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"Verwundet, aber nicht gestorben, getroffen, aber nicht kaputt." "Manchmal muss man sich gerade dann am meisten zusammenreißen, wenn man am meisten auseinandergerissen wurde." "Alles an ihm hatte sie beruhigt, sein ganzes sanftes, träges Wesen, aber niemand kann immer nur beruhigt sein, bei niemanden ist immer nur Nacht, jeder braucht manchmal jemanden, der ihn nicht beruhigt, sondern fordert, der ihn nicht in den Schlaf wiegt, sondern ins Leben reißt." "Ein Gefühl ist ein Gefühl ist ein Gefühl, das ist da und schreit laut, das quäkt rum und will was, gesehen werden oder so, und dem Gefühl ist es egal, ob man es in drei Monaten noch fühlt, Gefühle kennen nur ein Gestern und ein Jetzt, sie kennen absolut kein Morgen." "Sie war die Armee und sie war gleichzeitig das Land, in das sie voller Gewalt einmarschierte, sich selbst niedermetzelte, ohne sich auch nur eine Sekunde aufzuhalten. Es wurde Zeit, dass sie kämpfte. Für sich und um sich." "... und dann geht sie den Hang hinunter wie schon so viele Male zuvor und dabei lächelt sie noch immer, obwohl sie niemand sehen kann, sie lächelt und sie beißt die Zähne zusammen, das Herz in Fetzen schleift sie hinter sich her." Katharina fällt nach der Trennung von ihrem Freund in ein tiefes Loch, verliert die Lebenslust und fühlt sich allein. Gerade, als wieder etwas positiver in die Zukunft schaut, kommt eine Diagnose, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißt. Ihr Lebenstraum platzt, sie fühlt sich nicht mehr vollständig, nicht mehr der Norm entsprechend und versucht ihrem Leben durch ein Ehrenamt einen neuen Sinn zu geben. Ich mochte den Sprachstil sehr, diese teilweise verschlungenen Sätze, die die Emotionen und das innerliche Chaos auf den Punkt bringen. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung 🌞
23. Aug. 2025
"Verwundet, aber nicht gestorben, getroffen, aber nicht kaputt." "Manchmal muss man sich gerade dann am meisten zusammenreißen, wenn man am meisten auseinandergerissen wurde." "Alles an ihm hatte sie beruhigt, sein ganzes sanftes, träges Wesen, aber niemand kann immer nur beruhigt sein, bei niemanden ist immer nur Nacht, jeder braucht manchmal jemanden, der ihn nicht beruhigt, sondern fordert, der ihn nicht in den Schlaf wiegt, sondern ins Leben reißt." "Ein Gefühl ist ein Gefühl ist ein Gefühl, das ist da und schreit laut, das quäkt rum und will was, gesehen werden oder so, und dem Gefühl ist es egal, ob man es in drei Monaten noch fühlt, Gefühle kennen nur ein Gestern und ein Jetzt, sie kennen absolut kein Morgen." "Sie war die Armee und sie war gleichzeitig das Land, in das sie voller Gewalt einmarschierte, sich selbst niedermetzelte, ohne sich auch nur eine Sekunde aufzuhalten. Es wurde Zeit, dass sie kämpfte. Für sich und um sich." "... und dann geht sie den Hang hinunter wie schon so viele Male zuvor und dabei lächelt sie noch immer, obwohl sie niemand sehen kann, sie lächelt und sie beißt die Zähne zusammen, das Herz in Fetzen schleift sie hinter sich her." Katharina fällt nach der Trennung von ihrem Freund in ein tiefes Loch, verliert die Lebenslust und fühlt sich allein. Gerade, als wieder etwas positiver in die Zukunft schaut, kommt eine Diagnose, die ihr den Boden unter den Füßen wegreißt. Ihr Lebenstraum platzt, sie fühlt sich nicht mehr vollständig, nicht mehr der Norm entsprechend und versucht ihrem Leben durch ein Ehrenamt einen neuen Sinn zu geben. Ich mochte den Sprachstil sehr, diese teilweise verschlungenen Sätze, die die Emotionen und das innerliche Chaos auf den Punkt bringen. Von mir gibt's eine klare Leseempfehlung 🌞
23. Aug. 2025







