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Das Unwohlsein der modernen Mutter

4,2(82)
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Über das Buch

Versorgerin, Businesswoman, Mom I'd like to fuck – Mütter sollen heute alles sein. Dass darunter ihr Wohlbefinden leidet, ist kein Wunder. Mareice Kaiser, Journalistin und selbst Mutter, stellt immer wieder fest: Das Mutterideal ist unerreichbar und voller Widersprüche. Nichts kann man richtig machen und niemandem etwas recht. Mutterschaft berührt dabei, natürlich, jeden Lebensbereich: Denn egal, ob es um Arbeit, Geld, Sex, Körper, Psyche oder Liebe geht – Stereotype, Klischees und gesellschaftlichen Druck gibt es überall, auf Instagram, im Bett und im Büro. Mareice Kaiser zeigt, wo Mütter heute stehen: noch immer öfter am Herd als in den Chefetagen. Und, wo sie stehen sollten: Dort, wo sie selbst sich sehen – frei und selbstbestimmt.

Editionen (1)

ISBN9783644006980
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum21.04.21
Seitenzahl256

Rezensionen & Bewertungen

82 Bewertungen

13 Rezensionen

4,2

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  • ramo90
    ramo90

    12 Follower

    5,0

    Dieses Buch sollte jeder gelesen haben. Vorallem jeder Mann. Es ist grandios. Mareice schreibt unglaublich gut.

    11. März 2026

  • bea777
    bea777

    482 Follower

    4,0

    Mutterschaft ist politisch!

    Mareice Kaiser beleuchtet in diesem Buch viele wichtige Themen, die Mutterschaft tangiert und sich auf Mütter auswirken. Neu war für mich v.a. der Aspekt, welche Auswirkungen Mutterschaft auf Künstlerinnen hat. Das die Mutterschaft für viele das Ende der beruflichen Laufbahn bedeutet, war mir neu. Es geht weiterhin um den Körper von Müttern, was mich besonders berührt hat. Dazu ein Zitat von S. 166: "Für mich ist das ein gutes Ziel: Akzeptanz des Selbst, auch körperlich. Ganz sicher nicht easy erreichbar, vielleicht auch eine Lebensaufgabe." Für mich ist es auch eine Lebensaufgabe meinen Körper so zu akzeptieren, wie er ist und ihm dankbar zu sein für all die Dinge die er leistet. Ein weiteres Zitat von S. 43 hat mir eindrücklich gezeigt, welche Auswirkungen auch die Benutzung von vermeintlich positiven Begriffen hat: "Solange Begriffe wie Karriere-, Powerfrauen oder Workingmoms verwendet werden, so lange wird Lohnarbeit Männern zugeschrieben und so lange werden sich Arbeitsbedingungen weiterhin an kinderlose Männern orientieren." Mareice Kaiser hat das Buch während Corona geschrieben. Zum Ende des Buches schildert sie die besonderen Herausforderungen, die diese Zeit auf Mütter, sie selbst und Kinder hatte.

    12. Okt. 2024

  • _brina__
    _brina__

    63 Follower

    3,5

    Spannendes feministischen Buch, aber..

    Ich habe das Buch nun schon vor einigen Tagen abgeschlossen und schwanke noch immer zwischen 3,5 und 4 ⭐️. Mareice Kaiser beschreibt in diesem feministischen Buch, auf welche vielfältigen Arten Mütter nicht "einfach" ein Unwohlsein aufgrund einer persönlichen Misslage verspüren, sondern durch systematische Benachteiligung geradezu in diese Situation gezwungen werden. Von Carearbeit bis Lohnarbeit,Kunst und Coronakrise werden super viele Themen besprochen und jeweils mit persönlichen Erfahrungen als auch Studien und Aussagen von vielen Müttern untermauert. Auch als Nicht-Mutter habe ich mich angesprochen gefühlt, auch wenn ich manche Themen natürlich nicht so nachvollziehen kann wie eine Person mit Kind. Weniger gut gefallen hat mir, dass ich, desto länger ich gelesen habe, das Gefühl bekam, dass ihr eigener Frust sie durch die Kapitel getragen hat. Zudem empfand ich einige Aussagen wahnsinnig pauschalisierend und habe auch nicht das Gefühl gehabt, dass die Autorin selbst Sachverhalte differenzieren kann.Nach dem Motto "ein Mann ist schlecht,also verhalten sich alle so". Ich war schlichtweg irgendwann genervt beim Lesen, dass es nach Auffassung der Aurorin eben nur ihre eine eigene Einschätzung gibt und alles andere ist Schönreden. Aufgrund des angenehmen Schreibstils kam ich aber gut durch die Kapitel und würde eine Leseempfehlung geben, auch für Frauen ohne Kind.

    6. Juni 2026

3 von 13 Rezensionen

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