Auf einer Insel vor der Küste des US-Bundesstaates Maine wird eine männliche Leiche gefunden, die nicht identifiziert werden kann. Ein paar hartnäckige Lokaljournalisten recherchieren den Fall, aber je mehr Spuren sie verfolgen, desto geheimnisvoller wird das Ganze. Handelt es sich um ein schier unmögliches Verbrechen? Oder sogar um etwas noch Befremdlicheres ...?
Ein spannender neuer Ansatz eines Autoren, wie ich finde.
Die sehr kurze Geschichte bietet Stoff zum Nachdenken und Interpretieren. .
Der Roman geht ins Crime Genre, wirkt aber wie eine halbe Geschichte. Dies ist auch die Intention, die ich erfrischend finde.
Man muss nicht immer alles durcherklären und dem Leser alles auf dem Silbertablett präsentieren.
Objektiv hätte ich dem Buch aber weniger Sterne gegeben, wenn es ein unbekannterer Autor verfasst hätte.
21. Aug. 2025
4,0
Mal was anderes
Ein spannender neuer Ansatz eines Autoren, wie ich finde.
Die sehr kurze Geschichte bietet Stoff zum Nachdenken und Interpretieren. .
Der Roman geht ins Crime Genre, wirkt aber wie eine halbe Geschichte. Dies ist auch die Intention, die ich erfrischend finde.
Man muss nicht immer alles durcherklären und dem Leser alles auf dem Silbertablett präsentieren.
Objektiv hätte ich dem Buch aber weniger Sterne gegeben, wenn es ein unbekannterer Autor verfasst hätte.
Chronologisches Leseprojekt Stephen King Part 48. Seit nunmehr 6 Jahren lese ich mich chronologisch durch das Werk von Stephen King. Mittlerweile bin ich in den 2000ern angekommen. Ein Jahrzehnt, dass sich bei mir nicht vordergründig eingeprägt hat, aber doch einige Werke hervorgebracht hat, auf die ich mich erneut freue oder die ich nun zum ersten Mal lesen werde.
Zum ersten Mal habe ich nun auch Colorado Kid gelesen, eine Novelle oder einen Kurzroman, dessen Kern ein Krimi inne wohnt, den King auf etwa ungewöhnliche angeht. Eigentlich passiert hier gar nicht viel, als das frei Journalisten (zwei ältere und eine jüngere) einer lokalen Zeitung beisammensitzen und darüber diskutieren, was es in den zurückliegendenen Jahren für mystische, ungewöhnliche Kriminalfälle gab. Auslöser für diese Geschichten war ein Mittagessen mit einem Redakteur einer überregionalen Zeitung, die über genau solche Themen ein Spezial machen wollen. Aus diesem Umstand heraus erzählen die zwei alten Journalisten der Frau, die in der Zeitung eine Art Praktikum macht, die ungewöhnliche Geschichte des Colorado Kid. Eines Mannes, der eines Tages tot am Strand aufgefunden wurde und dessen Tod den örtlichen Ermittlern einige Rätsel aufgab.
Viel mehr steckt in dem Buch auch gar nicht drin. Wenn man die Geschichte ausgelesen und das Buch zugeklappt hat, bleibt im ersten Moment ein unbefriedigendes Gefühl zurück, da die Geschichte keinen richtigen Abschluss hat. Auf der anderen Seite stehen drei liebenswerte Figuren, die einem für die kurze Dauer von etwas 150 Seiten sehr sympathisch erscheinen - eine Stärke Kings. Dabei könnte man es ja dann auch belassen. Eine eher durchschnittliche Geschichte, ein Häppchen für zwischendurch und in Kings Schaffen kaum der Rede wert. Und mehr will es auch gar nicht sein, denn man muss sich ebenfalls vor Augen führen, für was für ein Format diese Geschichte geschrieben wurde - eine Art Groschenheft in Romanform, Pulpliteratur für Zwischendurch als schriftgewordenen Snack. Und unter diesen Voraussetzungen schreibt King eigentlich genau die Geschichte, die für diese Format gebraucht wird und zeigt damit erneut sein Können auf.
Also bleibt festzuhalten, dass es zwar letztendlich keine großartige Story ist, die lange haften bleibt, die aber für das gewählte Format genau richtig erscheint.
P.S. Das Format kennt sich Hard Case Crime, bei dem ich mir ziemlich sicher bin, dass es in der deutschen Übersetzung nicht mit dieser Intention übermittelt wurde.
2. Apr. 2025
3,5
Chronologisches Leseprojekt Stephen King Part 48. Seit nunmehr 6 Jahren lese ich mich chronologisch durch das Werk von Stephen King. Mittlerweile bin ich in den 2000ern angekommen. Ein Jahrzehnt, dass sich bei mir nicht vordergründig eingeprägt hat, aber doch einige Werke hervorgebracht hat, auf die ich mich erneut freue oder die ich nun zum ersten Mal lesen werde.
Zum ersten Mal habe ich nun auch Colorado Kid gelesen, eine Novelle oder einen Kurzroman, dessen Kern ein Krimi inne wohnt, den King auf etwa ungewöhnliche angeht. Eigentlich passiert hier gar nicht viel, als das frei Journalisten (zwei ältere und eine jüngere) einer lokalen Zeitung beisammensitzen und darüber diskutieren, was es in den zurückliegendenen Jahren für mystische, ungewöhnliche Kriminalfälle gab. Auslöser für diese Geschichten war ein Mittagessen mit einem Redakteur einer überregionalen Zeitung, die über genau solche Themen ein Spezial machen wollen. Aus diesem Umstand heraus erzählen die zwei alten Journalisten der Frau, die in der Zeitung eine Art Praktikum macht, die ungewöhnliche Geschichte des Colorado Kid. Eines Mannes, der eines Tages tot am Strand aufgefunden wurde und dessen Tod den örtlichen Ermittlern einige Rätsel aufgab.
Viel mehr steckt in dem Buch auch gar nicht drin. Wenn man die Geschichte ausgelesen und das Buch zugeklappt hat, bleibt im ersten Moment ein unbefriedigendes Gefühl zurück, da die Geschichte keinen richtigen Abschluss hat. Auf der anderen Seite stehen drei liebenswerte Figuren, die einem für die kurze Dauer von etwas 150 Seiten sehr sympathisch erscheinen - eine Stärke Kings. Dabei könnte man es ja dann auch belassen. Eine eher durchschnittliche Geschichte, ein Häppchen für zwischendurch und in Kings Schaffen kaum der Rede wert. Und mehr will es auch gar nicht sein, denn man muss sich ebenfalls vor Augen führen, für was für ein Format diese Geschichte geschrieben wurde - eine Art Groschenheft in Romanform, Pulpliteratur für Zwischendurch als schriftgewordenen Snack. Und unter diesen Voraussetzungen schreibt King eigentlich genau die Geschichte, die für diese Format gebraucht wird und zeigt damit erneut sein Können auf.
Also bleibt festzuhalten, dass es zwar letztendlich keine großartige Story ist, die lange haften bleibt, die aber für das gewählte Format genau richtig erscheint.
P.S. Das Format kennt sich Hard Case Crime, bei dem ich mir ziemlich sicher bin, dass es in der deutschen Übersetzung nicht mit dieser Intention übermittelt wurde.
Nachdem die ersten 10-12 Seiten ein wenig den Start des Buches erschwerten, bin ich nun voll drin. Ich mag es bisher sehr gern. Wie findet ihr es bisher?
Seite 7543%
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Autorin / Autor
Über Stephen King
Stephen King, 1947 in Portland, Maine, geboren, ist einer der erfolgreichsten amerikanischen Schriftsteller. Bislang haben sich seine Bücher weltweit über 400 Millionen Mal in mehr als 50 Sprachen verkauft. Für sein Werk bekam er zahlreiche Preise, darunter 2003 den Sonderpreis der National Book Foundation für sein Lebenswerk. 2015 ehrte Präsident Barack Obama ihn mit der National Medal of Arts. 2018 erhielt er den PEN America Literary Service Award für sein Wirken, gegen jedwede Art von Unterdrückung aufzubegehren und die hohen Werte der Humanität zu verteidigen.Seine Werke erscheinen im Heyne-Verlag.