Blick ins Buch

Thriller

Chatroom-Falle

3,8(31)
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Über das Buch

Ein regnerischer Tag im Juni, irgendwo in der niederländischen Provinz. Zwei Mädchen liegen bewusstlos hinter einer Bushaltestelle.
Was ist passiert?
Marcia und Floor kennen sich seit der siebten Klasse. Nach der Schule treffen sie sich, um im Internet zu surfen. Denn richtig süße Jungs lernt man nur im Chatroom kennen, davon ist Marcia überzeugt. Dass manche Jungs sie auffordern, sich auszuziehen, macht die Sache nur noch prickelnder. Was können ihnen die Typen hinter ihren Rechnern schon anhaben? Da landet das Angebot einer Modelagentur in Floors Posteingang. Im Internet bewundern die Mädchen die tollen Bilder der Models – um sich dann voller Hoffnungen auf den Weg zum Fotoshooting zu machen.

Das, was Marcia und Floor im Chatroom passiert, ist kein Einzelfall. In ihrer Arbeit als Kriminalbeamtin erlebte Helen Vreeswijk nur zu oft, wie Jugendliche via Internet Opfer von Missbrauch und Gewalt wurden. Um Mädchen und Jungen vor den Gefahren der vermeintlich anonymen Chatrooms zu warnen, hat sie dieses Buch geschrieben. Dabei erzählt die Autorin nicht nur die bewegende Geschichte von Floor und Marcia, sondern auch, wie die Polizei den Tätern auf die Schliche kommt.

Die Autorin verpackt ihre eigenen Erfahrungen alsKripo-Beamtin in eine überaus spannende und bewegendeKrimihandlung und macht soJugendlichesensibel für die Gefahren der vermeintlichanonymen Chatrooms.

AUSZEICHNUNGEN:
Nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2010 (Jugendjury)

Editionen (1)

ISBN9783785572719
VerlagLoewe
Erscheinungsdatum01.08.10
Seitenzahl304

Merkmale

1 Bewertungen

SchnellEinfachAnschaulichSpannendGlaubwürdigInformativ

Rezensionen & Bewertungen

31 Bewertungen

4 Rezensionen

3,8

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  • tini99
    tini99

    124 Follower

    4,5

    Spannend und verstörend

    In diesem Roman treffen naive Mädchen auf böse Männer im Internet. Es geht um die Herstellung und Verbreitung von Kinderpornographie in den frühen 2000ern. Die Schilderung der Herstellung der Fotos ist detailliert. Ich würde es daher nicht als Schullektüre lesen, auch wenn Aufklärung durch Abschreckung bestimmt gut funktioniert. Insgesamt überzeugt das Buch vor allem, da es einfach gut geschrieben, spannend ist und sich schnell durchlesen lässt.

    27. Apr. 2024

  • zauberlehrling
    zauberlehrling

    14 Follower

    4,0

    Wichtige Message

    Ich habe dieses Buch ziemlich schnell gelesen, denn es war gut geschrieben und interessant. Die Geschichte der beiden Mädchen macht nachdenklich und saugt einem das Vertrauen aus wie ein Vampir das Blut. Wieso gibt es Menschen, die solche Dinge tun? Weil es Menschen gibt, die sich sowas anschauen! Und wieso wollten Menschen solche Dinge sehen? Ich weiß es nicht. Für mich ist das nur krank und macht mich wütend und bestätigt mich in meiner Meinung, das die Welt immer perverser wird, die Dinge, die anmachen immer kälter werden. Es gibt kaum noch Leute, die sich in eine Beziehung einlassen können, aber immer mehr, die sich allein vor den Fernseher oder den Computer setzen und ihre sexuellen Vorlieben ausleben. Wie traurig, noch trauriger, dass Geld so mächtig ist, andere Menschen dazu zu bringen, so ein Verhalten zu unterstützen. Ein sehr empfehlenswertes Buch, besonders wenn man Kinder hat. Die Autorin ist selbst bei der Kriminalpolizei und ich glaube sie auch in dieser Geschichte wiedererkannt zu haben. Sie hat mehr dieser Art geschrieben, und ich werde mehr von ihr lesen.

    1. Mai 2023

  • karu999
    karu999

    1 Follower

    1,0

    Ich habe dieses Buch als eine Schullektüre gelesen und war tatsächlich kein großer Fan davon. Dieses Thema ist wichtig für die Kinder heutzutage aber geschrieben ist es ziemlich Harsch und nicht für Kinder unter 16 meiner Meinung nach.

    1. Dez. 2023

3 von 4 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Helen Vreeswijk

Helen Vreeswijk wurde 1961 in Den Haag geboren. Nach ihrem Schulabschluss schlug sie den Weg in die höhere Beamtenlaufbahn ein und wurde Fingerabdruckexpertin bei der niederländischen Kriminalpolizei. Nebenbei schrieb sie für die Mitarbeiterzeitung Rezensionen und Hintergrundberichte zur Kinder- und Jugendliteratur. Durch ihre Erfahrungen mit jugendlichen Opfern und Tätern begann sie die Geschichten hinter den brutalen und oftmals tragischen Verbrechen aufzuschreiben und die Motive dieser Taten zu beleuchten. Unter dem Motto „Lesen ist Wissen, Wissen ist Erkennen, Erkennen ist Vorbeugen“ avancierte sie mit ihren Büchern zu einer der erfolgreichsten und renommiertesten Autorinnen der Niederlande. Ihre Bücher, in denen Vreeswijk fiktive Elemente mit realen Erfahrungen aus ihrer Zeit bei der Kriminalpolizei zu hochspannenden und brisanten Thrillern verbindet wurden vielfach ausgezeichnet. Helen Vreeswijk ist im Oktober 2016 im Alter von 55 Jahren verstorben.

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