Blick ins Buch

Historische Romane

Das Antiquariat am alten Friedhof

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Über das Buch

Freundschaft und Verrat im Bann der Bücher - die Geheimnisse des Graphischen Viertels Die Bücherstadt Leipzig, 1930: Inmitten unruhiger Zeiten versammeln sich vier junge Männer in einem Antiquariat im Graphischen Viertel. Alle sind Söhne aus gutem Haus, alle sind vom Leben gelangweilt. Statt ihrem Studium nachzugehen, gründen Felix, Vadim, Julius und Eddie den "Club Casaubon". Getrieben von ihrer Leidenschaft für Literatur und der Lust am Abenteuer werden sie zu Bücherdieben, spezialisiert auf kostbare, okkulte Bände. Doch als Eddies rätselhafte Schwester Eva zum Club stößt, werden sie immer tiefer in die Pläne erbarmungsloser Mächte hineingezogen. Fünfzehn Jahre später, 1945: Nach dem Krieg arbeitet Felix als Bibliothekar für die Amerikaner, um Millionen von geraubten Büchern zu katalogisieren. Seine Mission führt ihn zurück in das zerstörte Leipzig. Die Freunde von damals sind verschollen - oder nicht wiederzuerkennen. Und ist Eva wirklich tot? Während die Stadt unter dem Druck der nahenden sowjetischen Besatzung steht, gerät Felix in ein Netz aus Verrat und tödlichen Geheimnissen, das seinen Ursprung in den finstersten Winkeln seiner Vergangenheit hat. SPIEGEL-Bestsellerautor Kai Meyer erzählt einmal mehr von Freundschaft, Liebe und dunklen Verbrechen in den nebelverhangenen Gassen des Graphischen Viertels. Hören Sie auch die anderen Teile der historischen Roman-Reihe Die Geheimnisse des Graphischen Viertels. Alle Teile sind unabhängig voneinander hörbar. • Die Bücher, der Junge und die Nacht • Die Bibliothek im Nebel • Das Haus der Bücher und Schatten

Editionen (3)

ISBN9783732421916
Verlagargon
Erscheinungsdatum12.11.25

Rezensionen & Bewertungen

122 Bewertungen

34 Rezensionen

4,4

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  • theagri
    theagri

    779 Follower

    5,0

    Das vierte Buch mit dem Kai Meier ins graphische Viertel in Leipzig zurückkehrt. Die Geschichte wird in zwei Zeitebenen, 1930 und 1945, erzählt. Vier junge Männer, die für die Literatur und ein Bücherantiquariat brennen, und Eva. Auf der Jagd nach einem besonderen, okkulte Buch. Nachdem dabei etwas schief ging, werden sie auseinander gerissen. Dann kam der Krieg und danach müssen viele Gefahren überwunden und Fragen beantwortet werden. Spannend wie immer und schön, alten Gegenden und bekannten Personen erneut zu begegnen. Ich mochte die Geschichte und die Beschreibung dieser Zeit sehr. Besonders das verlorene Graphische Viertel in Leipzig fasziniert mich immer aufs neue und niemand kann so gut wie Kai Meyer davon erzählen,

    31. Dez. 2025

  • floho
    floho

    57 Follower

    5,0

    Absoluter Lesespass! Wie bei den drei anderen Teilen zuvor spielt der Roman in mehreren Zeitebenen. 1930: Felix Jordan und seine Freunde halten einen gemeinsamen Club und ein Antiquariat mit gelegentlichen Diebstählen von Büchern am Leben. Auch Eva Wieland, deren Bruder bereits zu der Gruppe gehört, tritt dem ominösen Club bei. Ein sehr riskanter Auftrag verändert jedoch alles... 1945: Felix, der mittlerweile die amerikanische Staatsbürgerschaft hat, kehrt in seine vom Krieg zerstörte Heimatstadt Leipzig zurück. Es dauert nicht lange und die tragische Vergangenheit holt nicht nur ihn ein... Auch der vierte Teil war ein absoluter Lesespass. Spannung, Romantik, historische Einflüsse und der klasse Schreibstil lassen für mich keinen Grund zu Kritik. Volle 5 Sterne. Ein erneutes Meisterwerk!

    13. Feb. 2026

  • meyd451
    meyd451

    8 Follower

    4,5

    Ich kann gar nicht sagen, wie froh ich bin, Kai Meyer für mich entdeckt zu haben. Seine bildgewaltige und literarische Sprache treffen bei mir definitiv einen Nerv! Einzig das Tempo des Buches fand ich etwas zu langsam. Es ist 1945 und wir folgen Felix Jordan, der von den Alliierten in seine Heimatstadt Leipzig entsandt wird. Obwohl er unter fadenscheinigen Gründen nach Leipzig geschickt wird, findet er sich schon bald in einer Mordserie wieder, die ihn immer wieder in das Jahr 1930 zurückversetzt, als er und seine Freunde ein Antiquariat führten. Insbesondere fragt er sich immer wieder, was aus Eva geworden ist und was aus ihnen beiden hätte werden können. „Vielmehr schien es, als wären die Wege nur weitere Zimmer der Häuser, über denen sich ein endloser Himmel spannte statt einer Balkendecke. Die Luft roch blumig und nach salzigem Seewind. Von den Rändern der Flachdächer ergossen sich Blütenkaskaden, neben manchen Türen standen Feigenbäume in Töpfen. Zweifellos hatte es während der Besatzung durch die Deutschen Erschießungen und Folter gegeben, doch nicht einmal sie hatten die mediterrane Gelassenheit dieses Ortes für immer vergiften können.“ S. 15 „Felix war verblüfft und ein wenig erschüttert, weil er Julius bei allem Jähzorn und gelegentlicher Ungerechtigkeit für prinzipientreu gehalten hatte. Andererseits entschieden Menschen zwischen zwanzig und fünfunddreißig, wer sie wirklich sein wollten, und dabei warfen sie vieles über Bord, was sie in ihren jungen Jahren für unverrückbar gehalten hatten. Wenn solch eine Zeit der Verunsicherung und des Wandels von einem System wie dem Nationalsozialismus geprägt wurde, war es kein Wunder, dass am Ende ein völlig anderer Mensch vor einem stand.“ S. 240 „Es gibt eine Menge schlechter Bücher, die einen zu viel Zeit kosten. Verschwenden wir nicht auch noch Gedanken an schlechte Menschen.“ S. 258 Das mit uns war ein Traum, Deiner vielleicht mehr als meiner, aber es war trotzdem auch mein Traum. Ich habe alles vor mir gesehen. Alles war aufregend und anders und wundervoll. In den Koffer habe ich Dir meine Lieblingsbücher gelegt. Jedes bedeutet mir viel. S. 440

    23. März 2026

3 von 34 Rezensionen

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