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Der Tod des Vivek Oji

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Über das Buch

Eines Nachmittags öffnet eine Mutter in einer Stadt im Südosten Nigerias ihre Haustür und entdeckt den Körper ihres toten Sohnes, eingewickelt in bunten Stoff. Ihren Sohn, den die eigenen Eltern nie so recht verstanden haben.

Vivek Oji ist schon früh anders als die anderen Kinder und leidet unter Ohnmachtsanfällen. Während der Vater den Militärdienst herbeisehnt, überschüttet die Mutter den Sohn mit Fürsorge. Viveks engste Bezugsperson ist sein Cousin Osita. Kann er Vivek helfen, sein Innerstes zu offenbaren?

Editionen (1)

ISBN9783751704090
VerlagEichborn
Erscheinungsdatum30.04.21
Seitenzahl271

Rezensionen & Bewertungen

60 Bewertungen

8 Rezensionen

4,3

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  • cheap.and.cheerful
    cheap.and.cheerful

    148 Follower

    4,0

    Bei dieser Rezension fällt es mir besonders schwer, Worte zu finden. 'Der Tod des Vivek Oji' ist die Geschichte über Vivek, ein Protagonist, der sich vielleicht als trans Frau beschrieben hätte, wenn die Welt ihm die Option gezeigt hätte. Es ist eine Geschichte, die von Sexismus, Homophobie und Transfeindlichkeit nur so trieft, so sehr, dass es stellenweise schwer zu ertragen ist. Und gleichzeitig ist es eine Geschichte, die Mut, Akzeptanz und Solidarität thematisiert. Die Stimmung wechselt von jugendlicher Unbeschwertheit über die erste (queere) Liebe, hin zu tiefer Erschütterung über Gewalterlebnisse oder Trauer. Zeitweise liest es sich wie ein Thriller, dann wieder wie ein Coming-of-Age Roman. Auch die Perspektiven der Erzählenden wechseln häufig, was mir den Einstieg in das Buch etwas erschwert hat - ebenso wie die vielen Zeitsprünge. Es lohnt sich aber, dranzubleiben und die vielen Geheimnisse der Charaktere zu erfahren. CN: Vergewaltigung, Häusliche Gewalt, Lnychjustiz, Mord, Tiermord, Transfeindlichkeit, Homophobie, Sexismus Übersetzt von Anabelle Assaf.

    17. Juni 2026

  • notizhefte
    notizhefte

    68 Follower

    4,0

    Interessant konstruierte Geschichte über sexuelle Identität und selbstbestimmtes Leben.

    24. Apr. 2023

  • gedankenlabor
    gedankenlabor

    289 Follower

    5,0

    >>Ich ertrank. Nicht schnell, nicht so, dass ich panisch wurde, aber langsam und unerbittlich. Ein Sinken mit offenem Ende, bei dem man nur kampflos darauf wartet, dass es vorbei ist. ...<>Ich bin nicht, wofür mich alle halten. Das war ich nie. …<<

    19. Sept. 2022

3 von 8 Rezensionen

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