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Fairydale war für mich ein Buch mit unglaublich viel Potenzial, das mich am Ende aber leider nicht vollständig überzeugen konnte. Die Geschichte beginnt damit, dass Darcy erfährt, dass sie von ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat, etwas geerbt hat. Deshalb reist sie nach Fairydale – einem kleinen Ort voller düsterer Geheimnisse, seltsamer Bewohner und einer bedrückenden Gothic-Atmosphäre. Dort wird sie immer wieder von Träumen über einen geheimnisvollen Mann namens Amon heimgesucht, der mit seinen weißen Haaren und eisblauen Augen sofort fasziniert. Nach und nach entfaltet sich eine Geschichte um Hexenzirkel, Dämonen, Reinkarnation und eine Liebe, die mehrere Leben überdauert. Leider hatte ich mit dem Einstieg enorme Probleme. Die ersten rund 300 Seiten waren für mich extrem verwirrend und fühlten sich stellenweise wie ein einziger Fiebertraum an. Die Dialoge wirkten oft unnatürlich und die deutsche Übersetzung war für mich eine echte Katastrophe. Gerade dadurch gingen viele emotionale Momente verloren und besonders die Spice-Szenen empfand ich eher als unfreiwillig komisch als romantisch – die meisten davon habe ich schließlich sogar überblättert. Auch Caleb konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Seine Art fand ich eher anstrengend und teilweise hatte sie deutliche Mansplaining-Vibes, weshalb ich mit ihm nie richtig warm geworden bin. Was das Buch allerdings wirklich gut macht, ist seine Atmosphäre. Fairydale wirkt geheimnisvoll, düster und stellenweise richtig unheimlich. Obwohl der Roman mit über 1.100 Seiten ein echter Wälzer ist, kam bei mir erstaunlicherweise kaum Langeweile auf. Es passiert ständig etwas Neues und die Geschichte entwickelt sich permanent weiter. Besonders gut gefallen haben mir die Rückblenden in die Vergangenheit rund um Elisabeth. Diese Kapitel waren für mich deutlich spannender als vieles aus Darcys Gegenwart und haben der Geschichte eine emotionale Tiefe verliehen. Auch die Idee der Reinkarnation und einer Liebe, die sich über mehrere Leben hinweg immer wiederfindet, fand ich wunderschön und sehr romantisch. Ein kleines Highlight war außerdem Mr. Meow. Die kleine Katze hat die Geschichte immer wieder aufgelockert und war einfach unglaublich süß. Insgesamt wurde die Geschichte nach dem schwierigen Einstieg zwar immer besser, weil sich nach und nach die vielen offenen Fragen auflösen. Trotzdem konnte mich das Buch aufgrund der schwachen Übersetzung und des sehr zähen Beginns nie vollständig mitreißen. Die Grundidee ist außergewöhnlich und atmosphärisch, die Umsetzung hat für mich aber leider einige Schwächen.

28. Juni 2026
Fairydale war für mich ein Buch mit unglaublich viel Potenzial, das mich am Ende aber leider nicht vollständig überzeugen konnte. Die Geschichte beginnt damit, dass Darcy erfährt, dass sie von ihrem Vater, den sie nie kennengelernt hat, etwas geerbt hat. Deshalb reist sie nach Fairydale – einem kleinen Ort voller düsterer Geheimnisse, seltsamer Bewohner und einer bedrückenden Gothic-Atmosphäre. Dort wird sie immer wieder von Träumen über einen geheimnisvollen Mann namens Amon heimgesucht, der mit seinen weißen Haaren und eisblauen Augen sofort fasziniert. Nach und nach entfaltet sich eine Geschichte um Hexenzirkel, Dämonen, Reinkarnation und eine Liebe, die mehrere Leben überdauert. Leider hatte ich mit dem Einstieg enorme Probleme. Die ersten rund 300 Seiten waren für mich extrem verwirrend und fühlten sich stellenweise wie ein einziger Fiebertraum an. Die Dialoge wirkten oft unnatürlich und die deutsche Übersetzung war für mich eine echte Katastrophe. Gerade dadurch gingen viele emotionale Momente verloren und besonders die Spice-Szenen empfand ich eher als unfreiwillig komisch als romantisch – die meisten davon habe ich schließlich sogar überblättert. Auch Caleb konnte mich überhaupt nicht überzeugen. Seine Art fand ich eher anstrengend und teilweise hatte sie deutliche Mansplaining-Vibes, weshalb ich mit ihm nie richtig warm geworden bin. Was das Buch allerdings wirklich gut macht, ist seine Atmosphäre. Fairydale wirkt geheimnisvoll, düster und stellenweise richtig unheimlich. Obwohl der Roman mit über 1.100 Seiten ein echter Wälzer ist, kam bei mir erstaunlicherweise kaum Langeweile auf. Es passiert ständig etwas Neues und die Geschichte entwickelt sich permanent weiter. Besonders gut gefallen haben mir die Rückblenden in die Vergangenheit rund um Elisabeth. Diese Kapitel waren für mich deutlich spannender als vieles aus Darcys Gegenwart und haben der Geschichte eine emotionale Tiefe verliehen. Auch die Idee der Reinkarnation und einer Liebe, die sich über mehrere Leben hinweg immer wiederfindet, fand ich wunderschön und sehr romantisch. Ein kleines Highlight war außerdem Mr. Meow. Die kleine Katze hat die Geschichte immer wieder aufgelockert und war einfach unglaublich süß. Insgesamt wurde die Geschichte nach dem schwierigen Einstieg zwar immer besser, weil sich nach und nach die vielen offenen Fragen auflösen. Trotzdem konnte mich das Buch aufgrund der schwachen Übersetzung und des sehr zähen Beginns nie vollständig mitreißen. Die Grundidee ist außergewöhnlich und atmosphärisch, die Umsetzung hat für mich aber leider einige Schwächen.
28. Juni 2026









