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Sturm
"Sturm" hat mich überrascht. Es ist eigentlich ein Jugendbuch, welches jedoch Themen aufgreift, die aufrütteln und nachdenklich stimmen. Neben dem Klima- und Tierschutz werden die Themen Überfischung, Existenzängste und familie Probleme sowie Aktivismus und seine Folgen behandelt. Nicht jedes Thema geht dabei in die Tiefe, aber sie werden offen angesprochen und erste Denkanstöße werden dem Lesenden gegeben. Die Geschichte rund um die Aktivistin Nora und dem Fischer Johan ist durchaus spannend. Die Spannung zwischen den beiden jungen Erwachsenen ist geprägt von Vorurteilen und Misstrauen. Nora wurde als Beobachterin auf dem Schiff von Johan eingesetzt. Sie soll dokumentieren, was die Fischer einfangen und wie sie es machen und ob sie sich an die Regeln halten. Der junge Fischer Johan sieht sich bevormundet und gegängelt, während die großen Fischereien das Meer leeren, wird er immer mehr in seiner Arbeit behindert und in seiner Existenz bedroht. Der Hurrikan baut sich über die Seiten auf und wird immer stärker während Nora immer mehr realisiert in welcher gefährlichen Situation sie sich befindet. Aber sie kämpft mit Johan an ihrer Seite um das Überleben. Gemeinsam müssen sie an einem Strang ziehen, wenn sie die rettende Küste erreichen wollen. Die Geschichte liest sich gut und der Schreibstil ist flüssig und zieht den Lesenden mit. Einige Punkte aus der Welt der Fischerei kannte ich noch nicht und fand sie recht interessant. Andere Ereignisse wie z.B. ein 18jähriges Mädchen mit sozialen Problemen allein nach Kanada auf ein Schiff als Beobachterin zu schicken, waren mir zu unrealistisch. Dadurch sank für mich die Glaubwürdigkeit der Geschichte etwas. Jedoch wenn man diese kleinen Schwächen ausgeblendet, kann man sich in eine gefährliche und turbulente Reise begeben und ganz nebenbei noch etwas über den Klima- und Naturschutz lernen.

24. Mai 2026
Sturm
"Sturm" hat mich überrascht. Es ist eigentlich ein Jugendbuch, welches jedoch Themen aufgreift, die aufrütteln und nachdenklich stimmen. Neben dem Klima- und Tierschutz werden die Themen Überfischung, Existenzängste und familie Probleme sowie Aktivismus und seine Folgen behandelt. Nicht jedes Thema geht dabei in die Tiefe, aber sie werden offen angesprochen und erste Denkanstöße werden dem Lesenden gegeben. Die Geschichte rund um die Aktivistin Nora und dem Fischer Johan ist durchaus spannend. Die Spannung zwischen den beiden jungen Erwachsenen ist geprägt von Vorurteilen und Misstrauen. Nora wurde als Beobachterin auf dem Schiff von Johan eingesetzt. Sie soll dokumentieren, was die Fischer einfangen und wie sie es machen und ob sie sich an die Regeln halten. Der junge Fischer Johan sieht sich bevormundet und gegängelt, während die großen Fischereien das Meer leeren, wird er immer mehr in seiner Arbeit behindert und in seiner Existenz bedroht. Der Hurrikan baut sich über die Seiten auf und wird immer stärker während Nora immer mehr realisiert in welcher gefährlichen Situation sie sich befindet. Aber sie kämpft mit Johan an ihrer Seite um das Überleben. Gemeinsam müssen sie an einem Strang ziehen, wenn sie die rettende Küste erreichen wollen. Die Geschichte liest sich gut und der Schreibstil ist flüssig und zieht den Lesenden mit. Einige Punkte aus der Welt der Fischerei kannte ich noch nicht und fand sie recht interessant. Andere Ereignisse wie z.B. ein 18jähriges Mädchen mit sozialen Problemen allein nach Kanada auf ein Schiff als Beobachterin zu schicken, waren mir zu unrealistisch. Dadurch sank für mich die Glaubwürdigkeit der Geschichte etwas. Jedoch wenn man diese kleinen Schwächen ausgeblendet, kann man sich in eine gefährliche und turbulente Reise begeben und ganz nebenbei noch etwas über den Klima- und Naturschutz lernen.
24. Mai 2026







