Blick ins Buch

Thriller

VITA

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Über das Buch

Darf eine Gesellschaft über Leben und Tod eines Menschen richten?

Der neue Roman der Autorin von »VOX«

Sie wollte das System revolutionieren, doch nun steht ihr Leben auf dem Spiel. Die erfolgreiche Anwältin Justine Callaghan hat einst als Anführerin der VITA-Bewegung die Todesstrafe revolutioniert. Ein einziges Mal hat sie das Urteil dennoch verhängt und damit ihr eigenes Leben verpfändet: Sollte sich herausstellen, dass der Verurteilte unschuldig war, muss Justine auf den elektrischen Stuhl. Als nun ein neuer Beweis auftaucht, sieht sich die alleinerziehende Mutter mit den tödlichen Konsequenzen ihrer einstigen Überzeugungen konfrontiert. Justine begibt sich auf Spurensuche, erst um ihr eigenes Leben zu retten und schließlich, um wahres Recht durchzusetzen.

Editionen (2)

ISBN9783749905980
VerlagHarperCollins eBook
Erscheinungsdatum24.10.23
Seitenzahl352

Rezensionen & Bewertungen

171 Bewertungen

49 Rezensionen

3,8

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  • papersandbooks
    papersandbooks

    398 Follower

    4,0

    Kann man Mord durch Mord abschaffen? Mit dieser zentralen Frage, bezogen auf die Todesstrafe, beschäftigt sich diese Geschichte. Am Anfang war es mir fast ein wenig zu philosophisch. Das wäre gar nicht nötig gewesen, denn die gegensätzlichen Meinungen und ihre Gründe waren sehr schnell klar. Nach ungefähr zwei Drittel des Buches wurde die Geschichte dann richtig spannend und mir hat es sehr gefallen, wie es am Ende gelöst wurde.

    7. Sept. 2025

  • lesenlesenlesen
    lesenlesenlesen

    294 Follower

    5,0

    Gut verpackte Diskussion über die Todesstrafe

    Tatsächlich ein ganz anderer Roman, als ich nach dem Buchcover erwartet habe. Hauptthema ist die Todesstrafe und die fehlende Möglichkeit diese umzukehren, wenn sich herausstellt, daß es einen Unschuldigen trifft. Eine ewig mit sich selbst geführte Diskussion von Jussie…. und unerwartete Reaktionen. Jedoch frage ich mich, ob das, was Jussie tut, dann tatsächlich eine vertretbare Lösung ist. Vielleicht wollt ihr das selbst herausfinden. 🤷‍♀️

    6. Okt. 2024

  • mandyw
    mandyw

    116 Follower

    4,0

    Ein Buch in dem die Grenzen von Richtig und Falsch verwischen

    Zu Beginn muss ich sagen, dass dies mein erstes Hörbuch war und ich dieses Medium zunächst gewöhnungsbedürftig fand und überhaupt einige Zeit brauchte mich daran zu gewöhnen. Die Story selber fand ich wahnsinnig interessant, teilweise aber auch sehr brutal. Zwar auch auf eine körperliche Art, aber insbesondere auf der emotionalen Ebene. Zum Teil und insbesondere auch am Anfang hatte ich etwas Schwierigkeiten mich in den Zeiten zurechtzufinden und auch die Personen zuordnen zu können, dass kann aber auch ein Nebeneffekt des Hörbuchs gewesen sein. Den Schreibstil bzw. vielmehr den Wortlaut fand ich sehr gut, es war nicht allzu schwer der Geschichte zu folgen und nach den anfänglichen Schwierigkeiten, konnte ich mich sogar richtig in die Geschichte hineinversetzen. Auch die Art und Weise wie es Christina Dalcher schafft die Sätze miteinander zu verbinden, mit einem Satz anzufangen, dann vermeintlich abzuschweifen und dann wieder die Kurve dahin zurückzubekommen, und dem Ganzen Absatz plötzlich einen ganz anderen Sinn zu geben, habe ich so bei noch keiner*keinem anderen Autor*in erlebt. Die wechselnden Perspektiven zwischen der Anwältin und dem Tatverdächtigen fand ich absolut sinnvoll, auch insbesondere im Hinblick auf das Ende. Von Vornherein fand ich es zwar ziemlich unwahrscheinlich, dass der Tatverdächtige tatsächlich schuldig gewesen sein sollte, was aber nicht die Spannung nahm, wie sich die Geschichte in dem Fall für Justine, die Anwältin entwickeln sollte. Das Buch beleuchtet einige wichtige und interessante Punkte und Blickwinkel, wann und ob das offensichtlich Falsche zu tun, wirklich noch falsch ist, und wie weit man bereit ist, dafür zu gehen das richtige zu tun um sich selbst oder andere zu schützen. Auch die Geschichte von Ian und Justine fand ich sehr interessant und mochte ich irgendwie sehr, hier fand ich es sogar etwas schade nicht noch etwas mehr über die Umstände von Ians Tod erfahren zu haben. Das Ende war mir dann leider auch etwas zu offen, aber es soll ja Menschen geben, die offene Ende mögen 🙈😅. Um speziell auf das Hörbuch einzugehen: ich fand die Stimmen sehr angenehm, teilweise waren mir die Stimmen von Katja Körber etwas zu piepsig, aber dennoch hat es eine ganz gute Vorstellung von den Charakteren gegeben, auch wenn Justine in meiner Vorstellung eher um die 30 war, als wie beschrieben bereits Mitte 40. Auch die eher trockene und nüchterne Stimme von Philipp Oehme fand ich sehr gut passend ausgewählt.

    23. Apr. 2025

3 von 49 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Christina Dalcher

Christina Dalcher ist Autorin des internationalen Bestsellers »Vox«. Die Amerikanerin promovierte an der Georgetown University in Theoretischer Linguistik und forschte über Sprache und Sprachverlust. Ihre Kurzgeschichten und Flash Fiction erschienen weltweit in Magazinen und Zeitschriften, unter anderem wurde sie für den Pushcart Prize nominiert.

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