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Romane

Die Bücher, der Junge und die Nacht

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Über das Buch

Ein Bücherdieb, ein Junge ohne Erinnerung und die Magie des Lesens:
Kai Meyers großer historischer Roman über die Geheimnisse der Bücher und eine schicksalhafte Liebe

Dichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos.

Fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert den Büchern verfallen und reist auf der Suche nach seltenen Ausgaben durch ganz Europa. Er liebt seine Arbeit und die Bücher – von Menschen hält er sich meist eher fern. Doch als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist – es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern.

Bestseller-Autor Kai Meyer hat eine wunderschöne Liebeserklärung an die Welt der Bücher geschrieben, die zugleich ein berührender historischer Roman und ein hochspannendes Stück Zeitgeschichte vom Zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre ist.

Lesen Sie auch die anderen Teile der historischen Roman-Reihe »Die Geheimnisse des Graphischen Viertels« . Alle Teile sind unabhängig voneinander lesbar.

Die Bibliothek im Nebel Das Haus der Bücher und Schatten

Editionen (4)

ISBN9783426227848
VerlagKnaur
Erscheinungsdatum02.11.22
Seitenzahl496

Merkmale

2 Bewertungen

MittelMittelAnschaulichSpannendVielschichtigGlaubwürdig

Rezensionen & Bewertungen

410 Bewertungen

116 Rezensionen

4,4

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  • bookhooked
    bookhooked

    1102 Follower

    4,0

    »Bomben fielen vom Nachthimmel, als der Junge sein Gefängnis verließ, den Raum ohne Fenster, den Raum voller Bücher. Er war zehn Jahre alt und ebenso lange eingesperrt gewesen. An den Wänden seines Zimmers reichten die Regale bis zur Decke, die Bücher standen Rücken an Rücken, viele in dichten Doppelreihen. Mit fünf hatte man ihm das Lesen beigebracht, seitdem war seine Welt aus Papier.«

    Das Buch erzählt die Geschichte von Robert Steinfeld und seiner Familie. Robert kauft und verkauft seltene Bücher. Bei einem Besuch einer alten Bibliothek, entdeckt er Bücher, die sein Vater einst gebunden hat. Einige Exemplare scheinen weit nach dem Tod des bekannten Buchbinders entstanden zu sein. Doch wie ist das möglich? Auf der Suche nach Antworten, muss Robert in die Vergangenheit reisen. In seine eigene und die seines Vaters. Was er dort entdeckt, verändert sein Leben. Kai Meyer lässt sein Buch auf drei Zeiteben spielen: > 1933, kurz nach der nationalsozialistischen Machtübernahme > 1943, nachdem die Royal Air Force das Graphische Viertel in Leipzig bombadierte > 1971, als eine Mauer Deutschland bereits seit 10 Jahren teilte Er nutzt nicht nur wichtige zeitgenössische Ereignisse, um seiner Geschichte die nötige Tiefe und Atmosphäre zu geben, die Geschichte spielt außerdem an historischen Orten wie Leipzig, Wien und Oberstdorf. Allen voran lässt er das Graphische Viertel wieder auferstehen. Ein Ort an dem große Verlage (z.B. Brockhaus und Reclam), ihre Bücher drucken ließen und Buchhändler das Stadtbild prägten. Nach der Bombadierung von Leipzig, wurde es zwar wieder aufgebaut, doch die Buchverlage kehrten nicht zurück. Kai Meyer erstellt mit seiner Geschichte einen engen Zusammenhang zu bekannter klassischer Literatur. Vor allem Anspielungen auf Goethe und dessen Hang zu der Verbindung von Wissenschaft und Magie und seiner Annahme, dass Kunst als etwas, das Wirklichkeit nicht nur abbildet, sondern gestaltet, konnte ich in der Geschichte wiederfinden. Der Autor hat Charaktere mit Tiefgang aufs Papier gebannt und er schafft es auf allen Zeitebenen ein lebendiges Bild, der jeweiligen Epoche, entstehen zu lassen. Man wandelt mit Jakob durch die Gassen von Leipzig, erklimmt mit Robert die Trümmerlandschaft des 2. Weltkrieges, und begleitet ihn fast 30 Jahre später durch die Wälder des Harzes. Ich habe den Roman als Hörbuch gehört und die drei Sprecher/ Sprecherin haben einen super Job gemacht und ich konnte der Geschichte gut folgen. Die Entscheidung, jede Zeitebene von einem anderen Sprecher/einer Sprecherin lesen zu lassen, fand ich für die Handlung sehr zuträglich. Ich konnte die Liebe zur Literatur und Büchern zwischen den Seiten dieser Geschichte spüren. Und trotzdem fehlte mir noch ein kleines Mehr zu einem Highlight. Ich kann nicht genau sagen, was dieses Mehr ist, doch vielleicht finde ich es im nächsten Band der Reihe.

    25. März 2026

  • muddi_liest_wieder
    muddi_liest_wieder

    199 Follower

    4,5

    Ein Bücherdieb, ein Junge ohne Erinnerung und die Magie des Lesens. - WUNDERSCHÖNER Roman von Kai Meyer

    "Dichter Nebel wogt durch die Gassen der Bücherstadt Leipzig, 1933, als das Böse die Macht ergreift. Hier entspinnt sich die tragische Liebe des Buchbinders Jakob Steinfeld zu einer rätselhaften jungen Frau. Juli hat ein Buch geschrieben, das sie einzig ihm anvertrauen will. Doch bald darauf verschwindet sie spurlos." Kai Meyer nimmt den Leser auf eine Reise zwischen den Zeiten mit. Im Jahr 1933 lernen wir den Buchbinder Jakob Steinfeld kennen, der mit seinen Freund Grigori (ein Russe & noch dazu ein Jude) eine Büchbinderei, das"Montecristo", im graphischen Viertel von Leipzig betreiben. Beide erleben die Machtergreifung durch die Nazis. Im 1943 lernen wir einen kleinen Jungen kennen, der irgendwo im graphischen Viertel eingesperrt ist - seine Welt sind die Bücher. Doch in der Nacht fallen Bomben & alles steht in Flammen. Gerettet wird er von einer unbekannten Person. Mit ihr irrt der Junge durch die Trümmer von Leipzig, immer auf der Suche nach Büchern. 1971 - fast vierzig Jahre später ist auch Jakobs Sohn Robert (der unbekannte Junge) den Büchern verfallen und reist auf der Suche nach seltenen Ausgaben durch ganz Europa. Er liebt seine Arbeit und die Bücher – von Menschen hält er sich meist eher fern. Doch als die Bibliothekarin Marie ihn bittet, ihr bei einem Auftrag der geheimnisumwitterten Verlegerfamilie Pallandt zu helfen, stoßen sie auf das Mysterium eines Buches, dessen Geschichte eng mit Roberts eigener verknüpft ist – es ist der Schlüssel zum Schicksal seiner Eltern. Ich mochte die Zeitreise zwischen den Zeiten sehr. Besonders habe ich die bildliche Beschreibung des graphischen Viertels geliebt. Ich konnte mir alles vorstellen, Der Schreibstil ist einfach, ohne Schnörkel & Schnickschnack. Es ist nicht nur eine Liebeserklärung für die Bucher, sondern auch an Leipzig, dem graphischen Viertel. Ich bin gespannt, ob die weiteren Bänder mich genauso in den Bann ziehen werden.

    Ein Bücherdieb, ein Junge ohne Erinnerung und die Magie des Lesens. - WUNDERSCHÖNER Roman von Kai Meyer

    26. Feb. 2026

  • 3,0

    Oh, was für ein holpriger Start 😵‍💫 Das Buch über das graphische Viertel in Leipzig hat es mir nicht einfach gemacht. Ich fand die ersten 2 Drittel sehr verwirrend. Ich kam irgendwie nicht mit den Charakteren klar, vom Setting habe ich mir mehr erhofft. Das Buch ging zwar um Bücher, aber davon habe ich mir noch mehr gewünscht. Das letzte Drittel fand ich dann gut, da dann alles zusammenlief und da dann der rote Faden kam.

    14. Apr. 2026

3 von 116 Rezensionen

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Seitenbasierte Kommentare

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morgaine164
morgaine16414. Juni 2026

Jetzt nimmt die Story ja so langsam an Fahrt auf…. Es gefällt mir alles sehr gut, manchmal liest es sich etwas zäh, aber spannend. Spätestens aber ab S.144 hat es mich voll gepackt!

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Autorin / Autor

Über Kai Meyer

Kai Meyer hat rund siebzig Romane veröffentlicht, von denen viele auf die SPIEGEL-Bestsellerliste gelangten. Übersetzungen erscheinen in dreißig Sprachen. Seine Geschichten wurden als Film, Hörspiel und Graphic Novel adaptiert und mit Preisen im In- und Ausland ausgezeichnet.

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