Blick ins Buch

Lyrik & Dramen

Das lyrische Stenogrammheft

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Über das Buch

Der erfolgreichste deutsche Lyrikband des 20. Jahrhunderts
Die "lyrischen Stenogramme" aus der Welt des Acht-Stunden-Alltags, der Großstadt und der Liebenden haben seit ihrem ersten Erscheinen nichts von ihrer romantischen Ironie und politischen Schärfe eingebüßt. Mascha Kaléko, die ihren Ruhm im Berlin der dreißiger Jahre errang, erinnert mit ihren eigentümlich-zärtlichen Gedichten an Erich Kästner. Von Alfred Polgar, Hermann Hesse und Thomas Mann wurde sie als Dichterin der Großstadt gefeiert.

Editionen (5)

ISBN9783499245473
VerlagROWOHLT Taschenbuch
Erscheinungsdatum01.06.07
Seitenzahl96

Rezensionen & Bewertungen

36 Bewertungen

6 Rezensionen

4,2

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  • readingjane
    readingjane

    380 Follower

    4,0

    Enthalten sind Gedichte und einige kurze Prosatexte. Kalékos Lyrik ist gesellschaftskritisch, aber auch humorvoll ironisch und vor allem sehr alltagsnah. Mit wenigen Worten schafft sie viel Atmosphäre und konnte so starke Emotionen in mir auslösen. Das fand ich tatsächlich immens erstaunlich: zwei Zeilen eines Gedichts und ich hatte Gänsehaut, während ich mit der Prosa gar nichts anfangen konnte.

    1. Mai 2025

  • clandesv
    clandesv

    11 Follower

    4,0

    Wie schön es war mal wieder Poesie zu lesen! Mascha Kaléko hatte ein bewegtes Leben, im wahrsten Sinne, und trotzdem oder vielleicht genau deswegen spielen ihre Texte und Verse mit vielen kleinen (Alltags-)Situationen. Ein paar der Texte haben sich sehr intim angefühlt, fast schon so als würden sie einfach ihrem Taschenkalender (den sie auch erwähnt) entspringen und als wären sie somit nicht für fremde Augen gedacht. Einen Stern Abzug gibt’s, weil die Mehrzahl der Texte in der ein oder anderen Form dann doch immer wieder dasselbe Thema behandeln und ein klein wenig monoton werden (was aber irgendwie eine schwierige Kritik ist finde ich). Für meinen Geschmack wäre aber ein bisschen mehr Vielfalt schön gewesen wäre, vor allem wenn man es so wie ich, von Cover- bis Schlussseite liest. Hätte mich jetzt bei vereinzeltem Stöbern und Schmökern nicht so gestört. Für alle die gerne Musik hören beim Lesen – und für meine eigene Erinnerung: Cherry Blossoms und Kuura von Claudio Constantini passen einfach so so gut in die Stimmung des Buchs.

    23. Mai 2025

  • emilia1411
    emilia1411

    67 Follower

    3,0

    „Man sollte sich aus dem Staube machen Und früh am Morgen unbekannt verreisen.“ Etwas ganz anderes als was ich normalerweise lese, aber auf jeden Fall schön zum Genießen. Aber diese Lektüre fühlt sich an wie ein trockener Wein, herb aber intensiv und ab und zu einfach genau passend.

    26. Apr. 2026

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Mascha Kaléko

Die Lyrikerin Mascha Kaléko wurde 1907 als Tochter eines russischen Vaters und einer österreichischen Mutter geboren. Nach Schul- und Studienjahren in Berlin wurde sie 1930 von Monty Jacobs, einem der Pioniere des deutschen Feuilletons, für die „Vossische Zeitung“ entdeckt. Hier und im „Berliner Tagesblatt“ erschienen jahrelang ihre Gedichte, die sie rasch zu einer literarischen Berühmtheit der alten Reichshauptstadt und über ihre Grenzen hinaus bekannt machten. Seit 1938 lebte die Dichterin als amerikanische Staatsbürgerin in New York mit ihrem Mann, dem Dirigenten und Komponisten Chemjo Vinaver, und ihrem Sohn Steven, der ihre lyrische Begabung geerbt hat.Mascha Kaléko starb nach jahrelangem Aufenthalt in Jerusalem im Januar 1975 in Zürich.

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