Blick ins Buch

Historische Romane

Das Buch der vergessenen Artisten

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Über das Buch

Die wundersame Welt des Jahrmarkts, dramatische Zeiten und eine Liebe, die auch die größte Dunkelheit erhellt …

Ein Plädoyer wider das Vergessen und ein schillerndes, packendes Panorama der deutschen Geschichte – von den Jahrmärkten und Showbühnen Anfang des 20. Jahrhunderts bis hin zu den Kabaretts und geheimen Künstlertreffs im Berlin der Nazi-Zeit.

Deutschland, 1902. Mathis ist der dreizehnte Sohn eines Bohnenbauern, sein Leben zwischen Äckern und Feldern scheint vorherbestimmt. Erst als der Jahrmarkt im Dorf Einzug hält, bekommt Mathis eine Ahnung von der großen, weiten Welt jenseits der Hügel, die den Ort umgeben. Zusammen mit den Schaustellern begibt er sich auf eine außergewöhnliche Reise.
Berlin, 1935. Der Röntgenkünstler Mathis und seine Partnerin, die Kraftfrau Meta, leben in einer Wohnwagensiedlung am Rande der Stadt. Es sind düstere Zeiten für die Artisten: Auftrittsverbote werden verhängt, Bühnen dichtgemacht. Doch in geheimen Clubs lebt die Vergangenheit weiter. Genau wie in dem Buch, an dem Mathis schreibt – einem gefährlichen Buch, das unter keinen Umständen in die falschen Hände geraten darf …

Editionen (2)

ISBN9783641201654
VerlagLimes
Erscheinungsdatum10.09.18
Seitenzahl752

Rezensionen & Bewertungen

42 Bewertungen

6 Rezensionen

4,1

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  • flatterohrchefin
    flatterohrchefin

    20 Follower

    5,0

    Ein Mahnmal gegen das Vergessen und eine nicht alltägliche, sehr zarte und respektvolle Liebesgeschichte - grandios!

    Das Buch der vergessenen Artisten ist mein erstes Herzensbuch 2026. Vera Buck schreibt spannend, einfühlsam und respektvoll von den Menschen hinter den Völkerschauen, den Artisteneingängen und in den Wohnwagenburgen an den Rändern einer Stadt. Ihre Hauptfigur Mathis ist durch und durch liebenswert, loyal und voller Respekt für die Welt um ihn herum. Seine Liebe zu Meta ist so zärtlich und zurückhaltend, sich selbst nie in den Vordergrund stellend. Er steht hinter seiner Frau, immer und ohne zu wanken. Meta ist und bleibt sich treu, trotzig auf ihrem Selbstbild beharrend, und niemals Schwäche zeigend. Bis fast zum Schluss. Man begegnet an der Seite von Mathis und Meta vielen großen und kleinen Berühmtheiten, vielen Verbrechern und unzähligen, heute fast vergessenen Artisten, Künstlern und Sportlern. Die Geschichte zog mich in ihren Bann und die 750 Seiten waren keine Sekunde langweilig. Die Liebesgeschichte von Mathis und Meta hat mich tief berührt. Solche starken Paare dürfte es gerne viel öfter in Romanen geben. Absolute Leseempfehlung!

    10. Mai 2026

  • lauraswelt
    lauraswelt

    18 Follower

    4,0

    752 Seiten gegen das Vergessen

    Das Buch der vergessenen Artisten hat mich nachdenklich gemacht und tief berührt. Es erzählt von den vergessenen Artisten, Künstlern, Juden und all den Menschen, die dem NS-Regime zum Opfer gefallen sind. Gerade diese Schicksale nicht in Vergessenheit geraten zu lassen, macht dieses Buch so wertvoll. Die Geschichte erinnert eindringlich daran, wie wichtig es ist, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen und den Opfern ihre Namen und Geschichten zurückzugeben. Viele Szenen haben mich emotional bewegt und noch lange nach dem Lesen beschäftigt. Allerdings muss ich auch sagen, dass sich das Buch stellenweise etwas zäh gelesen hat. Mit 752 Seiten gibt es immer wieder Passagen, die das Tempo herausnehmen. Trotzdem lohnt es sich, dranzubleiben, denn die Botschaft und die bewegenden Schicksale machen dieses Buch zu einer besonderen Lektüre. Ein wichtiges Buch, das zeigt, warum Erinnern niemals aufhören darf.

    4 Tage vor

  • swenja78
    swenja78

    46 Follower

    4,5

    Ich war zuerst abgeschreckt durch die Seitenzahl, manchmal zog es sich auch in die Länge. Alles in Allem war es aber ein tolles Boch über eine Menschengruppe, von der ich vorher wenig erfahren habe. Man erfährt viel über Artisten und Schausteller der damaligen Zeit unter Hitlers Führung. Sehr informatives und gleichzeitig emotionales Buch.

    24. Juni 2025

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Vera Buck

Vera Buck, geboren 1986, studierte Journalistik in Hannover und Scriptwriting auf Hawaii. Während des Studiums verfasste sie Texte für Radio, Fernsehen und Zeitschriften, später Kurzgeschichten für Anthologien und Literaturzeitschriften. Nach Stationen an Universitäten in Frankreich, Spanien und Italien lebt und arbeitet Vera Buck heute in Zürich. Ihr Debütroman »Runa« (im Taschenbuch »Runas Schweigen«) wurde für den renommierten Glauser-Preis nominiert und, wie auch der Nachfolger »Das Buch der vergessenen Artisten«, von Lesern und der Presse hoch gelobt.

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