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Romane

Jaffa Road

4,4(265)
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Über das Buch

Nach dem Erfolg von »Piccola Sicilia« nun der neue Roman von Bestseller-Autor Daniel Speck. »Jaffa Road« macht die menschliche Dimension eines der größten Konflikte der Welt emotional erfahrbar.

»Es ist schlicht meisterhaft, wie Daniel Speck den hochkomplizierten Nahostkonflikt mit großer Kenntnis als packende und anrührende Familiengeschichte erzählt – ein absolutes Leseerlebnis.« Peter Münch, Süddeutsche Zeitung
»Der Roman ist eine riesige Weltgeschichtsstunde und dabei so unangestrengt, so leicht und verständlich, dass man einfach begeistert liest.« Jan Weiler

Eine Villa am Meer unter Palmen: Die Berliner Archäologin Nina reist nach Palermo, um das Erbe ihres verschollenen Großvaters Moritz anzutreten. Dort begegnet sie ihrer jüdischen Tante Joëlle - und einem mysteriösen Mann, der behauptet, Moritz’ Sohn zu sein. Elias, ein Palästinenser aus Jaffa.
Haifa, 1948: Unter den Bäumen der Jaffa Road findet das jüdische Mädchen Joëlle ein neues Zuhause. Für das palästinensische Mädchen Amal werden die Orangenhaine ihres Vaters zur Erinnerung an eine verlorene Heimat. Beide ahnen noch nichts von dem Geheimnis, das sie verbindet, in einer außergewöhnlichen Lebensreise rund ums Mittelmeer.

Drei Familien, drei Generationen, drei Kulturen - und ein gemeinsames, bewegendes Schicksal: Mit dem Bestseller ›Piccola Sicilia‹ führt Daniel Speck uns auf eine Reise ins Herz des Mittelmeers. Dieses vielstimmige Panorama der Kulturen erweitert er in seinem neuen Familienroman ›Jaffa Road‹.

Editionen (6)

ISBN9783596703845
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum24.03.21
Seitenzahl672

Rezensionen & Bewertungen

265 Bewertungen

42 Rezensionen

4,4

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  • bea777
    bea777

    483 Follower

    4,0

    Der Nachfolgeroman zu Piccola Sicilia ist reich an Handlung...

    Jaffa Road spielt kurze Zeit nach Piccola Sicilia. Wieder treffen sich Joëlle und Nina auf Sizilien - dieses Mal aus trauriges Anlass. Moritz ist tot (kein Spoiler, denn es passiert gleich zu Beginn). Er wurde in seiner Villa auf Sizilien gefunden, wo er die letzten Jahre seines Lebens verbrachte. Im Haus taucht mit dem Notar auch Elias auf. Ein Sohn von Moritz mit palästinensischer Herkunft und Zeugnis seines dritten Lebens, in dem er sich in Amal verliebt hat. Die Geschichte wird wieder aus unterschiedlichen Zeitperspektiven erzählt. So spielt der Roman bspw. Ende der 1940erJahre und thematisiert die Gründung des Staates Israel und die damit verbundenen Vertreibungen und kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten. Die Lesenden erfahren außerdem mehr über Ninas Mutter Anita, die im ersten Teil nur eine untergeordnete Rolle spielte. Sie hat Berlin verlassen und war während des Attentats auf die Olympischen Spiele in München. An der Herkunft von Joëlle und Elias erzählt Daniel Speck die unterschiedlichen Perspektiven auf die Situation im Nahen Osten. Die Lesenden müssen sich eine eigene Meinung bilden und bekommen Gelegenheit Dinge kritisch zu hinterfragen. HOCH AKTUELL!!!

    9. Nov. 2024

  • taunusleserin
    taunusleserin

    300 Follower

    4,0

    Eine Familiensaga vor dem Hintergrund des Nahost-Konflikts. Bei der Beerdigung des Exil-Deutschen Moritz Reincke alias Maurice Safarti auf Sizilien kommen seine Enkelin Nina aus seiner ersten Beziehung mit einer Deutschen, seine Tochter Joëlle aus einer Beziehung mit einer Jüdin, sowie sein den beiden bis dato unbekannter Sohn Elias aus einer Beziehung einer Palästinenserin zusammen. Wie ein Mosaik setzen die drei Erb:innen sein Leben zusammen, das eng verbunden ist mit der Gründung des Staates Israel 1948. Wir erfahren mehr über die Gründe und Hintergründe des Nahostkonflikts, über die Hoffnungen der Einwander:innen auf ein eigenes Land, über die Vertreibung und die Verbrechen, die an der palästinensischen Bevölkerung begangen wurden. Mir hat das Buch gut gefallen, auch wenn es an der ein oder anderen Stelle etwas zu ausschweifend war. Das Buch habe ich als Hörbuch bei Spotify gehört.

    16. Juni 2024

  • chafer.2110
    chafer.2110

    97 Follower

    3,5

    Ich habe viel gelernt, aber ein Sachbuch wäre vielleicht wärmer gewesen.

    Ich mochte Moritz nicht und da wir die meisten Frauen nur durch seine Augen sehen, bleiben sie "stolz", "verletzlich" und schön. Das Buch hat viele Längen und anderes, was spannend gewesen wäre, bleibt unerzählt. Moritz ist mir doll auf die Nerven gegangen mit seiner Selbstgerechtigkeit. Aber ich mochte sehr wie gezeigt wurde, dass Gewalt immer Gegengewalt erzeugt. Die Kapitel in der "Gegenwart" haben mich auch nicht abgeholt, auch hier sind alle seltsam hölzern geblieben. Es hat bestimmt auch nicht geholfen, dass ich viel zu spät gemerkt habe, dass es der Nachfolgeband einer Reihe ist. Dadurch waren mir die Figuren fremd, auch wenn die Handlung alleinstehend war. Kurzum: ein Sachbuch hätte dasselbe auf 400 Seiten geschafft.

    25. Mai 2026

3 von 42 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Daniel Speck

Daniel Speck, 1969 in München geboren, führt uns mit seinen Romanen durch Epochen und Mentalitäten zu uns selbst. Auf Reisen findet er Geschichten, Orte und Menschen, deren Schicksale ihn zu Geschichten inspirieren. Der Autor studierte Filmgeschichte in München und verfasste Drehbücher, für die er mit dem Grimme-Preis und dem Bayerischen Fernsehpreis ausgezeichnet wurde. Seine Romane sind allesamt Bestseller und finden höchste Anerkennung bei Kritik und Leserschaft. ›Bella Germania‹ wurde als Dreiteiler prominent verfilmt. Mit den Bestsellern ›Piccola Sicilia‹, ›Jaffa Road‹ und ›Yoga Town‹ zeichnet Daniel Speck ein vielstimmiges Panorama und baut Brücken zwischen den Kulturen. www.danielspeck.com

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