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Und Marx stand still in Darwins Garten

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Über das Buch

England, 1881. Zwei bedeutende Männer leben nur wenige Meilen voneinander entfernt: Charles Darwin in einem Pfarrhaus in Kent und Karl Marx mitten in London. Beide haben mit ihren Werken, der eine zur Evolution, der andere zur Revolution, die Welt für immer verändert. Beide wissen es und sind stolz darauf. Und doch sind sie schlaflos und melancholisch. Eines Abends begegnen sich die beiden bei einem Dinner zum ersten Mal. Schnell kreist ihre Diskussion um Gott und Gerechtigkeit — doch unausweichlich kommt es zum Streit, und der Abend endet in einem Eklat. Dennoch haben der großbürgerliche Naturforscher und der ewig klamme Revolutionär mehr gemeinsam, als sie sich eingestehen wollen.

Editionen (5)

ISBN9783548290614
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum30.11.18
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

62 Bewertungen

12 Rezensionen

3,4

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  • buechernoob
    buechernoob

    26 Follower

    2,5

    Eher ein Buch über Darwin, Marx spielt nur eine Nebenrolle.

    Also ich den Titel las dachte ich, dass es sich um ein Gedankenexperiment handeln würde. Frei nach dem Motto: was wäre wenn sich Darwin und Marx treffen würden. Aber das Buch handelt größtenteils über Darwin als Person in seinen letzten Monaten. Zwar treffen sich Darwin und Marx aber nur kurz. Ich dachte dass Buch bestände eher aus Dialogen von den beiden aber sie leben eher getrennt voneinander. Darwin wird als sehr sympathischer Charakter beschrieben , sehr friedfertig aber leider auch aufgrund seiner Theorie missverstanden. Marx ist zwar auch Recht sympathisch aber auch sehr speziell. Er kommt nicht so gut weg wie Darwin. Ich bin leider Recht enttäuscht und auch sehr zwiespalten bezüglich des Buches. Es ist zwar nicht schlecht aber richtig gut ist es auch nicht. Ich hatte was anderes erwartet aufgrund des Titels und des Buchrückens. Aber es ist an sich dennoch kein schlechter Roman.

    Eher ein Buch über Darwin, Marx spielt nur eine Nebenrolle.

    6. Juli 2024

  • gedanken_freude
    gedanken_freude

    68 Follower

    2,0

    Die erste Hälfte ist geprägt von Darwins und Marx' Krankheiten. Bedingt spannend. Ab der zweiten Hälfte wird es etwas besser, aber immer noch passiert recht wenig. Manche Aspekte waren interessant, aber ich denke, man verpasst nichts, wenn man sie nicht kennt.

    12. Apr. 2024

  • marie.l.blay
    marie.l.blay

    17 Follower

    4,0

    Als ich den Klappentext zum ersten Mal gelesen habe, dachte ich, es ginge um das dort beschriebene Dinner. Ich war mir nicht sicher, ob ich eine langatmige Unterhaltung zwischen Darwin und Marx mögen würde. Beides sind Personen, die unheimlich faszinierend und spannend sind, beide haben auf ihren Gebieten brillante Bücher und Wissen hervorgebracht. Und doch hatte ich in meinem Kopf, dass das Buch unglaublich trocken zu lesen ist.. Ich habe mich selten so geirrt. Zum Einen nimmt das Dinner zwischen den beiden starken Personen nur einen kleinen Teil des Buches ein und zum Anderen kommen die Protagonisten gar nicht wirklich zum Diskutieren. Verbindende Person ist durchgehend der Hausarzt von Marx und Darwin, er berichtet beiden immer wieder von dem Anderen. Während des Lesens bekommt man einen Einblick in die letzten Jahre von Darwin, seinen Arbeiten und seiner Forschung mit Regenwürmern. Ebenso erfahren wir über die letzten Monate von Marx, die Autorin zeichnet ein sensibles Bild von den Menschen. Auch wenn sie beide weitaus gebrechlicher zeichnet, als sie es vermutlich waren. Und dennoch, sie werden auf den Buchseiten lebendig. Man wird neugierig, ob und wie es denn nun endlich zu einem Treffen kommt. Bis es soweit ist, hat man jeden kennen gelernt und irgendwie auch ins Herz geschlossen, es ist also super geeignet, wenn man die Personen hinter den großen Namen kennen lernen will. Alles in allem war ich positiv überrascht von dem Buch, Jerger schafft es, den Leser zu fesseln und die Ideen von Marx und Darwin nahe zu bringen, ohne lehrerhaft zu wirken. Klare Kaufempfehlung.

    16. März 2025

3 von 12 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Ilona Jerger

Ilona Jerger ist am Bodensee aufgewachsen und studierte Germanistik und Politologie in Freiburg. Von 2001 bis 2011 war sie Chefredakteurin der Zeitschrift „natur“ in München. Seither arbeitet sie als freie Journalistin. Als Sachbuchautorin hat sie bei C.H. Beck und Rowohlt veröffentlicht. Und Marx stand still in Darwins Garten ist ihr erster Roman.

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