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Das Privileg

3,7(47)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Drei Frauen auf dem Campus einer Südstaaten-Universität. Ein Mann, der ihre Schicksale verbindet.

Unter den wohlhabenden Studenten der Carter University fühlt die unscheinbare Annie sich fehl am Platz. Bis sie Tyler kennenlernt: Er ist attraktiv, beliebt, und er scheint ernsthaft an ihr interessiert zu sein. Nach einer Party im Wohnheim ist alles anders. Annie zeigt Tyler wegen eines sexuellen Übergriffs an. Tyler stammt aus einer privilegierten Familie, dass er belangt wird, gilt als unwahrscheinlich. Die Jurastudentin Bea wird ihm als Rechtsberaterin an die Seite gestellt und weiß nicht, wem sie glauben soll. Auch Stayja ist täglich auf dem Campus, von einem Studium kann sie jedoch nur träumen. Sie kellnert in einem Café, um über die Runden zu kommen. Da lernt sie Tyler kennen und verliebt sich in ihn …

Ein kraftvoller Roman über Mut und #metoo für Leserinnen von Meg Wolitzer und Kristen Roupenian.

Editionen (2)

ISBN9783499274565
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum25.01.22
Seitenzahl432

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

11 Rezensionen

3,7

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  • lydik
    lydik

    195 Follower

    4,0

    Krasse Geschichte

    Das Privileg handelt von drei Frauen, Annie, Bea und Stayja… alle treffen in ihrem Leben auf Tyler Brand, einem reichen Studenten. Annie wird sexuell von ihm genötigt und kämpft um Glaubwürdigkeit und Gerechtigkeit, Bea möchte Strafverteidigerin werden und wird Tyler als juristischer Beistand zur Seite gestellt und dann ist da Stayja, die in Tyler verliebt ist und sich mehr erhofft, aber nie das bekommt was sie von ihm will. Der Weg der drei Frauen kreuzt sich, als sich eine grauenvolle Szene abspielt. Ein hefitjges Thema, über die Hilflosigkeit, wenn man gegen ein korruptes System ankämpft, wo man alles mit Geld regeln kann. Die Gefühle ausgeblendet werden und Straftaten folglich nie erfolgen, weil es mit Geld erpresst oder gekauft wird… schockierend. Das Buch bringt einen zum Nachdenken, aber ich spürte trotz allem auch eine Wut auf die drei Frauen, da ich sie als äußerst naiv hielt. Ansonsten liest sich das Buch sehr flüssig, die Autorin schweift nur meiner Meinung nach, manchmal zu sehr vom Thema ab, was das Buch unnötig in die Länge treibt und manchmal nervt… aber krasses Thema ▪️Fagottspielerin ▪️uni Carter ▪️Narben an den Beinen▪️Schwarze Studentin▪️korrupte Professoren ▪️Vergewaltigung ▪️metoo ▪️Gerechtigkeit ▪️impro Theater ▪️kaputte Seele▪️Nicole▪️Geldsorgen

    Krasse Geschichte

    25. Feb. 2026

  • papiertouristin
    papiertouristin

    437 Follower

    3,5

    Ich habe kürzlich ein Buch gelesen (das Buch wurde in unserem Buchclub ausgesucht @faancy.books, @alltimeteatime @wortkunstzauberei ❤️) , das aus den Perspektiven von Annie, Bea und Stayja erzählt wird – drei Frauen, die sich nicht kennen, aber alle auf ihre eigene Art Tyler begegnen. Trotz der tiefen Einblicke in ihre Lebenswelten bleiben die Frauen jedoch unnahbar und distanziert. Ihre unterschiedlichen Herkunfts- und Charaktere wurden gut herausgearbeitet, was die Diversität im Buch schön unterstreicht. Tyler hingegen wird eher stereotypisch als reicher, privilegierter weißer Student dargestellt, was etwas plump wirkt und der Nuance fehlt. Der zentrale Fall des sexuellen Übergriffs wird zwar objektiv beleuchtet und die verschiedenen Seiten werden gezeigt – was ich sehr gelungen fand. Doch nachdem der Fall abgeschlossen ist, bleibt die Handlung ziemlich gleichförmig, ohne viel Neues zu bieten. Das war für mich etwas ermüdend zu lesen. Die wiederkehrende Frage nach sozialer Gerechtigkeit und die wichtigen Themen, die das Buch anspricht,fand ich dennoch gut und vor allem wichtig. Dennoch hatte ich beim letzten Drittel das Gefühl, dass die Autorin den roten Faden verloren hat und die Kernthese aus den Augen gerät. Schade, denn das hätte das Buch noch stärker gemacht. Insgesamt ist es ein Roman, der wichtige Themen aufgreift, aber mich persönlich nicht ganz so tief erreicht hat. Trotzdem ist es eine lesenswerte Geschichte, die zum Nachdenken anregt! 📚✨

    25. Mai 2025

  • selinawrites_
    selinawrites_

    70 Follower

    3,5

    Gesellschaftskritisch & realistisch, aber leider noch ganz viel Luft nach oben 👆🏽

    Das Privileg | Mary Adkins | Rowohlt Verlag | Roman | 3,5 ⭐️ »Das Privileg« haben wir wieder im Rahmen des Buchclubs gelesen und waren uns einig, dass das Buch zwar super realistisch dargestellt wurde, aber an vielen Stellen nicht so sensibel und zu schnell abgehandelt war. Für meinen Geschmack gab es definitiv noch sehr viel Luft nach oben, denn auch wenn die Themen gut gewählt und interessant waren, blieb mir das ganze Buch einfach zu flach. Zudem kamen Szenen, die keinen großen Mehrwert hatten und die ich bloß quer gelesen habe, da sie keinen sehr großen Einfluss auf den Plot hatten. »Das Privileg« behandelt die Geschichte von drei ganz unterschiedlichen jungen Frauen, die alle drei auf den selben Kerl treffen und jede bekommt auf ihre eigene Art und Weise zu spüren, welches Privileg ein reicher, weißer Mann gegenüber der Gesellschaft besitzt. Das Buch hat mich ganz oft sehr wütend gemacht. Nicht weil es schlecht war, sondern weil es der Realität einen Spiegel vorgehalten hat. Denn was tut man, wenn man jemanden wegen eines sexuellen Übergriffs anzeigt und keinerlei Gehör bekommt, nur weil diese Person Weiß ist, männlich und Macht und Geld besitzt. Was tut man, wenn man nicht weiß, wem man glauben soll? Was tut man, wenn man weiß, dass eine Person wahrscheinlich nicht gut ist, aber auf Geld angewiesen ist? Das Buch zeigt deutlich auf, wie es in unserer heutigen Gesellschaft abläuft. Menschen werden aufgrund ihrer Herkunft oder Hautfarbe zu Unrecht bestraft oder aber verschont, obwohl sie Strafe verdienen. Frauen sind in dieser Realität oft die Leidtragenden und werden kaum bis gar nicht erhört. Leider hat mir die gewisse Tiefe gefehlt, denn die hätte das Buch definitiv gut wiedergegeben werden können. Dementsprechend konnte es mich nicht zu 100% für sich gewinnen. Ich bin trotzdem froh darüber, dieses Buch im Club gelesen zu haben, denn es wäre auch wieder eins gewesen, welches ich ohne den Club wahrscheinlich nicht gelesen hätte. Eine direkte Empfehlung kann ich nicht aussprechen, aber trotzdem beleuchtet dieses Buch ganz gut die Realität, die #metoo Bewegung und die Gesellschaft von heute.

    14. Apr. 2025

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Mary Adkins

Mary Adkins studierte Jura, arbeitete lange als Anwältin und unterrichtet heute Storytelling in New York. Sie ist preisgekrönte Autorin diverser Theaterstücke und hat für zahlreiche Zeitungen, u. a. die New York Times, geschrieben. 2019 erschien ihr Debütroman “Wenn du das hier liest”.

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