Blick ins Buch

Romane

Himmel, der nirgendwo endet

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Über das Buch

Einfühlsam und sehr genau beobachtend, beschreibt Marlen Haushofer die Welt aus der Sicht der kleinen Meta, die in einem Forsthaus aufwächst. Mit allen Sinnen nimmt diese ihre idyllische Umgebung in sich auf und versucht, Ordnung in das Durcheinander der Eindrücke und Ereignisse zu bringen.

Editionen (5)

ISBN9783548605722
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum12.04.05
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

5 Rezensionen

4,1

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  • cloudjumper
    cloudjumper

    1401 Follower

    4,5

    Die (autobiografisch und feministisch angehauchte) fragmentarische Kindheit eines Mädchens und ihrer Familie in einer österreicher Forsthütte. Wunderschöne Sprachbilder aus wundervollen Worten. Die Perspektive eines Kindes, durch Fantasie und einer Art Ammoralität sehr authentisch und vereinnahmend (zumindest für Leser und Leserinnen, die nicht in Großstädten aufgewachsen sind) erzählt. Inhaltlich gibt es keinen roten Faden, aber welche Kindheit besitzt solch einen schon? Eine Ansammlung an Gedanken, Freuden, Ängste, Freunde, Familie, Fremde, Feinde und vielen, vielen (Tag-) Träumen.

    29. Feb. 2024

  • thalizora
    thalizora

    11 Follower

    5,0

    Eine große Seligkeit

    "Ihre Sohlen fangen an zu jucken vor Verlangen nach der rauen Rinde. Sehnsüchtig starrt sie in die Astgabeln, dort, wo man im grünen Schatten sitzt, verborgen wie ein Vogel. Wenn jetzt niemand eingreift, ist es um sie geschehen, und sie sitzt schon auf dem Baum. Und wie sich die Bäume freuen, wenn sie zu ihnen kommt! Es ist eine große Seligkeit, man weiß nicht wo der Baum aufhört und Meta anfängt." Diese Mischung aus kindlicher Fantasie, sinnlicher Eindrücke und lebendiger Umwelt war eine große Seligkeit für mich. Intensivere Schilderungen von kindlichen Eindrücken habe ich noch nie gelesen. Die kleine Meta lässt Pflanzen, Bäume, Tiere und das Haus lebendig werden. Lässt den Leser teilhaben an der Verwirrung über die Erwachsenenwelt. Es ist eine fragmentarische Erzählung und das mag eventuell nicht jeder. Vielleicht fühlt es sich aber noch wertvoller an, wenn man sich die autobiographische Natur des Buches klar macht. Marlen Haushofer beschrieb immer wieder eine Wand, die sie von anderen Menschen trennt. Durch dieses Buch kann man dies besser nachfühlen.

    7. Sept. 2025

  • beatknete
    beatknete

    42 Follower

    5,0

    Ruhige und nachdenkliche Geschichte 😌

    Das Buch hatte für mich eine ruhige und nachdenkliche Geschichte über Kindheit, Familie und das Erwachsenwerden. Die Autorin beschreibt Gefühle und Gedanken sehr einfühlsam und realistisch. Obwohl die Handlung eher ruhig verläuft, hat mich das Buch emotional abgeholt und zum Nachdenken gebracht.

    Ruhige und nachdenkliche Geschichte 😌

    10. Mai 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marlen Haushofer

Marlen Haushofer wurde 1920 im oberösterreichischen Frauenstein geboren. 1946 veröffentlichte sie ihren ersten Text. Sie zählt heute mit Ingeborg Bachmann zu den Vorläuferinnen der modernen Frauenliteratur. Marlen Haushofer wurde mit zahlreichen Literaturpreisen geehrt. Sie starb 1970 in Wien.

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