Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Aeneis

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Über das Buch

Troja steht in Flammen und ist unrettbar verloren. Nun soll der Trojaner Aeneas, im Auftrag Jupiters, in der Ferne die Stadt Rom gründen. Doch die Göttermutter Juno zürnt Aeneas und seinen Gefährten. Unzählige Prüfungen müssen die Trojaner bestehen, hungrige Zyklopen überlisten und gegen die Heere Latiums kämpfen, bevor sie am Tiber eine neue Heimat finden. Die hochkarätig besetzte Hörspielinszenierung des SWR erweckt Vergils mythischen Bericht von der Entstehung Roms auf mitreißende Weise zu neuem Leben. Ein absolutes Muss für alle Klassiker-Fans! Hörspiel mit Gisela Uhlen, Joachim Nottke 3 CDs | ca. 3 h 21 min

Editionen (36)

ISBN9783742413871
VerlagDer Audio Verlag
Erscheinungsdatum21.02.20

Rezensionen & Bewertungen

19 Bewertungen

3 Rezensionen

3,6

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  • evergreen
    evergreen

    40 Follower

    5,0

    Wenige Worte für dieses sagenhafte Werk. Emotional näher als die Ilias oder die Metamorphosen. Unendlich bereichernd.

    5. Sept. 2022

  • cupcake_kathi
    cupcake_kathi

    130 Follower

    3,0

    Die Geschichte wie Aeneis und sein Gefolge aus Troja flüchtet. Wichtig zu wissen ist der historischer Hintergrund. Da Homers Werke Vorbild für dieses Werk, habe ich beispielsweise etwas anderes erwartet. Etwas neues. Dazu komme ich später. Historischer Hintergrund: Gerade die Zeit, in der Vergil lebte gab es kaum römische Überlieferung und der viel Neid auf die Griechen. Somit erschuf Vergil Aeneis. Die anfängliche Irrfahrt wie bei Odyssee und die Schlachten wie bei Ilias. Darüber hinaus wurden römische Götter mireingeflechtet. Wer also eine römische Variante lesen möchte mit dem Vater Italiens Aeneis. Hier merkt man wie die politische Lage Einfluss auf die Literatur hatte. Mir viel hier besonders auf, wie Asien schlecht geredet wurde.

    31. Dez. 2024

  • blackdiablo
    blackdiablo

    4 Follower

    3,0

    Aus historisch interessierter Warte heraus war es schon spannend, Vergil mal gelesen zu haben. Ich liebe die "Göttliche Komödie" und gerade Vergils Schilderung der Unterwelt war hier wesentlich ausführlicher als gedacht. Es ergibt somit Sinn, dass er von Dante als Jenseitsführer auserkoren wird, und das ist für mich eine schöne Erkenntnis gewesen. Die Odyssee-Abschnitte wissen auch zu gefallen und hier und da bin ich als geschichtlich Interessierter auch auf meine Kosten gekommen. Trotzdem würde ich lügen zu behaupten, ich hätte mich nicht in den ausgedehnten, für mich konfusen Schlachtfeldbeschreibungen, wechselhaften Erzählperspektiven oder teilweise schwer zu verordnenden Dialogen verloren. Hier ist übermäßig viel Aufmerksamkeit und Crossreading gefragt, das mir irgendwann doch die letzte Neugier geraubt hat. Überraschung, die Anaeis ist anspruchsvoll, nun, für mein persönliches Investment in den Epos war es mir irgendwann jedenfalls nicht mehr wert, mein Energielevel weiterhin hochzuhalten. Leider ging mir das bei der "Illias" auch schon so, insofern beide Texte viel gemeinsam haben. Vielleicht 'reife' ich irgendwann noch herein, aber so episodisch Aeneis geschrieben ist, reicht tatsächlich auch die Lektüre einzelner Ausschnitte ...

    18. Apr. 2026

Autorin / Autor

Über Vergil

Um den römischen Dichter Vergil (bis ins 5. Jhd. n. Chr. auch Virgil) ranken sich zahllose Mythen und Legenden, wenig des in Biographien und Romanen Berichteten darf daher als gesichert gelten. Unbestritten ist lediglich, dass er am 15.10.70 v. Chr. in dem Dorf Andes bei Mantua geboren wurde. Seine Eltern sahen für ihn zunächst eine politische Karriere vor. Als er über Cremona und Mailand nach Rom gelangt war, studierte er jedoch Rhetorik, Medizin und Astronomie, um sich dann intensiv der Philosophie zu widmen. Mit der Aeneis schuf Vergil in seinen letzten zehn Lebensjahren den Gründungsmythos des römischen Imperiums. Das große Werk blieb allerdings unvollendet. Vergil brach im Jahre 19 v. Chr. zu einer dreijährigen Reise in den griechischen Osten auf, um das Buch in klassischer Umgebung zu vollenden. Von Augustus, der zur selben Zeit den Osten bereiste, zur Heimkehr überredet, starb er auf der Überfahrt an einem schweren Fieber. Augustus entschied, dass das Fragment entgegen des letzten Willens des Dichters nicht vernichtet werden durfte.

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