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Die kleinste gemeinsame Wirklichkeit

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Über das Buch

Fakten, wissenschaftlich fundiert und eindeutig belegt, sind Gold wert. Besonders dann, wenn Fake News oder Halbwahrheiten die öffentliche Debatte bestimmen und ein sachlicher Diskurs nicht mehr möglich ist. Ob Klimawandel, Homöopathie, Feinstaub oder Erblichkeit von Intelligenz – die Wissenschaftsjournalistin Mai Thi Nguyen-Kim räumt bei diesen und anderen großen Streitthemen mit diesem Missstand auf. Klarsichtig und kurzweilig legt sie dar, was faktisch niemand mehr bestreiten kann und worauf wir uns alle einigen können. Mehr noch: Sie macht deutlich, wo die Fakten aufhören und wissenschaftliche Belege fehlen – wo wir uns also völlig zu Recht gegenseitig persönliche Meinungen an den Kopf werfen dürfen.
Themen: Die Legalisierung von Drogen, Videospiele, Gewalt, Gender Pay Gap, systemrelevante Berufe, Care-Arbeit, Lohngerechtigkeit, Big Pharma vs. Alternative Medizin, Homöopathie, klinische Studien, Impfpflicht, die Erblichkeit von Intelligenz, Gene vs. Umwelt, männliche und weibliche Gehirne, Tierversuche und von Corona bis Klimawandel: Wie politisch darf Wissenschaft sein?

Editionen (5)

ISBN9783732418879
VerlagArgon Digital
Erscheinungsdatum01.03.21

Rezensionen & Bewertungen

449 Bewertungen

62 Rezensionen

4,4

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  • liden
    liden

    175 Follower

    3,0

    14 / 2026

    14 / 2026

    4. Apr. 2026

  • jxlika
    jxlika

    46 Follower

    5,0

    Mai hat mit „die kleinste gemeinsame Wirklichkeit“ ein Buch geschrieben, welches ich wirklich allen Menschen ans Herz legen kann. Sie kritisiert, dass immer mehr Menschen aufgrund von falschen Fakten argumentieren. Daraus ergeben sich Meinungen, die völlig unbegründet sind. Mai hat die kleinste Gemeinsame Wirklichkeit (in Form von wissenschaftlichen Ergebnissen) zu verschiedenen Themen analysiert und lässt uns den Freiraum mithilfe der fundamentierten Fakten selbst eine Meinung zu bilden. Folgende Themen werden im Buch behandelt: Drogen, Gewalt und Videospiele, Gender Pay Gap, Alternative Medizin, Impfungen, Erblichkeit von Intelligenz, Geschlechtsspezifische Unterschiede im Menschlichen Gehirn und Tierversuche. Das Buch hat einen gewissen wissenschaftlichen Standard, aber alle Fachbegriffe und auch alle genutzten Methoden werden ausführlich erklärt. Grundsätzliches Interesse an Statistik und Wissenschaft solle allerdings vorhanden sein. Ich habe viel gelernt und tatsächlich einige Meinungen, die ich vorher aufgrund von Falschinformationen oder einfach zu wenig Informationen gebildet hatte, hinterfragt. Außerdem konnte ich durch die vielen Erklärungen und Infoboxen viel lernen. „Zu einer gesunden Skepsis gehört, kritisches Denken in allen Bereichen anzuwenden, auch bei sich selbst. Es ist zwar wichtig, Scheinargumente und Fehlschlüsse identifizieren zu können, um nicht auf Fehlinformationen reinzufallen - doch man muss auch das Bewusstsein besitzen, dass man selbst nicht vor Fehlschlüssen gefeilt ist.“ (S.339)

    10. Apr. 2026

  • alina0421
    alina0421

    9 Follower

    4,0

    Nicht weniger streiten, sondern besser

    Im Kern des Buches geht es darum, faktenbasiert zu streiten. Es soll weniger um Meinungen gehen, sondern darum, wie sich Streitthemen wissenschaftlich und methodisch aufdröseln lassen. Klassische Streitthemen wie der Gender Pay Gap oder Tierversuche werden beleuchtet und wissenschaftliche Studien und deren grundlegende Methoden erklärt. Was man nicht erwarten kann, sind grundlegend neue Antworten oder Perspektiven. Vieles hat man selbst vielleicht schon mal irgendwo gelesen, wenn man sich mit dem ein oder anderen Thema beschäftigt hat. Trotzdem liest sich das Buch sehr angenehm und liefert Informationen über wissenschaftliches Arbeiten. Worum es ja eigentlich nicht gehen sollte, ist die Meinung der Autorin, die sich aber doch sehr oft herauslesen lässt. Der Grundgedanke, dass wir nicht weniger, sondern einfach besser streiten sollten, gefällt mir jedoch ganz gut.

    6. März 2026

3 von 62 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Mai Thi Nguyen-Kim

Dr. Mai Thi Nguyen-Kim ist Chemikerin und Wissenschaftsjournalistin. Während ihrer Doktorarbeit gründete sie den YouTube-Kanal The Secret Life Of Scientists und startete damit ihre Mission, Wissenschaft wie eine »Seuche« im Land zu verbreiten. Dieses Ziel verfolgt sie inzwischen auf allen Kanälen: Als Ranga Yogeshwars Nachfolgerin moderiert sie im WDR die Wissenssendung Quarks. Für funk, das Online-Angebot von ARD und ZDF, produziert sie den YouTube-Kanal maiLab, der mehrfach ausgezeichnet wurde, unter anderem mit dem Grimme Online Award 2018. Im selben Jahr erhielt sie als erste YouTuberin den Georg-von-Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus für ihr Talent, mit ihrer Wissensvermittlung den Nerv der Zeit zu treffen. 2019 folgte der Hanns-Joachim-Friedrichs-Preis, 2020 der Heinz-Oberhummer-Award für Wissenschaftskommunikation, die Goldene Kamera und das Bundesverdienstkreuz.

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