Blick ins Buch

Himmel, der nirgendwo endet

4,1(20)
Nicht lieferbarKostenloser Versand
Jetzt kaufen

Über das Buch

Editionen (5)

ISBN9783423125994
Verlagdtv Verlagsgesellschaft
Erscheinungsdatum01.02.99

Rezensionen & Bewertungen

20 Bewertungen

5 Rezensionen

4,1

Tippen zum Filtern

  • cloudjumper
    cloudjumper

    1401 Follower

    4,5

    Die (autobiografisch und feministisch angehauchte) fragmentarische Kindheit eines Mädchens und ihrer Familie in einer österreicher Forsthütte. Wunderschöne Sprachbilder aus wundervollen Worten. Die Perspektive eines Kindes, durch Fantasie und einer Art Ammoralität sehr authentisch und vereinnahmend (zumindest für Leser und Leserinnen, die nicht in Großstädten aufgewachsen sind) erzählt. Inhaltlich gibt es keinen roten Faden, aber welche Kindheit besitzt solch einen schon? Eine Ansammlung an Gedanken, Freuden, Ängste, Freunde, Familie, Fremde, Feinde und vielen, vielen (Tag-) Träumen.

    29. Feb. 2024

  • thalizora
    thalizora

    11 Follower

    5,0

    Eine große Seligkeit

    "Ihre Sohlen fangen an zu jucken vor Verlangen nach der rauen Rinde. Sehnsüchtig starrt sie in die Astgabeln, dort, wo man im grünen Schatten sitzt, verborgen wie ein Vogel. Wenn jetzt niemand eingreift, ist es um sie geschehen, und sie sitzt schon auf dem Baum. Und wie sich die Bäume freuen, wenn sie zu ihnen kommt! Es ist eine große Seligkeit, man weiß nicht wo der Baum aufhört und Meta anfängt." Diese Mischung aus kindlicher Fantasie, sinnlicher Eindrücke und lebendiger Umwelt war eine große Seligkeit für mich. Intensivere Schilderungen von kindlichen Eindrücken habe ich noch nie gelesen. Die kleine Meta lässt Pflanzen, Bäume, Tiere und das Haus lebendig werden. Lässt den Leser teilhaben an der Verwirrung über die Erwachsenenwelt. Es ist eine fragmentarische Erzählung und das mag eventuell nicht jeder. Vielleicht fühlt es sich aber noch wertvoller an, wenn man sich die autobiographische Natur des Buches klar macht. Marlen Haushofer beschrieb immer wieder eine Wand, die sie von anderen Menschen trennt. Durch dieses Buch kann man dies besser nachfühlen.

    7. Sept. 2025

  • beatknete
    beatknete

    42 Follower

    5,0

    Ruhige und nachdenkliche Geschichte 😌

    Das Buch hatte für mich eine ruhige und nachdenkliche Geschichte über Kindheit, Familie und das Erwachsenwerden. Die Autorin beschreibt Gefühle und Gedanken sehr einfühlsam und realistisch. Obwohl die Handlung eher ruhig verläuft, hat mich das Buch emotional abgeholt und zum Nachdenken gebracht.

    Ruhige und nachdenkliche Geschichte 😌

    10. Mai 2026

3 von 5 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marlen Haushofer

Marlen Haushofer wurde am 11. April 1920 in Frauenstein/Oberösterreich geboren, studierte Germanistik in Wien und Graz und lebte später in Steyr. Ihre Erzählung ›Wir töten Stella‹ wurde 1963 mit dem Arthur-Schnitzler-Preis ausgezeichnet. 1968 erhielt sie den österreichischen Staatspreis für Literatur. Sie starb am 21. März 1970 in Wien.

Lesen ist schöner mit der READO App.

Bücher entdecken, tracken, gemeinsam lesen.

Bibliothek

Behalte den Überblick