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Ein interessanter & atmosphärischer Roman, der die Grenzen zwischen Realität und übernatürlichem verschwimmen lässt.
Danke an den Festa-Verlag, der mir dieses Buch im Rahmen eines Gewinnspiels zugesendet hat. In "The Warm Hands of Ghosts" begleiten wir Laura Iven, die eines Tages eine Kiste samt Uniform und weiterer Sachen von ihrem Bruder Freddie erhält. Laura ist Krankenschwester und nach einer Verletzung und dem Verlust ihrer Eltern in ihre Heimat zurückgekehrt. Freddie ist als kanadischer Soldat im Einsatz, die Geschichte spielt um 1917/18, in der Zeit des 1. Weltkriegs. Die Kiste lässt von Beginn an einige Fragen offen, denn obwohl es so aussieht, als wäre Freddie gefallen, sind die Umstände, unter denen Laura die Kiste erhält ungewöhnlich, allem voran, weil es kein Informationsschreiben darüber gab, was mit Freddie passiert ist. Deshalb macht sich Laura entschlossen auf die Suche nach Antworten und merkt schnell, dass nicht alles so ist, wie es scheint und die Grenzen zwischen Realität und (vermeintlichem) Wahn fließend sind. Es ist das 1. Mal, dass ich ein Buch gelesen habe, in dem die Protagonistin denselben Vornamen trägt wie ich (wenn man von Lauras Stern als Kind mal absieht). Das war am Anfang ungewohnt, hatte aber auch was cooles. Die Protagonistin wirkt sympathisch und lässt nicht von ihrem Ziel, mehr über den Verbleib ihres Bruders zu erfahren, ab. Ihr Handeln und Denken war für mich als Leserin recht gut nachzuvollziehen. Die ganze Geschichte ist atmosphärisch dicht, düster und transportiert die dunklen Stunden, die Ängste, die Trauer und all die Emotionen, die mit einem solchen Krieg einhergehen, eindrücklich. Die Charaktere sind authentisch, die Grenzen zum unnatürlichen fließend. Kleiner Fakt am Rande: bei Faland handelt es sich um einen alten deutschen Begriff für Teufel oder Dämon. Ich hatte bisher noch nichts von Katherine Arden gelesen, wurde jedoch von ihrem Stil überzeugt. Die Geschichte lies sich flüssig lesen, hatte eine gewisse Sogwirkung und einen minimalen, aber beständigen Gänsehautfaktor. Die letzte Zeit "breche" ich vermehrt aus meinen gewohnten Genre aus und muss sagen, dass sich das als sehr angenehm und positiv herausstellt. Ohne den Zufall wäre ich vielleicht nie auf dieses Buch gestoßen, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe und würde es weiterempfehlen.

3. Mai 2026
Ein interessanter & atmosphärischer Roman, der die Grenzen zwischen Realität und übernatürlichem verschwimmen lässt.
Danke an den Festa-Verlag, der mir dieses Buch im Rahmen eines Gewinnspiels zugesendet hat. In "The Warm Hands of Ghosts" begleiten wir Laura Iven, die eines Tages eine Kiste samt Uniform und weiterer Sachen von ihrem Bruder Freddie erhält. Laura ist Krankenschwester und nach einer Verletzung und dem Verlust ihrer Eltern in ihre Heimat zurückgekehrt. Freddie ist als kanadischer Soldat im Einsatz, die Geschichte spielt um 1917/18, in der Zeit des 1. Weltkriegs. Die Kiste lässt von Beginn an einige Fragen offen, denn obwohl es so aussieht, als wäre Freddie gefallen, sind die Umstände, unter denen Laura die Kiste erhält ungewöhnlich, allem voran, weil es kein Informationsschreiben darüber gab, was mit Freddie passiert ist. Deshalb macht sich Laura entschlossen auf die Suche nach Antworten und merkt schnell, dass nicht alles so ist, wie es scheint und die Grenzen zwischen Realität und (vermeintlichem) Wahn fließend sind. Es ist das 1. Mal, dass ich ein Buch gelesen habe, in dem die Protagonistin denselben Vornamen trägt wie ich (wenn man von Lauras Stern als Kind mal absieht). Das war am Anfang ungewohnt, hatte aber auch was cooles. Die Protagonistin wirkt sympathisch und lässt nicht von ihrem Ziel, mehr über den Verbleib ihres Bruders zu erfahren, ab. Ihr Handeln und Denken war für mich als Leserin recht gut nachzuvollziehen. Die ganze Geschichte ist atmosphärisch dicht, düster und transportiert die dunklen Stunden, die Ängste, die Trauer und all die Emotionen, die mit einem solchen Krieg einhergehen, eindrücklich. Die Charaktere sind authentisch, die Grenzen zum unnatürlichen fließend. Kleiner Fakt am Rande: bei Faland handelt es sich um einen alten deutschen Begriff für Teufel oder Dämon. Ich hatte bisher noch nichts von Katherine Arden gelesen, wurde jedoch von ihrem Stil überzeugt. Die Geschichte lies sich flüssig lesen, hatte eine gewisse Sogwirkung und einen minimalen, aber beständigen Gänsehautfaktor. Die letzte Zeit "breche" ich vermehrt aus meinen gewohnten Genre aus und muss sagen, dass sich das als sehr angenehm und positiv herausstellt. Ohne den Zufall wäre ich vielleicht nie auf dieses Buch gestoßen, aber ich bin froh, dass ich es gelesen habe und würde es weiterempfehlen.
3. Mai 2026









