Blick ins Buch

Romane

Die Kieferninseln

3,5(70)
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Über das Buch

Ein Roman von meisterhafter Leichtigkeit: tiefgründig, humorvoll, spannend, zu Herzen gehend. Im Teeland Japan mischen sich Licht und Schatten, das Freudianische Über-Ich und die dunklen Götter des Shintōismus. Und die alte Frage wird neu gestellt: Ist das Leben am Ende ein Traum?

Gilbert Silvester, Privatdozent und Bartforscher im Rahmen eines universitären Drittmittelprojekts, steht unter Schock. Letzte Nacht hat er geträumt, dass seine Frau ihn betrügt. In einer absurden Kurzschlusshandlung verlässt er sie, steigt ins erstbeste Flugzeug und reist nach Japan, um Abstand zu gewinnen. Dort fallen ihm die Reisebeschreibungen des klassischen Dichters Bashō in die Hände, und plötzlich hat er ein Ziel: Wie die alten Wandermönche möchte auch er den Mond über den Kieferninseln sehen. Auf der traditionsreichen Pilgerroute könnte er sich in der Betrachtung der Natur verlieren und seinen inneren Aufruhr hinter sich lassen. Aber noch vor dem Start trifft er auf den Studenten Yosa, der mit einer ganz anderen Reiselektüre unterwegs ist, dem Complete Manual of Suicide .

Editionen (3)

ISBN9783518737354
VerlagSuhrkamp
Erscheinungsdatum13.09.17
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

70 Bewertungen

17 Rezensionen

3,5

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  • lenafederleicht
    lenafederleicht

    113 Follower

    3,5

    Humorvoller und unaufgeregter Roman, ich konnte allerdings aus der Geschichte keine Aussage ziehen.

    5. Nov. 2023

  • lenno_m
    lenno_m

    4 Follower

    4,0

    Zwei Menschen, die sich auf bizarre Art und Weise treffen.

    Ein schrecklich schöner Kurz-Roman. Zwei Männer auf der Suche nach Glück und Unglück. Eine Reise voller wahnsinniger Momente und trotz allem wird man entführt in das wundervolle, wilde Japan.

    5. Jan. 2026

  • aristipp_girl
    aristipp_girl

    69 Follower

    2,0

    Nein! Ein Buch für Intellektuelle zur Befriedigung ihres eignen Intellekts. Der Schreibstil ist nicht mein Fall. Ich konnte mich null in die Protagonisten und Story hineinfühlen. Dazu kommt stellenweise endloses intellektuelles Geschwurbel, das an eine Literaturkritik erinnert und immer wieder sehr analytisch und in trockener Berichtform erfolgt. Zwischendurch blitzt etwas Poesie auf und die erhoffte magische Reise durch Japan mit Reflektionen der Kultur und Natur kann beginnen. Ein paar Beobachtungen sind ganz interessant. Leider waren das für mich nur wenige kurze Lichtmomente, die von einer Flut aus Stilmitteln und hochtrabenden Formulierungen verschluckt werden. Stellenweise stinklangweilig. Das Buch konnte mir leider nur sehr wenig geben.

    3. Sept. 2024

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marion Poschmann

Marion Poschmann wurde in Essen geboren und lebt heute in Berlin. Für ihre Lyrik und Prosa wurde sie mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Bremer Literaturpreis 2021 für ihren Lyrikband Nimbus und im selben Jahr mit dem WORTMELDUNGEN-Literaturpreis. Zuletzt erhielt sie 2023 den Joseph-Breitbach-Preis für ihr Gesamtwerk.

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