Blick ins Buch

Romane

Sonnenwende

4,3(70)
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Über das Buch

»Ich erinnere mich noch gut daran, als wir im Kaiserwald ankamen. Es war, als würde man an einen Ort reisen, den es gar nicht mehr gab.«

25 Jahre nach dem Verschwinden von Rebecca Maywald in Riga ist ihre Tochter durch einen anonymen Brief auf die Diplomatenfamilie von Prokhoff aufmerksam geworden. Deren Stiftung »Drei Linden« finanziert dubiose Ökodörfer in ganz Europa. Dass Rebeccas Tochter sich in den Sohn der Familie verliebt, war nicht vorgesehen – um keinen Preis darf er ihre wahre Identität erfahren. Und auch er verbirgt etwas vor ihr: Was hat es mit seinen nächtlichen Alpträumen auf sich? Wer ist „J“ in seinem Kalender? Ein weiterer Hinweis führt sie nach Lettland. Angeblich will sie sich das Ökodorf »Tris Liepas« anschauen. In Wahrheit aber muss sie endlich Klarheit gewinnen über das Schicksal ihrer Mutter. Doch die von Prokhoffs setzen alles daran, ein dunkles Geheimnis zu bewahren. Die grandiose Fortsetzung des Erfolgsromans »Kaiserwald« von SPIEGEL-Bestsellerautorin Anja Jonuleit

www.anjajonuleit.de

Editionen (3)

ISBN9783641317263
VerlagPenguin
Erscheinungsdatum23.10.24
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

70 Bewertungen

18 Rezensionen

4,3

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  • kathrinathome
    kathrinathome

    155 Follower

    4,5

    Auch der zweite Teil hat mich überrascht

    Nach „Kaiserwald“ geht es nun also mit „Sonnenwende“ weiter. Wiederum spannend ab der ersten Seite. Ich finde es sehr interessant, wie die Autorin den Irrgarten an radikalen Ideen beschreibt, in die ein Mensch geraten kann. 😬 Irgendwann war das Ende doch ein wenig vorhersehbar, aber das hat mich nicht gestört. Das Buch hat mich bestens unterhalten. 😊📘

    21. Apr. 2026

  • theagri
    theagri

    778 Follower

    3,0

    In Sonnenwende schließt Anja Jonuleit nahtlos an Kaiserwald an. Noch immer sucht Penelope ihre Mutter und die Erklärung für alle Geschehnisse um sie herum. Dafür reist sie sogar bis Riga. Dieser abschließende Band hat mir weniger zugesagt als der erste Teil. Mir wurde die Story zu lang, zu verwickelt, zu viele Themen und es waren so viele Menschen involviert, deren Handlungen oft nicht so leicht zu verstehen waren. Besonders die Rolle von Georg war mir zu widersprüchlich und Clare blieb blass und farblos. Die Motivation für die Handlungen der beiden hat sich mir nicht erschlossen. Da fehlte mir Erklärung. Dafür war es mir aber insgesamt zu lang und ich hatte leider den Spaß am Lesen schnell verloren. Natürlich wollte ich wissen, wie es ausgeht. Das war schon spannend erzählt, allerdings ohne dass mir die Figuren sehr nahe kamen und die Geschichte mich innerlich berührt hat. Und so habe ich diese zweiteilige Reihe relativ unzufrieden beendet. Vielleicht wäre in diesem Fall weniger mehr gewesen. Auch wenn mir diese Geschichte von Anja Jonuleit nicht umfassend gefallen hat, werde ich es irgendwann erneut mit einem Buch von ihr versuchen, denn Schreibstil und Themenwahl haben mir gefallen.

    14. Okt. 2025

  • afrikane
    afrikane

    54 Follower

    4,0

    Superspannend bis zu den letzten Zeilen. Auch der zweite Band lässt einen nicht los. Bin etwas traumatisiert, was er aufdeckt. Wenn ich mir vorstelle, dass es in Deutschland und anderen Ländern Europas tatsächlich so eine kranke rechte Parallelwelt unter der Tarnung von ökologischen Dörfern gibt, wird es mir ganz anders. Wie unmenschlich Menschen sein können, wie wirr ihre Gedankengänge, wie leicht intelligente Menschen ihre Opfer werden können. Gerade aufgrund der aktuellen Weltlage schüttelt es mich da noch mehr durch… Jetzt brauche ich erst mal was leichteres zum Lesen um mich davon etwas zu erholen…trotzdem eine glasklare Empfehlung für alle, die Thriller mögen und vor dem Thema der rechten völkischen Szene nicht zurückschrecken.

    11. Jan. 2026

3 von 18 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Anja Jonuleit

ANJA JONULEIT, in Bonn geboren und am Bodensee aufgewachsen, arbeitete einige Jahre für die Deutsche Botschaft in Rom und Damaskus. Danach studierte sie Italienisch und Englisch in München, arbeitete als Übersetzerin und Gerichtsdolmetscherin und begann zu schreiben. Seit 2007 stehen ihre Romane regelmäßig auf der SPIEGEL-Bestsellerliste.Ihren Romanen – darunter »Herbstvergessene«, »Der Apfelsammler«, »Rabenfrauen« und »Das letzte Bild« – folgte mit der Dilogie »Kaiserwald« und »Sonnenwende« ein breit angelegtes Familiendrama. »Wo der Wind die Namen trägt« ist ihr jüngster Roman.Anja Jonuleit ist bekannt für ihre gründliche Recherche: Sie reist an die Handlungsorte ihrer Romane, spricht mit Zeitzeugen und Betroffenen und bringt deren Stimmen in ihre Geschichten ein. Ihre Bücher handeln von Extremismus, radikalen Weltanschauungen und Familiengeheimnissen, sie erzählt von Müttern, Kindern und Verlust – ein Motiv aus ihrer Familiengeschichte.Weitere Informationen unter www.anjajonuleit.de

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