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Romane

Das Café ohne Namen

3,7(785)
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Deutsch
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Über das Buch

Robert Seethalers neuer Nr. 1 Bestseller-Roman: Einfühlsam, fein geschrieben und kurzweilig!

»283 Seiten reines Leseglück.« Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Robert Seethaler ist ein großer Augenblickschriftsteller.« RBB Kultur

Ein Café und seine Menschen. Ein Mann, der seiner Sehnsucht folgt.

Wien, 1966. Robert Simon schlägt sich als Gelegenheitsarbeiter auf dem Karmelitermarkt durch. Mit seinem bescheidenen Leben ist er zufrieden, doch zwanzig Jahre nach Kriegsende hat sich die Stadt aus ihren Ruinen erhoben. Überall sprießt Neues, und auch Simon wird von diesem Aufbruch erfasst. Er wagt den Schritt in die Selbstständigkeit, pachtet eine kleine Gastwirtschaft und eröffnet sein eigenes Café.

Das Angebot ist schlicht, und streng genommen ist es weniger ein Café als ein Treffpunkt für die Menschen aus dem Viertel. Sie kommen, bringen ihre Geschichten mit – Geschichten von Sehnsucht, Verlust und unerwartetem Glück. Manche suchen Gesellschaft, andere hoffen auf die Liebe. Während die Stadt um sie herum erwacht, verändert sich auch Simons Leben.

Das Café ohne Namen ist ein Roman über den menschlichen Drang zum Aufbruch. Mit einem Reigen unvergesslicher Figuren und seiner besonderen Aufmerksamkeit für die Details des Lebens erzählt Robert Seethaler davon, wie eine neue Welt entsteht, die wie alles Neue ihr Ende schon in sich trägt.

»Robert Seethaler erzählt so berührend, dass man sich sehnlichst wünscht, selbst einmal in diesem »Café ohne Namen« gesessen zu haben.« Brigitte

*** Fans von »Der Trafikant« und »Ein ganzes Leben« werden auch diesen Roman von Seethaler lieben! ***

Editionen (3)

ISBN9783548069272
VerlagUllstein Taschenbuch Verlag
Erscheinungsdatum26.09.24
Seitenzahl288

Rezensionen & Bewertungen

785 Bewertungen

127 Rezensionen

3,7

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  • carinameow
    carinameow

    508 Follower

    3,0

    Schöne Sprache, wenig Handlung

    Wer Melancholie mag, wird dieses Buch lieben. Wie oft habe ich mir in meinem früheren Nebenjon an der Bar Geschichten zu den Stammgästen ausgemalt. In diesem Buch wird nicht ausgedacht, sondern wir wechseln die Perspektiven. Keine dieser Leben hat lange nachgehallt, weder im Buch noch in meinem Kopf.

    20. Apr. 2026

  • yaduria1982
    yaduria1982

    268 Follower

    3,5

    Gemütlich und kurzweilig

    Wir schreiben Wien in den 1960er Jahren. Robert Simon eröffnet ein Café. Verschiedene Menschen, Charaktere und Schicksale treffen an diesem Ort zusammen. Der Autor hat einen schönen besinnlichen Schreibstil. Das Buch fühlt sich leicht an. Es passiert nicht viel, es geht vielmehr um die Menschen mit ihren Befindlichkeiten und ihrem Leben. Ich fand es sehr gemütlich, aber ich befürchte es wird nicht lange hängenbleiben. Es ist eine nette Lektüre für zwischendurch, aber die Begeisterung anderer Leser für das Buch kann ich nicht teilen.

    9. Jan. 2026

  • waldelb
    waldelb

    75 Follower

    5,0

    Nichts für dunkle Tage

    Eine tiefe Melancholie beherrscht diese Geschichte und es wäre kein Seethaler, wenn sie nicht sehr gekonnt und zugänglich beschrieben wäre. Dies sollte man schon zu Beginn wissen, in mir baute sich bald schon eine Schwere auf, die nicht immer leicht zu tragen war. Also sollte man den richtigen Zeitpunkt für dieses Buch und Thema wählen. Robert Simon eröffnet ein Café, welches zu einem Sammelort für all die Menschen wird, die diesen Stadtteil Wiens der 60er Jahre bevölkern. Es sind ganz einfache Leute, die alle miteinander zu verbinden scheinen, dass sie es bei weitem nicht leicht haben im Leben. Seethaler zeichnet diese Menschen gewohnt detailverliebt und so nahe, dass man sich ihnen, wie unterschiedlich sie auch sind, nicht entziehen kann. In kürzester Zeit kennen wir diese vielen Menschen, mögen sie und fühlen mit ihnen, ganz nahe, ganz direkt. Aber wir fühlen auch ihre Schwere, ihr Hadern und Zögern, Hoffnungen und Enttäuschungen. Die Hauptperson Simon, der unverbesserlich gutmütige Mensch, der alles um ihn herum zu unterstützen sucht und sich selbst dabei kaum beachtet, erlebt den fast schon spielerischen Aufstieg seines Cafés, den Hindernissen und vor allem auch das Scheitern und den Niedergang von Hoffnungen und Projekten. Seethaler macht das Scheitern zur essenzielle Erfahrung des Lebens, bietet aber immer auch den Mut zum Weitermachen an, ohne die Tragik damit vordergründig abmildern zu wollen. Dies muss man erst einmal aushalten können, er schafft Zugang zu den als unangenehm geltenden Gefühlen. Diese aushalten zu können ist bei Seethaler aber immer lohnend, da sie so lebensnah und damit echt und tief sind. Die vom Autoren so bekannte, ausgefeilte Sprache ist eine Kunst und wird in diesem Hörbuch wieder durch die so passende Stimme von Matthias Brandt in Szene gesetzt. Wieder eine intensive Geschichte, die mich im Abklingen wohl noch einige Zeit beschäftigen wird.

    2. Juli 2026

3 von 127 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Robert Seethaler

Robert Seethalers Bücher wurden in über 40 Sprachen übersetzt. Mit seinem Roman Ein ganzes Leben stand er auf der Shortlist des International Booker Prize. Er lebt in Berlin und Wien.

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