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Der Junge, der vom Frieden träumte

4,5(94)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

»Was der ›DRACHENLÄUFER‹ für Afghanistan,
ist der ›Der Junge, der vom Frieden träumte‹ für Palästina.«
Huffington Post

»Der Junge, der vom Frieden träumte« von Michelle Cohen Corasanti ist ein Roman, der den Leser den Nahostkonflikt hautnah erleben lässt. Er erzählt vom Schicksal eines jungen Palästinensers, der zwischen den Fronten des Krieges aufwächst und dennoch versucht, sich die Menschlichkeit zu bewahren.

Der zwölfjährige Palästinenser Ahmed kämpft um das Überleben seiner Familie, der einst eine blühende Orangenplantage gehörte. Mittlerweile haben die Israelis den dortigen Bauern fast alles genommen. Auf der Jagd nach einem Schmetterling kommt seine zweijährige Schwester Amal in einem Minenfeld ums Leben. Als auch noch sein Vater verhaftet und der Familie alles genommen wird, ist er der Einzige, der sie retten kann. Denn Ahmed ist ein Mathematikgenie und erhält eines der begehrten Stipendien an der Universität von Tel Aviv. Doch dort ist er der einzige Palästinenser unter Juden...

Editionen (2)

ISBN9783596032839
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum25.05.16
Seitenzahl400

Merkmale

1 Bewertungen

SchnellEinfachNachdenklichInformativHerzerwärmendTraurig

Rezensionen & Bewertungen

94 Bewertungen

10 Rezensionen

4,5

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  • buecherhummel
    buecherhummel

    979 Follower

    4,5

    Der zwölfjährige Palästinenser Ahmed kämpft um das Überleben seiner Familie, der einst eine blühende Orangenplantage gehörte. Mittlerweile haben die Israelis den dortigen Bauern fast alles genommen. Auf der Jagd nach einem Schmetterling kommt seine zweijährige Schwester Amal in einem Minenfeld ums Leben. Als auch noch sein Vater verhaftet und der Familie alles genommen wird, ist er der Einzige, der sie retten kann. Denn Ahmed ist ein Mathematikgenie und erhält eines der begehrten Stipendien an der Universität von Tel Aviv. Doch dort ist er der einzige Palästinenser unter Juden... »Der Junge, der vom Frieden träumte« von Michelle Cohen Corasanti ist ein Roman, der den Leser den Nahostkonflikt hautnah erleben lässt. Er erzählt vom Schicksal eines jungen Palästinensers, der zwischen den Fronten des Krieges aufwächst und dennoch versucht, sich die Menschlichkeit zu bewahren.

    29. Mai 2024

  • zehra.library
    zehra.library

    5 Follower

    5,0

    Sollte man auf alle Fälle gelesen haben

    Dieses Buch hat mich zutiefst berührt… ich habe es fast ausschließlich unter Tränen gelesen. Besonders beim Sturz von Abbas konnte ich mich kaum noch zusammenreißen, meine Augen waren so voller Tränen, dass ich die Zeilen nur noch verschwommen sah. Die Geschichte erzählt vom Leben eines palästinensischen Jungen und dem unermesslichen Leid, das er und seine Familie durch die israelische Besatzung erfahren. Häuser werden zerstört, Existenzen ausgelöscht, Träume begraben und dennoch klammert sich die Familie an Hoffnung, Würde und Glauben. Dieses Leid ist nicht nur körperlich, sondern auch seelisch: die Angst, die ständige Ungerechtigkeit, das Gefühl, wertlos behandelt zu werden. Trotzdem bleibt ihre Menschlichkeit bestehen und genau das macht das Buch so bewegend. Was ich besonders bemerkenswert finde, ist, dass die Autorin Jüdin und Israelin ist. Sie zeigt nicht einseitig Schuld, sondern Menschlichkeit auf beiden Seiten. Das macht das Buch zu einem selten ehrlichen Werk, das Brücken bauen will, wo Mauern stehen. Die erste Heirat, die Ahmad eingeht, steht für mich sinnbildlich dafür, dass Liebe und Vertrauen selbst zwischen verfeindeten Völkern möglich sind. Auch seine spätere Beziehung zu seinem Professor zeigt Hoffnung, auch wenn ich mir nicht sicher bin, ob dieser Teil der Geschichte in der Realität Platz hätte oder eher der Traum einer friedlicheren Welt ist. Am meisten berührt hat mich der Vater von Ahmad. Ein weiser, gütiger Mann, der trotz allem Leid seine Werte nicht verliert. Er zeigt, dass wahre Stärke in Güte, Geduld und Toleranz liegt. Abbas selbst ist das Spiegelbild all des Schmerzes, den das Volk ertragen muss…sein Zorn ist schmerzhaft, aber auch verständlich. Der Junge, der vom Frieden träumte ist kein Buch, das man einfach liest – man lebt es mit. Es zeigt das Leid, die Zerstörung, aber auch die unzerbrechliche Hoffnung eines Volkes. Ein Buch, das weh tut, aber genau deshalb wichtig ist.

    11. Okt. 2025

  • 5,0

    Berührend, zum Nachdenken anregend

    Ich gehe zu, Israel, Gaza, Palästina, Hamas, Juden, Moslems..... alles Worte die ich kenne, aber die mir wenig sagen. Leider. Alles was dort passiert, kann ich weder verstehen noch nachempfinden. Dieses Buch hat mir Einblicke in mir bis dato völlig fremde Welt gegeben hat. Ich habe eine Geschichte gelesen die mir einiges näher gebracht haben. Die mich sehr zum Nachdenken angeregt hat, die mich traurig gemacht hat und dennoch möchte ich die Hoffnung genauso wenig verlieren wie der Protagonist dieses Romans.

    28. Okt. 2023

3 von 10 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Michelle Cohen Corasanti

Michelle Cohen Corasanti ist eine in den USA geborene Jüdin. Mit sechzehn schickten ihre Eltern sie nach Israel, um Hebräisch zu lernen und die jüdische Kultur und Religion zu studieren. Sie besuchte die Hebrew University of Jerusalem, wo sie ihren Master in Nahostwissenschaften machte. Inzwischen hat sie zwei Harvard-Diplome und ist Anwältin für Menschenrechte. »Der Junge, der vom Frieden träumte« war international sehr erfolgreich und wurde in viele Sprachen übersetzt. »Das Mädchen, das die Hoffnung fand« ist ihr zweiter Roman.

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