Blick ins Buch

Sci-Fi

Das Monstrum - Tommyknockers

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Über das Buch

Wo die bösen Träume lauern …



Haven ist eine verschlafene Kleinstadt. Eines Tages entdeckt Bobbi Anderson im Wald ein seltsames Ding, das die Bürger auf unheimliche Art verwandelt. Und plötzlich hält das Grauen Einzug in Haven …



»Horror vom Feinsten.« Stern

Editionen (5)

ISBN9783641053543
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum04.03.11
Seitenzahl1072

Rezensionen & Bewertungen

185 Bewertungen

38 Rezensionen

3,7

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  • bookhooked
    bookhooked

    1102 Follower

    5,0

    "Late last night and the night before, Tommyknockers, Tommyknockers, knocking at the door. I want to go out, don’t know if I can, ‘Cause I’m so afraid of the Tommyknocker man.”

    Ich habe das Buch vor Jahren zum ersten Mal gelesen und ich habe auch die 2-teilige TV-Serie gesehen. Die Geschichte ist mir im Gedächtnis geblieben und so hatte ich Lust auf ein Revival. Das Hörbuch wird gelesen von David Nathan und er macht wie immer einen guten Job. Mit über 30 Stunden Hörzeit, hat man für eine lange Zeit einen spannenden Begleiter. Das Buch ist eins der wenigen Stephen King Bücher, dass sich ganz klar dem Science Fiktion Genre zuordnen lässt. Ich hatte H.G. Wells Vibes und der Plot hat mich stark an Needfull Things erinnert. Die Geschichte enthält typische Stephen King Elemente, z.B. ist der Protagonist Autor und Alkoholiker, Atomkraft spielt eine Rolle und natürlich eine Kleinstadt mit eigentümlichen Charakteren. Der King betreibt hier sehr intensiv Sozialstudien, was man von ihm gewohnt ist. Ich kann mir vorstellen, dass das für manchen zu langatmig und langwierig ist und das man das Gefühl bekommt, dass der Hauptplot nicht oft genug im Fokus steht. Ich finde aber, dass King wieder einmal viele kleine Fäden zu einem großen und ganzen zusammen führt. Ich jedenfalls habe mich nicht gelangweilt, sondern habe jeden Strang der Geschichte mit Interesse bis hin zum tragischen und heftigen Ende verfolgt. Von der Erzählweise und der Story her, ist es ein klassischer Stephen King, mit einem tragischen Helden, der mal eben kurz die Welt rettet. Wer Under the Dome oder Dreamcatcher mochte, hat bestimmt auch Freude mit dieser Geschichte.

    20. Apr. 2025

  • lui26.9
    lui26.9

    782 Follower

    4,0

    „Tommyknockers, Tommyknockers klopfen an mein Tor“

    📝 Zusammenfassung Im Mittelpunkt der Geschichte steht die Schriftstellerin Bobbi Anderson, die auf ihrem Grundstück in Haven, Maine, ein seltsames Metallobjekt im Boden entdeckt. Besessen von dem Fund beginnt sie, es freizulegen – ein Prozess, der sie körperlich wie geistig zunehmend verändert. Ihr Freund Jim „Gard“ Gardner, ein alkoholkranker Dichter mit politischer Vergangenheit, bemerkt als einer der wenigen, dass in der Kleinstadt etwas Unheimliches vor sich geht. Nach und nach entwickeln die Bewohner von Haven außergewöhnliche Fähigkeiten und bauen merkwürdige technische Apparaturen – scheinbar inspiriert von einer fremden Intelligenz. Das freigelegte Objekt entpuppt sich als außerirdisches Raumschiff, das seit Jahrhunderten unter der Erde verborgen lag. Mit seiner zunehmenden Enthüllung wächst auch sein Einfluss: Die Menschen von Haven werden kollektiv verändert – körperlich, geistig und moralisch. Gard versucht, die Entwicklung aufzuhalten, während die Grenze zwischen Menschlichkeit und fremder Kontrolle immer weiter verschwimmt. ⭐ Rezension „Das Monstrum – Die Tommyknockers“ zählt zu Stephen Kings umfangreicheren und science-fiction-lastigeren Romanen. Die Geschichte verbindet Kleinstadt-Horror mit außerirdischer Invasion und thematisiert kollektive Manipulation, Macht, Abhängigkeit und Selbstzerstörung. Besonders prägnant ist die Darstellung des schleichenden Wandels der gesamten Stadt – ein typisches King-Motiv, bei dem eine vertraute Gemeinschaft unter dem Einfluss einer übernatürlichen Kraft zerfällt. Gleichzeitig spielt die Figur Gard eine zentrale Rolle als Außenseiter, dessen eigene Schwächen im Kontrast zur kollektiven „Verbesserung“ der anderen stehen. Der Roman ist atmosphärisch dicht, stellenweise grotesk und stark von Paranoia geprägt. Inhaltlich ambitioniert, teilweise ausschweifend, bietet er eine Mischung aus Horror, Science Fiction und Gesellschaftskritik. Insgesamt ein wuchtiger, ungewöhnlicher King mit starkem Kleinstadt-Setting und deutlichem Sci-Fi-Einschlag.

    28. Feb. 2026

  • literatur.phantast
    literatur.phantast

    189 Follower

    3,0

    Die erste Kingsche Enttäuschung

    Nun, da habe ich es. Meine erste Enttäuschung von King. Du meine Güte war das zäh und vor allem - uninteressant 😴 Kings Stärke ist ja meines Erachtens seine Figurenzeichnung und seine Erzählweise. Hier, bei "Das Monstrum" war das (für mich!) nix. Ich war heilfroh als es endlich zu Ende war. Die letzte etwas über 1 Stunde hab ich sogar kaum noch hingehört. Woran lag es? Ich glaube an vielen Dingen. Zum einen waren die Figuren allesamt nicht sympathisch und zum anderen waren es zu viele verschiedene, die dann wiederum auch kaum Nutzen hatten. Man hätte die Geschichte mit weniger Figuren, besser erzählen können, finde ich. Im Gegensatz zu "The Stand", das ja auch viele Figuren hat, sind sie hier aber alle so...uninteressant, fad, langweilig oder dann eben sogar unsympathisch (zb Schwesterchen). Dann die Geschichte. Ich mag bei King das düstere. Sowohl an den Figuren, aber als auch an der Geschichte und der ganzen Atmosphäre. Bei dieser Geschichte gab es das (für mich) gar nicht. Liegt es auch am starken Sci-Fi Anteil? Ich meine, wir entdecken hier ein unbekanntes Objekt und können bald erahnen, worum es sich handelt. Bobby fängt an es auszubuddeln und sie und die ganze Stadt Haven, verändert sich stark. Das ist an sich alles gut gewesen, hätte King sich auf den Kern der Geschichte konzentriert. Die Szene des kleinen Jungen, der zaubert und dabei was schief geht - richtig gut. Solche Szenen gab es immer wieder mal, aber dann verlassen wir die Figuren und erfahren nur noch am Rande von ihnen. Zweck erfüllt, nächste Figur. Zum Ende hin, wo es dann ins Schiff auch ging, war einfach zu langweilig erzählt. Vielleicht ist Sci-Fi nichts für King oder ich habe in dem Bereich einfach viel besseres schon gelesen. Dann gab es da noch Gard. Meine Güte 🙄 Säufer, der dann zu Bobby eilt und dann aber kaum was anderes macht, als ihr zu helfen. Am Ende wirft er ihr alles vor und sie sagt, er hätte doch mitgemacht. Ja ach neeee. Eben! Das machte doch keinen Sinn. Egal. Sei es drum. Alles in allem war das für mich wirklich keine gute Geschichte und für King recht schwach. Vielleicht ist es ganz gut, dass ich nun wieder eines von ihm selbst lesen werde (Stark) da es nicht vertont wurde und ansonsten "Frühling, Sommer, Herbst und Tod" Kurzgeschichten Sammlung von ihm, hören werde. Ich hoffe, dass die nächsten Geschichten wieder besser werden 🙏🏻

    13. Nov. 2024

3 von 38 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 233%
bine1972
bine19728. Feb. 2026

Dieses Buch spaltet , die einen sagen so , die anderen sagen so , bin gespannt wo die Reise hin geht 😅.

Seite 17120%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Stephen King

Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.

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