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Romane

Tage im warmen Licht

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Über das Buch

Jetzt als Taschenbuch: Kristina Pfister erzählt in ihrem neuen Roman »Tage im warmen Licht« von Freundschaft, Zusammenhalt und Neuanfängen.

Gemeinsam mit ihrer Teenie-Tochter wagt Maria einen Neustart – in der alten Heimat, im Haus ihrer verstorbenen Großmutter, aber »nur vorübergehend, wirklich …«
War sie in der Großstadt auf sich allein gestellt, findet sie auf dem Dorf nicht nur knarzende Fachwerk-Idylle und eine friedliche Landschaft unter gefallenem Laub, sondern auch eine scheinbar zeitlose Gemeinschaft. Doch welcher Schmerz, welche Erfahrungen haben die Frauen hier zusammengeschweißt?
Maria möchte die letzten Sonnenstrahlen festhalten, möchte sich eine Scheibe abschneiden von der Kraft und Zuversicht der alten Nachbarin, für ihre Tochter stark sein und ihren Bedürfnissen Gehör verschaffen. Aber dazu muss die Maria von damals ihre Stimme wiederfinden und im Jetzt neuen Mut fassen ...

»Seit ich hier bin, habe ich das Gefühl, die Vergangenheit ist hier dicker als woanders. Von wegen im Hier und Jetzt leben! Das Vergangene sitzt doch an jeder Ecke in diesem Kaff, du kannst doch nicht einfach so tun, als wäre es nicht so. Karma, dachte ich. Wiederkehr. Vielleicht wiederholte sich wirklich alles. Vielleicht bekamen am Ende alle das, was sie verdienten.«


»Eine Liebeserklärung an das entschleunigte Leben auf dem Land und eine schöne Wohlfühllektüre für triste Tage.« SZ Bayern

Lesen Sie auch von Kristina Pfister: Ein unendlich kurzer Sommer – eine atmosphärische Geschichte vom Ankommen und Neubeginnen: »Ein richtig, richtig schönes Sommerbuch.« Mona Ameziane

Editionen (3)

ISBN9783596710157
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum28.08.24
Seitenzahl384

Rezensionen & Bewertungen

240 Bewertungen

47 Rezensionen

4,1

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  • 4,0

    Charmed, warmer Tee und Frauenpower

    Wenn auch nicht so stark wie "Ein unendlich kurzer Sommer" hat mich "Tage im warmen Licht" trotzdem überzeugt 😊 Das Buch strotzt nur so vor Girlsgirls also Frauen, die hinter Frauen stehen, für Frauen einstehen und sich wenn nötig vor andere Frauen stellen. Das hab ich sehr geliebt. Marthas Charakter und Hexen-Dasein, zusammen mit den Beschreibungen ihrer gemütlichen Hütte haben es mir richtig angetan ♥️ Wer zurück in seine Jugend voller Charmed, billigem Schnaps, klumpiger Mascara, Teenie-Unsicherheiten und Eltern-Streitereien katapultiert werden will, ist hier richtig. Neben wichtigen Themen wie Feminusmus, Zusammenhalt und Vergangenheitsbewältigung, thematisiert das Buch aber auch schwerere Themen, was es zu einem gut ausbalancierten Roman macht. Einzig die trotzige (und nervige) Unentschlossenheit von Maria und die für ihr Alter sehr altkluge Art von Linnea fand ich etwas drüber. Nichtsdestotrotz haben mich die einzelnen Charaktere gut eingefangen und ich hatte Spaß beim Lesen 😊 4/5 Empfehlung 📚

    Charmed, warmer Tee und Frauenpower

    1 Tage vor

  • lese_locke
    lese_locke

    88 Follower

    4,0

    Atmosphärischer Roman mit wunderbarer bildhafter Sprache. Spielt im Herbst und passt somit perfekt zur Jahreszeit! Sehr gut gefallen haben mir die nahbaren und starken Frauencharaktere. Es liest sich sehr leicht trotz der sexualisierten Gewalt Thematik. Nach 2/3 zog es sich dann leider etwas in die Länge. Die Rückblenden werden in kursiver Schrift geschrieben, was ich sehr angenehm empfand. „Zur Feier dieses miserablen Tages fuhr ich bei McDonald’s vorbei … …und beschmierte dann das Lenkrad mit meinen fertig-salzigen Pommesfingern. Trotzdem fühlte ich mich gleich besser.“

    11. Nov. 2025

  • _seitenreise_
    _seitenreise_

    209 Follower

    4,0

    Ein Buch wie ein warmer Herbsttag – ruhig, sanft und voller Hoffnung.

    Maria kehrt mit ihrer Tochter zurück in ihr Heimatdorf – in das alte Haus ihrer Großmutter. Eigentlich nur vorübergehend. Doch zwischen vertrauten Orten, alten Erinnerungen und einer besonderen Dorfgemeinschaft beginnt sie, sich ihrer Vergangenheit zu stellen. Während sie versucht, für ihre Tochter stark zu sein, merkt Maria, dass sie vor allem eines wiederfinden muss: ihre eigene Stimme – und den Mut, nach vorne zu blicken. Der Schreibstil war für mich am Anfang etwas ungewöhnlich, sodass ich ein paar Seiten gebraucht habe, um wirklich in die Geschichte hineinzufinden. Doch sobald ich mich daran gewöhnt hatte, hat er mich komplett abgeholt. Man riecht förmlich die Herbstluft, möchte bei der Apfelernte helfen und einfach Teil dieser kleinen Dorfgemeinschaft sein. Die Kapitel wechseln zwischen Gegenwart und Vergangenheit, sodass man Maria nach und nach immer besser kennenlernt. Innerhalb der Kapitel tauchen zusätzlich Erinnerungen auf, die kursiv hervorgehoben sind – dadurch findet man sich schnell zurecht und versteht nach und nach, was sie geprägt hat. „Cozy“ beschreibt dieses Buch für mich perfekt. Es strahlt eine unglaubliche Wärme aus und vermittelt das Gefühl, dass jede:r genau so richtig ist, wie er oder sie ist – egal ob laut oder leise, jung oder alt, mit Ecken oder Kanten. Gleichzeitig behandelt die Geschichte auch ernstere Themen wie Missbrauch, das Verarbeiten von Vergangenheit und die Schwierigkeit, sich seinen eigenen Erinnerungen zu stellen. Es geht darum, dass man nicht vor allem davonlaufen kann – aber dass es möglich ist, sich damit auseinanderzusetzen und daran zu wachsen. Besonders schön fand ich die Botschaft von Vertrauen, Geborgenheit und Freundschaft, die sich durch das gesamte Buch zieht. Ein wundervolles, herzerwärmendes Buch, das trotz seiner leisen Töne lange nachklingt.

    Ein Buch wie ein warmer Herbsttag – ruhig, sanft und voller Hoffnung.

    6. Apr. 2026

3 von 47 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 359%
frauka
frauka21. Aug. 2025

„…weil ihre Roggenbrot-Fürze still und tödlich sind, so nennt sie das selbst, >still und tödlich<.“ 🤣🤣🤣 damit hab‘ ich gerade null gerechnet!

Seite 6417%

1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Kristina Pfister

Kristina Pfister wurde 1987 in Bamberg geboren und verbrachte schon als Kind zahlreiche schöne Ferientage auf den Campingplätzen Europas. Der Sommer ist für sie am schönsten mit den Füßen im Wasser. Deshalb studierte sie am Bodensee, fährt wenn möglich jedes Jahr ans Meer, und freute sich sehr, als sie 2018 ein Aufenthaltsstipendium im »Baltic Centre for Writers and Translators« auf der Insel Gotland bekam. Wenn sie nicht gerade an einem Strand zeltet oder auf schwedischen Inseln schreibt, lebt und arbeitet sie in Nürnberg.

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