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Jugendbücher

Alles so leicht

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Über das Buch

Stevie hat nichts mehr zu verlieren. Sie ist fest entschlossen, aus diesem Körper, aus diesem Leben zu verschwinden. Aber alle wollen sie daran hindern. Ihr Vater, der sie ins Therapiezentrum einweisen ließ. Anna, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Und selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. Ehrlich bis zur Schmerzgrenze, mitfühlend und hoffnungsvoll erzählt

Editionen (2)

ISBN9783522202152
VerlagThienemann in der Thienemann-Esslinger Verlag GmbH
Erscheinungsdatum13.07.15
Seitenzahl320

Merkmale

1 Bewertungen

SchnellEinfachAnschaulichGlaubwürdigEntwickelndNachdenklich

Rezensionen & Bewertungen

101 Bewertungen

14 Rezensionen

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  • nathie1504
    nathie1504

    1 Follower

    5,0

    5 ⭐ because it's amazing. This book follows 17 year old Stevie whose father sent her to a treatment center because of her eating disorder. But Stevie doesn't want to get better. She's got a plan. She's determined to die in twenty seven days, the upcoming first anniversary of her brother's death. I LOVED this book. It's definitely the best book about eating disorders I've read so far. I found myself in Stevie thoughts and feelings and I loved how it portrayed the friendships and experiences with others that come with being in inpatient treatment for a long time. I think the portrayal of the struggles and thoughts and anxiety that come while being in treatment was amazing. The topic of trauma and the consequences of it, along with the depiction of flashbacks was executed delicately and very good. I particularly enjoyed the relationship between Stevie and Anna, her therapist. Anna reminded me so much of my former therapist it actually hurt. Overall this book tells a sad but beautiful story and it's definetly a new favorite of mine. Trigger warnings for eating disorders, loss, grief, suicide, alcohol abuse, physical abuse

    13. Sept. 2022

  • wuff.wuff
    wuff.wuff

    28 Follower

    3,0

    Kurzbeschreibung: Stevie ist siebzehn und hatte es fast geschafft. Sie stand so kurz vor ihrem Ziel, endlich zu verschwinden aus diesem Körper, aus diesem Leben, aber wie soll das hier funktionieren? Auf Schritt und Tritt wird sie kontrolliert, immerzu soll sie irgendetwas essen. Und da ist auch noch Anna, diese Therapeutin, die so ganz anders ist als die anderen Seelenklempner. Selbst den Mädchen, mit denen sie ein Zimmer und ein Schicksal teilt, fühlt sich Stevie jeden Tag näher. Aber sie wird sich nicht öffnen, sie hat schließlich einen Plan. *Quelle* Zur Autorin: Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida. Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. Alles so leicht ist ihr erster Jugendroman. Meinung: Die 17-jährige Stephanie (genannt Stevie) wird von ihrem Vater in ein Therapiezentrum eingewiesen, wo sie ihre Magersucht bekämpfen soll. Zerrüttet von Selbstvorwürfen hatte sie sich vor einem Jahr in diese Sucht gestürzt, nachdem ihre Mutter die Familie verlassen hat, um in Frankreich ein neues Leben zu beginnen und nach dem Tod ihres geliebten Bruders Josh, an dem Stevie sich die Schuld gibt. Verbissen lehnt sie jegliche Nahrungsaufnahme im Zentrum ab, beäugt abfällig die anderen Mädchen, die ihrer Meinung nach bereits alle zu fett sind und auch mit ihrer Therapeutin Anna verbindet sie eine Art Hassliebe. Erst nach und nach öffnet sich Stevie, die vorhat, am 1. Jahrestag von Joshs Tod zu sterben. Ihr bleiben noch genau 28 Tage, um dieses grausige Versprechen an sich selbst einzulösen. Mit Alles so leicht legt Meg Haston ihr Jugendbuch-Debüt vor, das sich mit dem Thema Magersucht und seinen Auswirkungen befasst, mich aber leider nicht so richtig mitreißen konnte. Stevie, die 17-jährige Protagonistin des Romans, ist ein sehr anstrengender Charakter, zu dem ich einfach keinen Bezug aufbauen konnte. Natürlich kann man dies mit ihrer Krankheit begründen, das sie die Welt so verquer sieht. Dies macht sich vor allem in der Interaktion mit den anderen Mädchen, die im Therapiezentrum leben, bemerkbar. Die, die aktiv in der Therapie mitarbeiten, tragen ein grünes Bändchen um ihr Handgelenk, Stevie als Neue und alles Verweigernde ein rotes. Und somit sind die "Grünen" ihrer Ansicht nach schwach, sie behandelt sie abfällig, macht sich über sie lustig. In Rückblenden, die sie einem Tagebuch anvertraut, erfährt man einiges über Stevies bisheriges Leben. Vor allem ihr Bruder Josh spielt dabei eine große Rolle, der vor einem Jahr tödlich verunglückte. Sie gibt sich die Schuld daran, warum, wird im Verlauf der Handlung klar. Aber auch Eden, die einzige Freundin Stevies, nimmt einigen Platz ein. Durch sie kommen die nicht so schönen Seiten von Stevie zum Vorschein, denn Eden ist nicht wirklich eine Freundin, sondern behandelt Stevie eher als Mittel zum Zweck. Die Handlung selbst gestaltet sich meiner Ansicht nach sehr zäh, es gibt regelrecht langweilige Passagen, der Verlauf und auch Stevie treten sehr auf einer Stelle. Auch die Therapiemethoden fand ich nicht ganz schlüssig, denn anstatt die Mädchen langsam wieder an gesunde Nahrung zu gewöhnen, werden hier Bonbons, Erdnussbutter und gebratenes Hühnchen verteilt nach dem Motto "Friss oder stirb!" Stevie nimmt sehr lange überhaupt nichts zu sich und das scheint den Therapeuten dann auch egal. Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar. Zum Ende wird es noch ein wenig berührend, als es um eine Episode mit Ashley, Stevies Zimmergenossin, geht. Ansonsten konnte mich der Roman leider nicht wirklich von sich überzeugen, denn irgendwie kam es mir so vor, dass das Rätsel um Joshs Tod mehr im Fokus stand als Stevies Magersucht. Allerdings hat mir Meg Hastons Schreibstil richtig gut gefallen, denn dieser mutet in großen Teilen poetisch und außergewöhnlich an. Fazit: Alles so leicht konnte mich nicht wirklich berühren. Das zentrale Magersucht-Thema kann die Geschichte allein nicht tragen, hier muss noch ein rätselhafter Tod mithelfen. Ebenso konnte ich mich leider nie so ganz mit der Protagonistin anfreunden, die schon sehr speziell ist, was aber auch mit ihrer Krankheit zu erklären sein mag.

    18. Juli 2025

  • 5,0

    Meine Meinung Diese Rezension,ist irgendwie sehr schwierig für mich,da Stevies Geschichte etwas besonders ist und ich genau das in meiner Rezension zum Ausdruck bringen möchte,ich hoffe es gelingt mir. Schon das Cover hat mich nachdenklich gemacht. Und im Nachhinein muss ich sagen,es passt einfach perfekt zu Stevie und ihrer Geschichte. Der Schreibstil hat mich sehr berührt,er war intensiv und einfühlsam. Stevie möchte aus ihrem Leben verschwinde,dass wird einem schon nach den ersten Seiten klar.Sie ist rebellisch und lässt niemanden an sich ran. Am Anfang der Geschichte,weiß man nicht warum genau Stevie in das Therapiezentrum gebracht wird und was alles in ihrer Vergangenheit geschehen ist. Das Einzige was man weiß ist,das Stevie in 28 Tagen Sterben möchte.Doch dann kommt sie in das Therapiezentrum für Essgestörte Mädchen nach New Mexico. Anfangs lässt sie niemanden an sich heran und verweigert jegliche Therapieversuche.Man merkst aber schnell,das Stevie eigentlich ein sehr emotionales und sensibles Mädchen ist,dies aber um jeden Preis verbergen möchte. Doch ihre Therapeutin Anna schafft es zu ihr durch zu dringen langsam und behutsam ohne Stevie zu überfordern.Nach und nach lernt man Stevies (traurige)Vergangenheit und den Grund ihrer Essstörung kennen.Aber man lernt nicht nur Stevie kennen,sondern auch die anderen Mädchen in ihrer Therapiegruppe. Es wird einfühlsam beschrieben,wie die erkrankten Mädchen sich fühlen.In der Geschichte entwickeln sich besondere und intensive Freundschaften,mit denen ich persönlich nicht gerechtet hätte.Die Mädchen halten in dieser für sie unglaublich schweren Zeit zusammen.Auch als etwas Schreckliches passiert. Die Autorin führt den Leser einfühlsam an den Alltag einer Essgestörten Person heran,trotzdem wird es schonungslos ehrlich.Ich musste oft eine Pause einlegen,weil ich so von Emotionen überschüttet wurde. Besonders Anna,Stevies Therapheutin war für mich ein sehr starker Charakter.Sie kämpft um Stevie und ist für sie da als ihr ihre Welt zusammenbricht,doch auch sie hat ihre Geheimnisse,die aber sehr sympathisch machen. Man hat als Leser das Gefühl Stevie und die anderen Mädchen selbst zu kennen und möchte ihnen helfen. Bewertung Das Cover passt einfach mehr als perfekt zu Stevie und ihre Geschichte.Ein Satz der mich sehr berührt hat ist der Satz über dem Klappentext. „Ich will das du sauer wirst,wenn du sauer werden sollst.und traurig ,wenn du traurig werden musst.Ich will das du gesund wirst Stevie.“ Diesen Satz sagt Anna zu Stevie. Und er beschreibt so viel. Stevies Geschichte hat mich sehr berührt. Sie hat mich sprachlos gemacht,hat mich zum Weinen gebracht,hat mich wütend gemacht und hat mich trotzdem auch zum Lächeln gebracht,eine wahre Achterbahfahrt der Gefühle. Die Geschichte ist schon fast schonungslos ehrlich und genau das macht sie so besonders,denn keiner von und kann seine Vergangenheit ändern.Stevies Geschichte ist zwar fiktiv,aber das merkt man nicht einen Augenblick lang. Freundschaft und Gefühle spielen eine entscheidende Rolle. Die Freundschaften,die in der Geschichte entstehen,sind etwas besonderes,Echtes. Noch lange nach dem lesen des letzten Satzes hat diese Geschichte mich berührt und bewegt. Für mich hat die Geschichte kein klares Happy End aber sie hat mich mit viel Hoffnung verabschiedet. Die Geschichte hat defintiv 5 Blumen verdient. Vielen Dank,an den Carlsen Verlag,der mir dieses Buch zur Verfügung gestellt hat.

    23. Sept. 2022

3 von 14 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Meg Haston

Meg Haston lebt in Jacksonville, Florida. Hier schreibt sie und arbeitet als Beratungslehrerin an einer Privatschule. „Alles so leicht“ ist ihr erster Jugendroman.

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