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Zu Tränen gerührt lässt mich das Buch zurück!
Ewald Arenz hat mit "Zwei Leben" ein zauberhaftes Buch geschrieben. Die berührende Geschichte spielt Anfang der 1970er Jahre in Salach, einem Dorf in Süddeutschland. Die Bewohner*innen sind Bauern seit Generationen und durch schwere körperliche Arbeit gezeichnet. Keine Zeit, kein Raum für Firlefanz wie spannende Reisen, schöne Kleider oder romantische Liebe. Gertrud, die Frau des Dorfpfarrers sucht aber genau das. Nach 20 Jahren auf dem Land an der Seite ihres Mannes steht ihr der Sinn nach Abenteuern, die sie in Salach nicht finden wird. Und dann ist da noch Roberta , Tochter des Hofs von gegenüber. Sie hat gerade ihre Ausbildung zur Schneiderin in der Fabrik in der Stadt abgeschlossen. Nun kehrt sie zurück nach Salach, aus Pflichtgefühl gegenüber den Eltern, die den Hof auf Dauer nicht ohne sie bewirtschaften können. Eigentlich träumt sie aber davon, Entwürfe und Schnitte für Modelinien zu entwerfen und ihr großartiges Talent auszuleben. Zurück in Salach trifft sie auf ihren Schulfreund in Salach trifft sie Wilhelm wieder, den Sohn von Gertrud. Zwischen den beiden entspannt sich eine zarte Liebesbeziehung, die Ewald Arenz sehr feinfühlig und niemals kitschig beschreibt. Beide Frauen müssen im Laufe der Geschichte wichtige Entscheidungen treffen. Werden sie Salach verlassen, um ihren Traum zu leben? Besonders gefallen hat mir Robertas Großvater. Ein feiner Mensch, der ihr in schwierigen Situationen zur Seite steht und eine Stütze ist. Durch die besondere Sprache, die gut in das dörfliche Leben der 1970er Jahre passt, wirken die Protagonist*innen sehr echt und man kann sich sehr gut in sie hineinfühlen. Ein Buch, dass Hoffnung gibt und für das ich eine dringende Leseempfehlung abgeben muss.
15. Aug. 2025
Zu Tränen gerührt lässt mich das Buch zurück!
Ewald Arenz hat mit "Zwei Leben" ein zauberhaftes Buch geschrieben. Die berührende Geschichte spielt Anfang der 1970er Jahre in Salach, einem Dorf in Süddeutschland. Die Bewohner*innen sind Bauern seit Generationen und durch schwere körperliche Arbeit gezeichnet. Keine Zeit, kein Raum für Firlefanz wie spannende Reisen, schöne Kleider oder romantische Liebe. Gertrud, die Frau des Dorfpfarrers sucht aber genau das. Nach 20 Jahren auf dem Land an der Seite ihres Mannes steht ihr der Sinn nach Abenteuern, die sie in Salach nicht finden wird. Und dann ist da noch Roberta , Tochter des Hofs von gegenüber. Sie hat gerade ihre Ausbildung zur Schneiderin in der Fabrik in der Stadt abgeschlossen. Nun kehrt sie zurück nach Salach, aus Pflichtgefühl gegenüber den Eltern, die den Hof auf Dauer nicht ohne sie bewirtschaften können. Eigentlich träumt sie aber davon, Entwürfe und Schnitte für Modelinien zu entwerfen und ihr großartiges Talent auszuleben. Zurück in Salach trifft sie auf ihren Schulfreund in Salach trifft sie Wilhelm wieder, den Sohn von Gertrud. Zwischen den beiden entspannt sich eine zarte Liebesbeziehung, die Ewald Arenz sehr feinfühlig und niemals kitschig beschreibt. Beide Frauen müssen im Laufe der Geschichte wichtige Entscheidungen treffen. Werden sie Salach verlassen, um ihren Traum zu leben? Besonders gefallen hat mir Robertas Großvater. Ein feiner Mensch, der ihr in schwierigen Situationen zur Seite steht und eine Stütze ist. Durch die besondere Sprache, die gut in das dörfliche Leben der 1970er Jahre passt, wirken die Protagonist*innen sehr echt und man kann sich sehr gut in sie hineinfühlen. Ein Buch, dass Hoffnung gibt und für das ich eine dringende Leseempfehlung abgeben muss.
15. Aug. 2025








