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Ein Buch, dass Wissen zur politischen und gesellschaftlichen Wende in Albanien vermittelt. Ich habe viel gelernt!
Wir lesen die Erinnerungen von Lea Ypi, die Ende der 1970er Jahre in Tirana, der Hauptstadt Albaniens, geboren wird. Der erste Teil des Buches behandelt ihre Kindheit bis in das Jahr 1990, dem Jahr, indem es in Albanien zum politischen Umbruch kam. Ihre Kindheit ist geprägt von engem Familienleben, Schulbildung und organisiertem Alltag. Aber auch von Andeutungen, Geheimnissen und der Angst vor Bespitzelung. Zitat: Vor diesem Dezembertag des Jahres 1990 und meiner Begegnung mit Stalin im Regen war mir nie in den Sinn gekommen, meine Familie könnte nicht bloß die Quelle aller Gewissheiten sein, sondern auch aller Zweifel. Der zweite Teil behandelt Leas Jugend. Prägend sind die Veränderungen in allen Lebensbereichen, der Arbeitslosigkeit, dem Wegbrechen nachbarschaftlicher Beziehungen, dem Massenexodus. Die Erinnerungen enden mit ihren Tagebuchaufzeichnungen zu Beginn des Jahres 1997 und dem Ausbruch des Bürgerkrieges. Ich fand die Beschreibungen von Lea Ypi sehr interessant. Bisher hatte ich mich zur Geschichte Albaniens nicht informiert. Die historischen Verbindungen zu Italien waren mir neu, auch wenn sie geographisch natürlich naheliegend sind. Parallel zum Lesen habe ich historische Ereignisse im Internet nachgelesen. Ich habe viel gelernt, was kann man von einem Buch mehr erwarten? Leseempfehlung!!
24. Juni 2026
Ein Buch, dass Wissen zur politischen und gesellschaftlichen Wende in Albanien vermittelt. Ich habe viel gelernt!
Wir lesen die Erinnerungen von Lea Ypi, die Ende der 1970er Jahre in Tirana, der Hauptstadt Albaniens, geboren wird. Der erste Teil des Buches behandelt ihre Kindheit bis in das Jahr 1990, dem Jahr, indem es in Albanien zum politischen Umbruch kam. Ihre Kindheit ist geprägt von engem Familienleben, Schulbildung und organisiertem Alltag. Aber auch von Andeutungen, Geheimnissen und der Angst vor Bespitzelung. Zitat: Vor diesem Dezembertag des Jahres 1990 und meiner Begegnung mit Stalin im Regen war mir nie in den Sinn gekommen, meine Familie könnte nicht bloß die Quelle aller Gewissheiten sein, sondern auch aller Zweifel. Der zweite Teil behandelt Leas Jugend. Prägend sind die Veränderungen in allen Lebensbereichen, der Arbeitslosigkeit, dem Wegbrechen nachbarschaftlicher Beziehungen, dem Massenexodus. Die Erinnerungen enden mit ihren Tagebuchaufzeichnungen zu Beginn des Jahres 1997 und dem Ausbruch des Bürgerkrieges. Ich fand die Beschreibungen von Lea Ypi sehr interessant. Bisher hatte ich mich zur Geschichte Albaniens nicht informiert. Die historischen Verbindungen zu Italien waren mir neu, auch wenn sie geographisch natürlich naheliegend sind. Parallel zum Lesen habe ich historische Ereignisse im Internet nachgelesen. Ich habe viel gelernt, was kann man von einem Buch mehr erwarten? Leseempfehlung!!
24. Juni 2026






