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Das Ende von Eddy

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Über das Buch

Ein Befreiungsschlag, ein Aufbruch in ein neues Leben – mit unglaublicher Sprachgewalt erzählt der junge französische Autor Édouard Louis die Geschichte einer geglückten Flucht aus einer unerträglichen Kindheit: inspiriert von seiner eigenen. ›Das Ende von Eddy‹ ist sein Debütroman, der zu einem großen internationalen Erfolg und einer der meistdiskutierten Veröffentlichungen der letzten Jahre wurde.

Editionen (4)

ISBN9783596522125
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum27.02.19
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

259 Bewertungen

24 Rezensionen

4,2

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  • alenawunderkind
    alenawunderkind

    76 Follower

    4,5

    Schockierender autobiographischer Roman

    Eddy erzählt völlig unverblümt (ich meine das wirklich ernst, er nimmt kein Blatt vor den Mund) von seiner tristen, brutalen Kindheit in ärmsten Verhältnissen. Er wird schikaniert, geprügelt und gehasst, weil er eine "Schwuchtel" ist. Eddy quält sich, um ein echter Kerl zu sein. Und diese Qual spürst du als Leser:in. Ein so starker Roman, der ein Befreiungsschlag für den Autor ist. (Wer sein Vokabular für französische Beschimpfungen erweitern möchte, macht mit diesem Buch alles richtig.)

    Schockierender autobiographischer Roman

    10. Feb. 2026

  • dasliestfabi
    dasliestfabi

    22 Follower

    5,0

    „Ich wollte fliehen.“

    Das Ende von Eddy hat mich leise, aber nachhaltig getroffen. Édouard Louis erzählt seine eigene Geschichte ohne Schonung – roh, direkt und dabei erstaunlich klar. Die Gewalt, die Scham und das Anderssein fühlen sich beim Lesen nicht wie Literatur an, sondern wie etwas Erlebtes, das man kaum weglegen kann. Gerade diese Nüchternheit macht das Buch so stark: Es klagt nicht an, sondern zeigt, und genau deshalb bleibt es lange im Kopf. Das Buch ist insgesamt easy to read.

    „Ich wollte fliehen.“

    25. Jan. 2026

  • vanessa26
    vanessa26

    22 Follower

    4,0

    schockierende Refletion auf Kindheitserlebnisse

    ein ziemlich schockierender sehr ehrlicher und ungeschönter Bericht über eine Kindheit im Norden Frankreichs. Ich bin einigermaßen schockiert darüber das die starren Strukturen im Denken und Handeln der Menschen in einem kleinen französischen Dorf 1990 immer noch anmuten wie aus dem Mittelalter. es scheint wichtiger die gesellschaftlichen Normen einzuhalten als dem eigenen Kind Schutz und Sicherheit zu geben. Die Eltern sind sehr ungebildet und Bildung scheint in der ganzen Region auch nicht als erstrebenswertes Ziel angesehen zu werden. Kinder aus solchen dörflichen Strukturen haben es eh schon schwer sich aus den Zwängen zu lösen, die diese Gesellschaft ihnen aufdrückt, nochmal schwieriger wenn das Kind sich ständig falsch fühlt, weil es homosexuell ist. Eddy ist von Anfang an auf sich gestellt nichtmal das Elternhaus gibt im Rückhalt einfach nur schockierend. Eine Flucht aus dem Milieu scheint der einzige Ausweg und die totale Verleugnung seiner selbst um endlich so zu werden wie man es von einem echten „Kerl“ erwartet. Edouard Louis hat es geschafft die Situation sehr reflektiert zu beschreiben ohne anzuklagen und schließlich hat er auch das Dorf seiner Kindheit verlassen um der zu werden, der er schon immer war. Ein sympathischer gebildeter junger homosexueller Mann.

    26. Mai 2026

3 von 24 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Édouard Louis

Édouard Louis wurde 1991 geboren. Sein autobiographischer Debütroman »Das Ende von Eddy«, in dem er von seiner Kindheit und Flucht aus prekärsten Verhältnissen in einem nordfranzösischen Dorf erzählt, sorgte 2015 für großes Aufsehen. Das Buch wurde zu einem internationalen Bestseller und machte Louis zum literarischen Shootingstar. Seine Bücher erscheinen in 30 Ländern und werden vielfach fürs Theater adaptiert und verfilmt. Im Sommer 2018 war Édouard Louis Samuel Fischer-Gastprofessor an der Freien Universität Berlin, wo er den Begriff der »konfrontativen Literatur« prägte. Zuletzt erschienen »Wer hat meinen Vater umgebracht« und »Die Freiheit einer Frau«. Édouard Louis lebt in Paris.

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