Blick ins Buch

Jugendbücher

Steelheart

4,2(155)
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Über das Buch

Selbst der stärkste Gegner ist verwundbar – du musst nur wissen, wo

Als David sechs ist, zerstört eine gewaltige Explosion die Welt, die er kannte. Einige der Überlebenden erlangen Superkräfte, die sie dazu nutzen, sich die übrigen untertan zu machen. Als David acht ist, muss er miterleben, wie einer dieser Superhelden, ein gewisser Steelheart, seinen Vater ermordet. Von da an kennt David nur ein Ziel: herauszufinden, warum sein Vater sterben musste. Und ihn zu rächen. Er schließt sich einer Untergrundbewegung an, die die Herrschaft der scheinbar unbesiegbaren Superhelden bekämpft. David ahnt, dass sogar der mächtige Steelheart eine Schwachstelle hat. Er muss sie nur entdecken. Doch das bunt zusammengewürfelte Grüppchen der Widerstandskämpfer muss sich erst zusammenraufen. Und nicht jeder billigt Davids Plan, Jagd auf Steelheart zu machen …

Editionen (3)

ISBN9783641125660
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum09.06.14

Rezensionen & Bewertungen

155 Bewertungen

42 Rezensionen

4,2

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  • roxy.schmidt
    roxy.schmidt

    118 Follower

    5,0

    „Steelheart“ hat mich von der ersten Seite an gefesselt. Sanderson entwirft eine packende, dystopische Welt, in der Menschen mit Superkräften keine Helden sind, sondern die Menschheit unterdrücken. Besonders beeindruckt hat mich der schnelle Einstieg in die Handlung – ohne langes Vorgeplänkel war ich sofort mitten im Geschehen. Die Geschichte um David, der Rache an dem übermächtigen Steelheart sucht, überzeugt mit überraschenden Wendungen, actiongeladenen Szenen und einer clever konstruierten Welt.Das Ende? Absolut unvorhersehbar und spannend bis zur letzten Seite. „Steelheart“ ist ein großartiger Auftakt, der mich neugierig auf die weiteren Bände der Reckoners-Reihe gemacht hat. Eine klare Empfehlung für Fans von Dystopien und Superheldengeschichten!

    9. Jan. 2025

  • sharkshaped
    sharkshaped

    55 Follower

    3,5

    The Boys light und ohne Koffein

    Steelheart bietet eine spannende Variante des Superhelden-Genres: Menschen mit Kräften sind hier so gar keine Helden, sondern tyrannische Herrscher. Diese Grundidee erinnert a The Boys, wird aber deutlich Jugendfreundlicher umgesetzt. Der Leitgedanke des Buches ist wohl: Absolute Macht korrumpiert absolut. Im Gegensatz zu The Boys ist Steelheart sehr viel weniger blutig und verzichtet auf sexuelle Anspielungen - wobei ich das in The Boys nicht mehr nur als Anspielung bezeichnen würde 🫣 Trotzdem gelingt es Sanderson, das Thema Machtmissbrauch anschaulich darzustellen. Statt auf Schockeffekte a’ la explodierende Köpfe und Laseraugen setzt er auf Spannung, clevere Strategien und eine gut durchdachte Welt. Diese Welt wird aber nicht erst in epischer Breite ausgefaltet und erklärt, sondern man wird direkt rein geworfen. Das hat mir richtig gut gefallen. Meine größte “Fantasybremse” ist immer das Worldbuilding, das ist mir meist zu langweilig und deswegen lasse ich von Fantasy oft die Finger aber hier war das wirklich top. Besonders überzeugt die Idee, dass jeder „Epic“ eine Schwäche hat, die erst entdeckt werden muss – das macht die Handlung dynamisch und abwechslungsreich. Fazit: Eine kreative, actionreiche Geschichte mit Tiefgang, die zeigt, dass düstere Superheldenthemen auch ohne extreme Gewalt ganz gut funktionieren. Leider kann ich dennoch nicht die volle Punktzahl vergeben und das liegt vor allem am Spannungsaufbau. Das Buch beginnt Mega, man wird direkt in die Geschichte gezogen und dann flacht die Spannung nach und nach ab bis sie Richtung Finale wieder anzieht aber der Mittelteil war hier und da schon ein bisschen langweilig…

    The Boys light und ohne Koffein

    23. März 2026

  • ninolino
    ninolino

    7 Follower

    5,0

    Als David sechs Jahre alt war hat sich seine Welt komplett verändert. Einige Menschen haben durch einen Cometen, den sie Calamity nennen, Superkräfte erhalten und sind zu Epics geworden. Doch anstatt sie ihre Kräfte für etwas Gutes nutzen, setzen sie sie nur als Vorteil für sich selbst ein und wer sich ihnen in den Weg stellt.. naja.. ihr könnt es euch denken. Es ist also nicht der klassische Fall, wo Superhelden erschaffen wurden, die die Welt vor dem Bösen retten. Hier sind es Superschurken, die es aufzuhalten gilt. Als Mensch, so ganz ohne Kräfte ist es jedoch nicht so einfach oder eher gesagt, beinahe unmöglich. Beinahe. Als zwei Jahre später Davids Vater von einem der mächtigsten Epics umgebracht wird, schwört er nicht eher zu ruhen, bis er ihn gerächt hat. Also geht die Geschichte schon sehr actionreichen los und verliert auch im Laufe des Buches kaum an Spannung. Durch unerwartete Wendungen wird man immer wieder überrascht und kann das Buch kaum zur Seite legen, weil man sofort wissen muss, was wohl als nächstes passieren wird. Das Ende von Band 1 hat mich wirklich sehr überrascht und ich habe es in der Art absolut nicht kommen sehen, daher war ich froh, dass Band 2 schon im Regal stand.

    7. Jan. 2024

3 von 42 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Brandon Sanderson

Brandon Sanderson, 1975 in Nebraska geboren, schreibt seit seiner Schulzeit fantastische Geschichten. Er studierte Englische Literatur und unterrichtet Kreatives Schreiben. Mit den »Sturmlicht-Chroniken«, seinem großen Epos um das Schicksal der Welt von Roschar, erobert er regelmäßig die internationalen Bestsellerlisten und begeistert auch in Deutschland viele Zehntausende Fans. Er wird bereits als der J. R. R. Tolkien des 21. Jahrhunderts gepriesen. Brandon Sanderson lebt mit seiner Familie in Provo, Utah.

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