
321 Follower
Diese Familie wünscht sich keiner 😅
Eigene Meinung Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich sehr gefreut, als ich für “What a way to go” freigeschaltet wurde. Und die Geschichte war wirklich was anderes… Ich lese abwechselnd in Kapiteln aus den Sichten von Anthony, Olivia und der True-Crime Bloggerin. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig, von Details geschmückt und viel schwarzem Humor. Dabei sind es die Charaktere, die diese Geschichte so unangenehm und zeitgleich so authentisch wirken lässt. Interessant ist auch die Sicht aus dem Jenseits, dass Autorin Mackie hier gewählt hat. Sie hat nicht das typische Szenario des Himmels und der Hölle gewählt, sondern es wie einen großen Warteraum beziehungsweise einer Zwischenstation dargestellt. Schnell merkt man, das nicht nur in Anthonys Kreisen, sondern auch in der eigenen Familie, es nur um das Geld geht. Die Kinder verwöhnt, Olivia ebenso, wenn auch mit mehr Weitsicht. Nur die True- Crime Bloggerin hat ein ernstes Interesse daran, den “Unfall” rund um dem Millionär Anthony Wistern, aufzuklären. Die Geschichte lebt dabei nicht unbedingt von der Spannung, sondern wirklich mit dem Umgang vor allem im Kreis der Familie. Es kommt zu vielen dunklen Geheimnissen die Stück für Stück ans Licht kommen. Hier und da zieht es sich etwas in die Länge, ich hatte das Gefühl nicht wirklich weiter zu kommen, egal aus wessen Sicht, da es sich hier und da doch etwas wiederholt. Dennoch war es mal interessant so etwas “kaltes” zu lesen, was sich, denke ich, niemand in seinem echten Leben wünscht. Es wird recht schnell klar, das nicht alles Gold ist was glänzt und das jeder seine Leichen im Keller hat. Wortwörtlich… Die Charaktere sind dabei oberflächlich gut beschrieben. Es reicht für diese Geschichte und für die Thematik. Ich empfand es nicht als nötig, noch tiefgehender etwas von ihnen zu erfahren, da das ganze Miteinander eigentlich schon für sich Bände gesprochen hat. Gerne hätte ich mehr von der True-Crime Bloggerin erfahren, auch hinsichtlich ihrer kranken Mutter. Es werden einige Dinge erzählt, aber dennoch verläuft dieser Charakter für mich, so ein wenig im Sand. Anthony und Olivia waren eindeutig präziser gewählt und erzählt. Von den Kindern und Freunden, bekommt man immer kleinere Informationen als Leser, aber auch dort wird nicht groß in die Tiefe gegangen. Mein abschließendes Fazit Es liest sich ein bisschen wie “Trash-TV” sich anfühlt. Das ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil. Das Buch war der Hälfte knapp, so interessant, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dieser Sog nach dem nächsten Skandal, der bei den Wisterns wohl eintritt und wie die True- Crime Bloggerin immer tiefer gräbt, war genial herübergebracht. Der Weg dahin war etwas zäh, vielleicht ein bisschen sehr viel High Society für mich. Die Sicht aus Anthonys Jenseits, war teilweise etwas wiederholend, wenn aber auch dort noch unterhaltsam. What a way to go, konnte mich unterhalten, auch wenn ich niemanden diese Art Familie wünsche…

9. Feb. 2025
Diese Familie wünscht sich keiner 😅
Eigene Meinung Bella Mackie ist zurück und hat diesmal auch wieder eine Familie dabei, die irgendwie alles andere als liebevoll ist. Bereits bekannt von ihrem Buch “How to kill your Family” habe ich mich sehr gefreut, als ich für “What a way to go” freigeschaltet wurde. Und die Geschichte war wirklich was anderes… Ich lese abwechselnd in Kapiteln aus den Sichten von Anthony, Olivia und der True-Crime Bloggerin. Der Schreibstil ist dabei sehr flüssig, von Details geschmückt und viel schwarzem Humor. Dabei sind es die Charaktere, die diese Geschichte so unangenehm und zeitgleich so authentisch wirken lässt. Interessant ist auch die Sicht aus dem Jenseits, dass Autorin Mackie hier gewählt hat. Sie hat nicht das typische Szenario des Himmels und der Hölle gewählt, sondern es wie einen großen Warteraum beziehungsweise einer Zwischenstation dargestellt. Schnell merkt man, das nicht nur in Anthonys Kreisen, sondern auch in der eigenen Familie, es nur um das Geld geht. Die Kinder verwöhnt, Olivia ebenso, wenn auch mit mehr Weitsicht. Nur die True- Crime Bloggerin hat ein ernstes Interesse daran, den “Unfall” rund um dem Millionär Anthony Wistern, aufzuklären. Die Geschichte lebt dabei nicht unbedingt von der Spannung, sondern wirklich mit dem Umgang vor allem im Kreis der Familie. Es kommt zu vielen dunklen Geheimnissen die Stück für Stück ans Licht kommen. Hier und da zieht es sich etwas in die Länge, ich hatte das Gefühl nicht wirklich weiter zu kommen, egal aus wessen Sicht, da es sich hier und da doch etwas wiederholt. Dennoch war es mal interessant so etwas “kaltes” zu lesen, was sich, denke ich, niemand in seinem echten Leben wünscht. Es wird recht schnell klar, das nicht alles Gold ist was glänzt und das jeder seine Leichen im Keller hat. Wortwörtlich… Die Charaktere sind dabei oberflächlich gut beschrieben. Es reicht für diese Geschichte und für die Thematik. Ich empfand es nicht als nötig, noch tiefgehender etwas von ihnen zu erfahren, da das ganze Miteinander eigentlich schon für sich Bände gesprochen hat. Gerne hätte ich mehr von der True-Crime Bloggerin erfahren, auch hinsichtlich ihrer kranken Mutter. Es werden einige Dinge erzählt, aber dennoch verläuft dieser Charakter für mich, so ein wenig im Sand. Anthony und Olivia waren eindeutig präziser gewählt und erzählt. Von den Kindern und Freunden, bekommt man immer kleinere Informationen als Leser, aber auch dort wird nicht groß in die Tiefe gegangen. Mein abschließendes Fazit Es liest sich ein bisschen wie “Trash-TV” sich anfühlt. Das ist nicht negativ gemeint. Im Gegenteil. Das Buch war der Hälfte knapp, so interessant, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen wollte. Dieser Sog nach dem nächsten Skandal, der bei den Wisterns wohl eintritt und wie die True- Crime Bloggerin immer tiefer gräbt, war genial herübergebracht. Der Weg dahin war etwas zäh, vielleicht ein bisschen sehr viel High Society für mich. Die Sicht aus Anthonys Jenseits, war teilweise etwas wiederholend, wenn aber auch dort noch unterhaltsam. What a way to go, konnte mich unterhalten, auch wenn ich niemanden diese Art Familie wünsche…
9. Feb. 2025







