yorks behaupten muss – und dabei nicht nur mit Karrierefragen, sondern auch mit Identität, Herkunft und gesellschaftlichen Erwartungen ringt. Besonders faszinierend ist die Beziehung zwischen Jess und Josh: voller Reibung, politischer Gegensätze und emotionaler Widersprüche. Rabess zeigt eindrucksvoll, wie Liebe gleichzeitig verbinden und herausfordern kann. Themen wie Rassismus, Privilegien und persönliche Werte werden dabei klug und überraschend ehrlich verhandelt, ohne je belehrend zu wirken. Der Schreibstil liest sich leicht und zugänglich, während die Geschichte lange nachhallt. Alles gut ist ein moderner, nachdenklicher Roman über Beziehungen in einer komplexen Welt – unbequem, emotional und absolut diskussionswürdig. Für mich ein wirklich tolles Buch und eine Herzensempfehlung.❤️

    1. Mai 2026

  • selma.plk
    selma.plk

    14 Follower

    3,0

    Hab mir mehr gewünscht

    Wie man den Roman bewertet hängt definitiv von der Betrachtungsweise ab. Einerseits werden hier sozialkritische und politische Themen aufgegriffen. Eine Frau, die einer ethnischen Minderheit angehört versucht, sich in der männerdominierten Finanzbranche durchzusetzen, während sie sich im Herzen eigentlich nach Gerechtigkeit und Gleichstellung sehnt und sich politisch entsprechend einsetzt. Einerseits zeigt sie einen starken Willen und wird als sehr intelligente Figur beschrieben, auf der anderen Seite steht sie zu keinem Zeitpunkt für sich selbst ein, sondern nimmt die offensichtliche Diskriminierung und systematische Benachteiligung besonders im beruflichen Umfeld einfach hin. Mit ihrem Trump-supportenden Partner gerät sie regelmäßig aneinander, weil sie politisch wirklich null auf einen Nenner kommen. Aber auch auf der romantischen Ebene habe ich die Beziehung der beiden als extrem anstrengend empfunden. Ich habe mich wirklich 90% der Zeit gefragt wieso sie sich das antut, mal abgesehen von ihren Meinungsverschiedenheiten lügt er sie an, steht nicht 100% zu ihrer Beziehung und sie fragt sich sogar, ob er nicht ein kleines bisschen rassistisch ist. WTF? Außerdem ging es bei den beiden fast nur um S*x, was ja auch schon viel über die „Beziehung“ aussagt. Von ihm kommt zwar viel schönes, romantisches Gerede, aber man kauft es ihm leider nicht ab. Letztendlich kommt sie nach einigem on/off wieder bei ihm an und damit endet das Buch. Was ist das für eine Message? Es ist insgesamt leider null empowering (obwohl es genau das hätte sein können) und einfach nervig, weil man bis zum Ende hofft dass sie sich irgendwie weiterentwickelt und endlich mal Exempel statuiert. Ich würde sagen einiges Potenzial wurde hier liegen gelassen. Trotzdem war es sehr unterhaltsam geschrieben und bestimmt kein schlechtes Buch. Ich habe auch definitiv sehr mitgefühlt. Optimistische 3 Sterne <3

    1. Apr. 2026

3 von 39 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Cecilia Rabess

Cecilia Rabess hat als Data Scientist bei Google gearbeitet und war Associate bei Goldman Sachs. Ihre Artikel sind u. a. in McSWEENEYS, FIVETHIRTYEIGHT, FAST COMPANY und FLOWING DATA erschienen. »EVERYTHING'S FINE« ist ihr erster Roman.

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