Blick ins Buch

Romane

Sehr blaue Augen

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Über das Buch

"Ich zerstörte weiße Babypuppen." Die Reaktion eines kleinen Mädchens, das nicht versteht, warum es nicht so blaue Augen hat wie die Puppen (die es nicht besitzt) oder wie die Kinder in der Schulfibel. Und warum haben alle, die das kleine Mädchen kennt, braune Augen und braune Haut - Mutter, Vater und Schwester, angesehene Gemeindemitglieder und Prostituierte? Nobelpreisträgerin Toni Morrison hat in ihrem Romandebüt mit eindringlicher Schlichtheit beschrieben, was es heißt, als Schwarze in einer schwarzweißen Welt aufzuwachsen, einer Welt mit Ein- und Ausgrenzung, Wundern und Schrecken ...

Editionen (4)

ISBN9783644004726
VerlagROWOHLT E-Book
Erscheinungsdatum18.06.19
Seitenzahl240

Rezensionen & Bewertungen

212 Bewertungen

35 Rezensionen

4,0

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  • readtodream
    readtodream

    249 Follower

    4,0

    Ein Buch, was einen im Nachhinein noch lange beschäftigt. Eine Kritik am weißen Schönheitsideal. Sehr authentisch und schmerzhaft.

    2. Juni 2024

  • allesisterleuchtet
    allesisterleuchtet

    199 Follower

    5,0

    Wow. Poetisch. Stark und Erschreckend.

    Ein tolles Buch. In einzigartiger Sprache verknüpft Morrison die Geschichte von Claudia und ihrer Schwester Frieda, zwei Mädchen aus der schwarzen unteren Mittelklasse mit Pecola, einem Mädchen gleichen Alters, das ihrer Familie zugewiesen wird, weil ihre Eltern zeitweise nicht für sie sorgen und das am Rand der Gesellschaft lebt. Das Buch ist sehr faszinierend und toll geschrieben aber teilweise kaum auszuhalten. Wie Pecola behandelt wird und warum ihre Familiengeschichte so schwierig ist, ist furchtbar. Kaum zu ertragen auch der Hass und die Abgrenzung, die das Mädchen - selbst von der ich-Erzählerin erfährt. Sehr bewegend.

    Wow. Poetisch. Stark und Erschreckend.

    9. März 2026

  • dinaisy
    dinaisy

    213 Follower

    4,5

    👧🏼👧🏼👧🏼

    Eine beeindruckende Erzählung, ein Mosaik, eine Katastrophe. Wer bist du? Wer willst du sein? Wer bestimmt, was du sein darfst? Wer erkennt dich an? Wir lernen über vier Jahreszeiten lang Pecola kennen. Wir lernen sie zum Beispiel aus der Sicht ihrer Klassenkameradinnen kennen oder aus der ihrer Nachbarn. Ihr größter Wunsch: blaue Augen. Ihre Welt ist geprägt von Gewalt, Rassismus, weißen Regeln und Gesetzen. Ihre Eltern? Geprägt von eben jenem. Am Anfang kam ich nicht so gut in die Erzählung rein, doch nach und nach konnte ich das Bild immer besser zusammensetzen. Eine tolle Komposition - mit Hintergrundinformationen nochmal beeindruckender, z.B. über die den Kapiteln vorangestellten Auszüge aus damaligen Lesefibeln…

    19. Mai 2026

3 von 35 Rezensionen

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