Blick ins Buch

Fantasy

Das Sternbild des Alchemisten

4,0(37)
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Über das Buch

Diebin Leia soll in eine unheimliche Villa eindringen und ganz bestimmte Unterlagen wiederbeschaffen. Zunächst ein Auftrag wie jeder andere. Doch dann findet sie in einem versteckten Raum ein mysteriöses Gemälde aus dem achtzehnten Jahrhundert. Und darauf ist der Hausherr selbst abgebildet, wie sie verstört feststellt, als dieser sie um ein Haar schnappt. Wie ist es möglich, dass er um kein Jahr gealtert ist? Beim Sichten der Beute entdeckt Leia ein uraltes Tagebuch, das Licht ins Dunkel bringen könnte. Es stammt vom Grafen de Saint Germain, ein bekannter Alchemist, der das Geheimnis der ewigen Jugend ergründet haben soll. Leias Neugierde ist geweckt, denn dieses Geheimnis könnte ihr dabei helfen, die Krankheit aufzuhalten, die ihren Körper in naher Zukunft zu zerstören droht. Kurzerhand behält sie das Tagebuch und wird dadurch zur Gejagten. Denn die Sache, in die sie da hineingeraten ist, ist viel bedeutsamer, als sie es sich jemals hätte vorstellen können – und wird nicht nur ihr Können auf die Probe stellen, sondern auch alles, woran sie je geglaubt hat.
ISBN9783038963097
VerlagSternensand Verlag
Erscheinungsdatum26.04.24
Seitenzahl468

Merkmale

1 Bewertungen

SchnellEinfachSpannendGlaubwürdigSympathischEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

37 Bewertungen

11 Rezensionen

4,0

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  • east
    east

    827 Follower

    4,0

    Auf der Suche nach der Quelle der ewigen Jugend

    Es sollte nur ein gewöhnlicher Auftrag sein, doch für die Diebin Leia geht alles schief: Zunächst entdeckt sie ein uraltes Gemälde in einem Geheimraum, dann wird sie vom Hausherren der Villa, in die sie einbricht, erwischt. Doch damit nicht genug: Eben jener sieht haargenau so aus, wie der Mann auf dem mysteriösen Gemälde. Während Leia noch an ihrem Verstand zweifelt, findet sie in ihrer Beute ein altes Buch, das die Geheimnisse des legendären Grafen von Saint Germain enthält – unter anderem ein Rezept, das die ewige Jugend schenken soll – die Rettung für Leia, die an Huntington erkrankt ist. Doch der Besitz des Buches macht sie zur Gejagten und schon bald steht ihr komplettes Leben auf dem Kopf… „Das Sternbild des Alchemisten“ ist der Auftakt zur gleichnamigen Dilogie, einer Geschichte, die sich am ehesten im Urban Fantasy- oder Abenteuer-Genre einordnen lässt. Tatsächlich ist es gar nicht mal so einfach, festzustellen, was diese Geschichte wirklich ist, denn sie bleibt lange ziemlich undurchsichtig. Der Beginn ist noch recht harmlos, erzählt von Leia und ihrem besten Freund Mick, die ihr mickriges Gehalt mit gelegentlichen „Wiederbeschaffungsmaßnhamen“, sprich Diebeszügen aufbessern. Leia ist eine toughe, aber auch widersprüchliche Protagonistin, die die Augen vor der Realität ihrer Krankheit verschließt, sich damit aber auch jede Hoffnung auf ein immerhin momentan glückliches Leben verbaut. Ihr Freund hingegen ist regelrecht versessen darauf, sie aufzumuntern und beginnt schon bald damit, Luftschlösser zu bauen. Es ist jedenfalls erstaunlich, wie schnell die beiden Protagonisten an ein Rezept der Unsterblichkeit glauben und dabei auch ein paar möglicherweise voreilige Schlüsse ziehen. Schon nach wenigen Seiten wird das Buch dann ziemlich turbulent und entwickelt sich zu einer Hetzjagd, erst quer durch Deutschland, dann mitten durch den Nahen Osten. Dabei verbindet die Autorin die Moderne auf unerwartete Weise mit christlicher Mythologie und Legenden der Alchemie: eine wirklich ungewöhnliche Mischung. Auch gelingt es ihr, auf der gesamten Länge des Buches ein latentes Gefühl von Unwohlsein beim Leser entstehen zu lassen und ihn auf die eine oder andere Weise zu manipulieren. Es kann sein, dass man einen Teil der Enthüllungen am Schluss schon vorausahnt, aber es ist doch eher unwahrscheinlich, dass man das Ganze vorher erkennt. Katja Segin war geschickt darin, den Leser zwei verschiedene Dinge gleichzeitig glauben zu lassen und auch den Anschein einer sehr billigen Liebesgeschichte zu erwecken, die es dann aber doch nicht gab – zum Glück. Sie hat sich auch viel Mühe bei ihrer Recherche zu alten Rätseln und Codes gegeben, nur ein oder zwei kleine Logikfehler haben sich eingeschlichen. Viel Raum für Details und Atmosphäre bleibt in diesem Buch nicht, zu rasant ist die Entwicklung, zu sehr folgen die Ereignisse Schlag auf Schlag, bis zum etwas abgehackten Ende, das einigermaßen hohe Erwartungen für den zweiten Teil hinterlässt. „Das Sternbild des Alchemisten“ ist ein Chamäleon von einem Buch und nicht unbedingt das, was es vorgibt zu sein. Es ging jedenfalls in eine ganz andere Richtung als erwartet, konnte aber, trotz einiger Schwächen, überraschen und auch fesseln. Dranbleiben lohnt sich also.

    Auf der Suche nach der Quelle der ewigen Jugend

    21. März 2026

  • literary_lens__
    literary_lens__

    35 Follower

    5,0

    Spannende und süchtig machende Geschichte über Hoffnung mit vielen Geheimnissen

    Leia ist zwar noch gesund, doch sie weiß, dass sich in naher Zukunft ändern wird. Während eines Jobs, bei dem sie in eine alte Villa eindringen soll, stößt sie auf Geheimnisse, die ihr Leben vielleicht komplett ändern könnte. Sie macht sich, nach mehreren schrecklichen Ereignissen auf den Weg, um das Geheimnis zu lüften. Dabei reist sie durch viele Länder, schwebt stets in Lebensgefahr und gibt nicht auf. Das Buch hat mich von Anfang an gepackt. War ich zu Anfang komplett überfordert mit den unterschiedlichen Charakteren, so fügte sich alles wunderbar und ich verstand immer mehr, was hinter den Geheimnissen liegt! Ich konnte es einfach nicht mehr weglegen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie es mit Leia weiter geht! Ich habe es zu keinem Zeitpunkt als langweilig empfunden und es hat einfach süchtig gemacht. Leia habe ich von Anfang an ins Herz geschlossen. Die anderen Charaktere - tja, was soll ich sagen: ihr müsst es einfach selbst lesen um zu verstehen! Für mich eine klare Leseempfehlung mit viel Spannung und einem Cliffhanger, den ich so niemals erwartet habe! Ich brauche also dringend Band 2 und vergebe hier absolut verdiente 75/5 Sternen Danke an den @sternensandverlag für das Exemplar

    Spannende und süchtig machende Geschichte über Hoffnung mit vielen Geheimnissen

    11. März 2025

  • 4,0

    Das Buch stand - ich geb's ja zu - gar nicht so weit oben auf meiner Leseliste. Und dann hab ich Katja in Frankfurt kennengelernt und wusste, ich will dringend wissen, was sie geschrieben hat, wie sie schreibt und was es mit ihrem Sternbild auf sich hat. Gesagt getan. Zu Beginn hatte ich ganz starke Edelstein-Vibes und echt Schiss, dass das hier ein Abklatsch der Trilogie sein könnte. Zum Glück wurde ich recht schnell eines Besseren belehrt. Die Geschichte beginnt rasant mit einem Einbruch und einer Erkenntnis: wir haben es mit dem Grafen von Saint Germain zu tun. Unsterblich, Vermögend, Einflussreich, Skrupellos. Und dazwischen Leia, die mit einer tödlichen Krankheit nicht mehr weiß, wohin ihr Weg sie führt und wie lange das noch gut geht. Leia als Charakter mochte ich super gern. Manchmal etwas naiv, aber mit einem richtigen guten Instinkt. Da sie wenig bis nichts zu verlieren hat, joa, ich konnte ihre Entscheidungen nachvollziehen. Die Verbindung zwischen Leia und ihrem besten Freund, Mitbewohner, "Geschäftspartner", Genie und Lieblingsmensch Mick hab ich sehr gefeiert. Ich finde, Leia hat bei dem ganzen Mist in ihrem Leben einen solchen Menschen verdient. Außer der Tatsache, dass er den Auftrag an Land gezogen und damit den ganzen Schlamassel in Gang gesetzt hat. Katjas Schreibstil hat mir gut gefallen. Authentisch, ehrlich, gut recherchiert. Ich konnte meine Französischkenntnisse auffrischen. Das war toll. Manches mal ging es mir ein bisschen zu langsam voran, manchmal zu unkalkulierbar, zeitweise zu reibungslos, und gerade wenn es um das Sternbild geht, fehlt mir ein bisschen Tiefe. Ich fühle mich ähnlich planlos wie Leia. Aber das macht den Reiz auch wieder aus. Auch wenn einige Kapitel aus unterschiedlichen Perspektiven geschrieben sind, ist es trotzdem Leias Tempo, in dem wir der Geschichte folgen, Erkenntnisse erlangen, verstehen und unser Weltbild erschüttern. Wenn wir denken, verstanden zu haben, kommt die Autorin und macht uns nen Strich durch die Rechnung. Wer also Lust hat, mit Leia dem Geheimnis des Grafen auf die Schliche zu kommen, Reisen richtig gut findet, sich fallen lassen und vertrauen kann und den Reiz des Verbotenen, Unerhörten zu schätzen weiß, der wird mit dieser Geschichte sehr gut unterhalten. Ich freu mich auf die Fortsetzung.

    17. März 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Katja Segin

Katja Segin, Jahrgang 1980, liebt Geheimnisse aller Art. Besonders gern verfasst sie deswegen geheimnisvoll-dramatische Fantasy- und Familiengeschichten mit einem historischen Hintergrund. Dafür durchforstet sie regelmäßig Geschichtsbücher und alte Fotoalben und sucht nach Inspiration. Privat lebt sie ganz ohne Drama mit ihrem Mann und zwei Schildkröten in der Altstadt von Paderborn.

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