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Hidden Valley Road

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Über das Buch

Die Galvins schienen den amerikanischen Traum zu leben: Don beruflich erfolgreich bei der Air Force, Mimi treusorgende Ehefrau und Mutter von zwölf Kindern. Doch hinter der Fassade ihres schmucken Heims in der Hidden Valley Road verbarg sich eine ganz andere Realität, geprägt von mentalen Zusammenbrüchen, plötzlichen Gewaltexzessen und Missbrauch. Bis zur Mitte der 70er-Jahre erhielten sechs der zehn Galvin-Brüder die Diagnose Schizophrenie. Die Krankheit machte alle zu Opfern, besonders aber die beiden jüngsten der Geschwister und einzigen Mädchen. Der Fall der Familie war so außergewöhnlich, dass das amerikanische National Institute for Mental Health ausführliche Studien mit ihnen machte. Ihre einzigartige DNA war die Basis für bahnbrechende medizinische Fortschritte bei der Behandlung von Schizophrenie, einer Krankheit mit vielen Unbekannten.

In einer herausragenden erzählerischen Tour de Force erzählt New York Times-Bestsellerautor Robert Kolker nicht nur ein Stück unglaublich spannender Medizingeschichte, sondern auch die zu Herzen gehende Geschichte einer Familie, die gegen ihr Schicksal kämpft.

Editionen (2)

ISBN9783641224523
Verlagbtb
Erscheinungsdatum01.11.21
Seitenzahl512

Rezensionen & Bewertungen

80 Bewertungen

18 Rezensionen

4,0

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  • romy_liest
    romy_liest

    111 Follower

    4,5

    Schizophrenie im Familiensystem – eine wahre und erschütternde Geschichte

    Hidden Valley Road basiert auf einer wahren Begebenheit und erzählt die Geschichte einer amerikanischen Großfamilie, in der sechs von zehn Söhnen an Schizophrenie erkrankten. Das Buch ist tief bewegend, gleichzeitig hochinteressant und erschütternd ehrlich. Besonders eindrücklich wird deutlich, welche enormen Belastungen eine schwere psychische Erkrankung nicht nur für die Betroffenen selbst, sondern auch für das gesamte Familiensystem mit sich bringt. Sehr klar zeigt das Buch die Grenzen der damaligen und teils auch heutigen Therapiemöglichkeiten bei Schizophrenie auf, ebenso wie die Ambivalenz der Medikation, ihre Nebenwirkungen und die damit verbundenen Herausforderungen. Was mir besonders gut gefallen hat, ist die historische Einbettung der Geschichte in die Entwicklung der psychiatrischen Forschung. Der Wandel von Erklärungsmodellen, therapeutischen Ansätzen und wissenschaftlichen Hoffnungen wird nachvollziehbar und differenziert dargestellt. Hidden Valley Road ist ein starkes, wichtiges Buch, das aufklärt und zum Nachdenken anregt. Es kann emotional sehr belastend sein, bietet dafür aber tiefe Einblicke in die Realität psychischer Erkrankungen und ihre gesellschaftlichen wie familiären Dimensionen.

    22. Dez. 2025

  • linnylovesbooks
    linnylovesbooks

    1015 Follower

    4,5

    Harter Tobak

    Also ich wusste natürlich, dass dieses Buch inhaltlich heftig wird. Aber dass es SO intensiv wird, hätte ich nicht gedacht. Wir begleiten die Familie Galvin über unglaublich viele Jahrzehnte und dabei, wie nach und nach 6 ihrer Söhne “dem Wahnsinn verfallen” und sich das traute Familienheim in einen Ort des Grauens verwandelt, in dem unvorstellbare Dinge passieren. Aber nicht nur dort, sondern auch abseits davon. Parallel erfahren wir, wie in den 50er-, 60er- und 70er-Jahren (und eigentlich bis heute) psychische Erkrankungen (speziell Schizophrenie) erforscht worden und wie die Galvins (und weitere Familien) ein entscheidender Teil davon waren. Ein unglaublich gut recherchiertes und zugleich faszinierendes und schockierendes Buch.

    Harter Tobak

    15. Aug. 2025

  • ellythebookworm
    ellythebookworm

    60 Follower

    5,0

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️ | Mein Jahreshighlight!

    Holy guacamole – was für ein Buch! Vorab: Hidden Valley Road ist kein Roman, sondern die wahre Lebensgeschichte der Familie Galvin, in der Schizophrenie eine zentrale Rolle spielt. Ich bin absolut begeistert von diesem Buch. Es bietet unglaublich viele Informationen über die Krankheit selbst, aber vor allem darüber, wie die Familie Galvin über Jahrzehnte hinweg versucht hat, mit dieser unfassbar schweren Situation umzugehen. Beim Lesen wird einem bewusst, wie viel Leid, wie viele Tragödien und wie viele Schicksalsschläge diese Familie erlebt hat. Trotzdem ist das Buch nie sensationsheischend, sondern sehr einfühlsam und respektvoll erzählt. Besonders beeindruckt hat mich, wie eng die persönliche Geschichte der Familie mit der Entwicklung der Schizophrenie-Forschung verknüpft wird. Dadurch erhält man nicht nur einen emotionalen Einblick in das Leben der Betroffenen, sondern lernt auch unglaublich viel über die Krankheit selbst. Dieses Buch hat mich tief bewegt, erschüttert und lange beschäftigt. Es gehört definitiv zu meinen Jahreshighlights und ich kann es jedem empfehlen, der sich für Psychologie, Medizin oder bewegende Lebensgeschichten interessiert. Ein außergewöhnliches Buch, das man so schnell nicht wieder vergisst.

    24. Juni 2026

3 von 18 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 122%
murphyliest
murphyliest7. März 2026

"Marys Mutter hat Übung darin, solche Momente mit einem Lachen abzutun..." Bin gespannt wie sich die Charaktere entwickeln.

Seite 214%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Robert Kolker

Robert Kolker ist preisgekrönter Journalist, der für das New York Magazine und Bloomberg Business Week gearbeitet hat. Seine Sachbücher sind New York Times-Bestseller, »Lost Girls« wurde unter demselben Titel verfilmt. Robert Kolker lebt mit seiner Familie in Brooklyn.

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