Blick ins Buch

Romane

Vaim

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Über das Buch

Meisterhaft und mit Sinn für die Absurdität unserer Existenz erzählt Literatur-Nobelpreisträger Jon Fosse von einer Dreiecksbeziehung, von kleinen und großen Booten, von passiven Männern und einer ungewöhnlich entschiedenen Frau, deren Willen man sich besser beugt. Mit der Kleinstadt Vaim an der norwegischen Westküste hat der Nobelpreisträger wieder ein literarisches Universum geschaffen.
Ein Mann steigt in sein Boot, um über den Fjord in die Großstadt zu fahren. In jüngeren Jahren hat Jatgeir häufig Ausflüge nach Bjørgvin gemacht, Bars und Restaurants besucht und von der Begegnung mit einer Frau geträumt, die er lieben könnte. Dieses Mal will er Nadel und Faden kaufen, was sich als schwerer herausstellt als gedacht. Als er von den Kaufleuten betrogen wird, macht er sich angewidert von den Großstädtern auf den Rückweg und entscheidet spontan, auf einer Insel haltzumachen. Dort trifft er Eline wieder, seine Jugendliebe, nach der das Boot benannt ist. Eline hat gerade ihren Mann verlassen ...

Editionen (2)

ISBN9783498007812
VerlagRowohlt
Erscheinungsdatum12.12.25
Seitenzahl160

Rezensionen & Bewertungen

21 Bewertungen

6 Rezensionen

3,5

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  • 5,0

    Ich mag den Stil von Jon Fosse. Seine Art zu schreiben und Geschichten zu erzählen. Auch hier wieder, eine Parabel auf das Leben, den Tod. Was ist der eigene Willen, was ist Vorsehung, was bestimmen andere für einen. Die Geschichte öffnet einen Lebenskosmos aus Sicht von drei Personen. Alles ist verwoben und Leben berühren einander. Die Gedanken fließen und drehen sich im Kreis.

    20. Apr. 2026

  • stines_lesereise
    stines_lesereise

    19 Follower

    4,0

    Ein außergewöhnliches Buch mit einer ungewöhnlichen Geschichte

    Vaim ist ein außergewöhnliches Buch mit einer ungewöhnlichen Geschichte. Worum geht es? Das Buch erzählt in drei Teilen von zwei ungewöhnlichen Beziehungen. Eine Frau und zwei Männer, dazwischen eingeschoben erzählt ein Freund einer der Männer vom Leben und vom Tod.

    1. Mai 2026

  • andino88
    andino88

    10 Follower

    2,0

    Monoton, wiederholend, langweilig. Den versprochenen "feinen Humor" habe ich gesucht und weder ge- noch empfunden. Eine Dreiecksgeschichte aus drei Perspektiven in einer tristen Beschreibung von Norwegen. Mühevoll in langen Sätzen ohne Satzendungszeichen verpackt. Die Schicksale rühren mich auch nicht. Literaturnobelpreis hin oder her - meins ist es nicht. Und muss es ja auch nicht werden.

    3. Feb. 2026

3 von 6 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jon Fosse

Jon Fosse, 1959 in der norwegischen Küstenstadt Haugesund geboren und am Hardangerfjord aufgewachsen, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Schriftsteller unserer Zeit. 2023 wurde er mit dem Nobelpreis für Literatur ausgezeichnet. Internationale Bekanntheit erlangte Fosse zunächst als Dramatiker. Seine mehr als dreißig Theaterstücke werden weltweit aufgeführt und brachten ihm zahlreiche Preise ein. In deutscher Übersetzung erschienen zunächst die Romane "Melancholie", "Morgen und Abend" und "Das ist Alise". Für sein Prosawerk "Trilogie" bekam er 2015 den Literaturpreis des Nordischen Rates verliehen, den renommiertesten Literaturpreis Skandinaviens. Mit "Der andere Name", dem ersten Band seines Romanprojekts "Heptalogie", war er 2020 für den International Booker Prize nominiert, mit dem letzten Band "Ein neuer Name" stand er 2022 auf der Shortlist und wurde mit den wichtigsten norwegischen Literaturpreisen Brageprisen und Kritikerprisen ausgezeichnet. Seit 2011 genießt er lebenslanges Wohnrecht in der "Grotte", einer Ehrenwohnung des norwegischen Königs am Osloer Schlosspark, und lebt mitunter auch in Hainburg an der Donau/Österreich oder in Frekhaug/Norwegen. Seit 2022 ist er Mitglied der Akademie der Künste in Berlin.

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