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„The Ever Queen“ von L. J. Andrews ist der zweite Band der Romantasy-Reihe „Die Versuchung des Meeres“ – besser bekannt als „The Ever Seas“. Dieser zweite Band ist aber gleichzeitig der Abschluss von Eriks und Livias Geschichte, denn ab Band 3 stehen neue Charaktere im Rampenlicht. Auch dieses Mal gelingt es Andrews, mich sofort abzuholen – das „Was bisher geschah“ vor dem 1. Kapitel hilft dabei natürlich sehr. Das erste Drittel etwa verbleiben Erik und Livia räumlich getrennt, was der Gesamthandlung sehr gut getan hat. Livia kann so ihre eigene Stärke und Brutalität beweisen und Erik knüpft eigene Bande zu den Erd-Fae. Das Wiedersehen gestaltet sich dann dramatisch, emotional und familiär. Letzteres ist und bleibt die Komponente, die ich bei Andrews Büchern am meisten zu schätzen weiß. So nehmen Livias Eltern in „The Ever Queen“ wieder ganz aktive Rollen ein, ohne ihre Tochter zu überschatten. Leider führt mich die recht frühe Wiedervereinigung aber zu meinem leidigen und immer gleichen Kritikpunkt bei Andrews Büchern: es gibt zu viele Sexszenen. Ich verstehe ja, dass Erik und Livia nicht die Finger voneinander lassen können, aber ich muss nicht jedes Mal dabei sein. Die Handlung hat so ihre Höhen und Tiefen, gestaltet sich in Summe aber leider recht antiklimaktisch. Zwar weiß ich es zu schätzen, dass Andrews sich auf die Charaktere und den Weltenbau konzentriert, dennoch werde ich vermutlich nicht die Einzige sein, die nach dem brutalen Set Up in „The Ever King“ eine größere Schlacht um die Herrschaft über die „Ever Sea“ erwartet hätte. Alles in allem ist „The Ever Queen“ eine solide Fortsetzung mit Schwächen. Weniger Sex und Schmalz, dafür mehr Action hätten der Handlung sicherlich gut getan. Dennoch ist es eine runde Geschichte mit vielfachem Happy End und dem ersten Ausblick auf das, was als nächstes kommt. 3,5 Sterne.
6 Tage vor
„The Ever Queen“ von L. J. Andrews ist der zweite Band der Romantasy-Reihe „Die Versuchung des Meeres“ – besser bekannt als „The Ever Seas“. Dieser zweite Band ist aber gleichzeitig der Abschluss von Eriks und Livias Geschichte, denn ab Band 3 stehen neue Charaktere im Rampenlicht. Auch dieses Mal gelingt es Andrews, mich sofort abzuholen – das „Was bisher geschah“ vor dem 1. Kapitel hilft dabei natürlich sehr. Das erste Drittel etwa verbleiben Erik und Livia räumlich getrennt, was der Gesamthandlung sehr gut getan hat. Livia kann so ihre eigene Stärke und Brutalität beweisen und Erik knüpft eigene Bande zu den Erd-Fae. Das Wiedersehen gestaltet sich dann dramatisch, emotional und familiär. Letzteres ist und bleibt die Komponente, die ich bei Andrews Büchern am meisten zu schätzen weiß. So nehmen Livias Eltern in „The Ever Queen“ wieder ganz aktive Rollen ein, ohne ihre Tochter zu überschatten. Leider führt mich die recht frühe Wiedervereinigung aber zu meinem leidigen und immer gleichen Kritikpunkt bei Andrews Büchern: es gibt zu viele Sexszenen. Ich verstehe ja, dass Erik und Livia nicht die Finger voneinander lassen können, aber ich muss nicht jedes Mal dabei sein. Die Handlung hat so ihre Höhen und Tiefen, gestaltet sich in Summe aber leider recht antiklimaktisch. Zwar weiß ich es zu schätzen, dass Andrews sich auf die Charaktere und den Weltenbau konzentriert, dennoch werde ich vermutlich nicht die Einzige sein, die nach dem brutalen Set Up in „The Ever King“ eine größere Schlacht um die Herrschaft über die „Ever Sea“ erwartet hätte. Alles in allem ist „The Ever Queen“ eine solide Fortsetzung mit Schwächen. Weniger Sex und Schmalz, dafür mehr Action hätten der Handlung sicherlich gut getan. Dennoch ist es eine runde Geschichte mit vielfachem Happy End und dem ersten Ausblick auf das, was als nächstes kommt. 3,5 Sterne.
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