Blick ins Buch

Romane

Wege zu sich selbst

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Über das Buch

»So oft du an der Unverschämtheit jemandes Anstoß nimmst, frage dich sogleich: Ist es möglich, dass es in der Welt keine unverschämten Leute gibt? Das ist nicht möglich. Verlange also nicht das Unmögliche.« Mit einem sicheren Gespür für die Realitäten der menschlichen Natur, die dem römischen Kaiser und letzten großen Stoiker der Antike von Amts wegen vertraut war, rät der Philosoph, dass wir die Missstände dieser Welt akzeptieren müssen und sie als Chancen nutzen können. Seine Empfehlung: Gelassenheit. Und die Einsicht, dass die Welt nun mal ist, wie sie ist.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT + KRITIK

Editionen (18)

ISBN9783596901395
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.05.09
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

24 Bewertungen

5 Rezensionen

3,7

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  • somniummortem
    somniummortem

    15 Follower

    2,0

    Leider ein Buch, das sich zieht. Grundsätzlich spannende stoische Weltansichten des Philosophenkaisers, welche aber recht repetitiv und ohne roten Faden daherkommen. Dieser fehlende rote Faden macht einerseits das Verständnis schwer und mindert andererseits auch den Nachschlagewert, da thematisch sinnvolle Abschnitte grundsätzlich nicht existieren.

    27. Juni 2026

  • karandi
    karandi

    244 Follower

    4,0

    Interessanter Einblick in einen Menschen der vor 2000 Jahren gelebt hat

    Ich muss sagen, ich hab das Buch weniger als Ratgeber gelesen als vielmehr aus Interesse in die Gedanken eines Menschen zu blicken, der vor fast 2000 Jahren gelebt hat und dazu noch römischer Kaiser war. Einige seiner Gedanken zeigen, dass die Welt sich in manchen Aspekten doch auch in 2000 Jahren noch nicht verändert hat. Und man erkennt sich manchmal sogar in den Sorgen und Nöten eines Kaisers wieder. Das finde ich recht erfrischend. Bin auf jeden Fall froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es ist nicht gerade groß und man kann es praktisch an einem gemütlichen Abend durchlesen.

    22. März 2026

  • 4,0

    Am meisten hat mich beeindruckt, wie weise und intelligent vor rund 2000 Jahren von einem Kaiser gedacht wurde! Ehrlich gesagt, wünschte ich mir davon heute mehr. Als der letzte der „ fünf guten Kaiser“ macht er seinem Namen mit diesen „ überlieferten Zeilen“ alle Ehre. Sprachlich, sicherlich anspruchsvoll und teilweise schwer gängig aufgrund des Alters, aber inhaltlich bereichernd, anregend, voller Frieden, Milde, Liebe und Weisheit. Ein Buch zum liegen lassen und regelmäßig hineinschauen.

    26. Nov. 2025

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marc Aurel

Marc Aurel wurde am 26. April 121 in Rom geboren und erhielt eine gründliche Ausbildung in Rhetorik und Philosophie. 138 wurde er vom seinem Onkel mütterlicherseits, dem künftigen Kaiser Antoninus Pius adoptiert. Marc Aurel war 140 und 145 Konsul in Rom und ab 161 selbst Kaiser, bis 169 zusammen mit Lucius Verus, ab 177 zusammen mit seinem Sohn Commodus. Um das Reich zu verteidigen, hielt er sich ab 170 über lange Zeit an der Donau auf. Er starb am 17. März 180 in Sirmium (im heutigen Serbien).

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