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Romane

Nicht von dieser Welt

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Über das Buch

In dem Haus, in dem der 13-jährige Mischa wohnt, sterben jeden Tag Menschen. Seit dem Tod des Vaters lebt er mit seiner Mutter in der Personalwohnung eines Krankenhauses, seine Mutter arbeitet unentwegt, das Geld ist knapp. Eigentlich ist das Leben für Mischa eine einzige Zumutung – bis an einem Sommertag im Juli 1991 überraschend nicht sein französischer Austauschschüler vor ihm steht, sondern Sola, 17, aus Zaire, selbstbewusst, geheimnisvoll und klug. Die beiden fassen einen verwegenen Plan, der sie auf eine abenteuerliche Reise quer durch das wiedervereinigte Deutschland führt – vom Schwarzwald bis nach Halberstadt, wo die Staatsbank der DDR mehr als hundert Milliarden Ostmark vergraben hat. Ein Schatz, der für Sola und Mischa ein unwiderstehliches Versprechen ist. In »Nicht von dieser Welt« geht es um die großen Dinge: um Leben und Tod, um Liebe und die Kunst, nicht nur auf das zu schauen, was man verloren hat, sondern auch auf das, was bleibt. Leichtfüßig und emotional erzählt Michael Ebert davon, wie aus tragischen Umständen der unvergesslichste Sommer eines Lebens wird.

Editionen (3)

ISBN9783742429551
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum13.09.23

Rezensionen & Bewertungen

75 Bewertungen

15 Rezensionen

3,9

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  • grasmuecke
    grasmuecke

    393 Follower

    4,0

    Ich wusste nicht was mich bei diesem Buch erwarten würde aber es hörte sich definitiv interessant an. Es war dann sehr außergewöhnlich und ziemlich skurril. Zeitweise war ich etwas zwiegespalten aber am Ende fand ich es doch ganz gut.

    22. Juni 2024

  • lese.lieschen
    lese.lieschen

    66 Follower

    3,0

    Mich haben einige der Zitate sehr angesprochen. Mir hat auch gut gefallen, dass das Thema Tod so sensibel aufgegriffen wird. Für mich waren einige Raum-/Ortsbeschreibungen so detailliert, dass die Geschichte für mich an einigen Stellen leider etwas langwierig war.

    30. Nov. 2025

  • 5,0

    Definitiv unbedingt lesenswert

    Sommer 1991: Eine ruhige, tiefgründige Geschichte über Mischa, einen ganz besonderen 13jährigen Jungen, der mit seiner Mutter in der Hausmeisterwohnung eines Krankenhauses lebt und jeden Sonntag mit Verstorbenen telefoniert und versucht, ihnen ihre letzten Wünsche zu erfüllen. Ganz nebenbei versucht er auch, das Leben eines typischen 13jährigen Jungen mit all seinen Facetten irgendwie zu meistern. Und dann ist da auch noch Sola, die 17jährige Austauschschülerin aus Frankreich, mit der er sich auf die abenteuerliche Reise in die ehemalige DDR begibt, auf der Suche nach einem Schatz. „Nebensächliches wird an einem Ort, an dem Hauptsächliches verhandelt wird, wie das Leben, wie der Tod, oft ignoriert.“ Ich habe so, so viele Post-its in diesem Buch, weil es so, so viele wunderschöne Sätze enthält. Ein Herzensbuch. Ein Highlight. 5/5*

    29. Jan. 2024

3 von 15 Rezensionen

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