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Was für ein Buch. Die ersten zwei Teile von insgesamt sieben Teilen des „Heptalogie“ betitelten Romanzyklus, von dem aber erst vier Teile erschienen sind, trägt den Titel „Der andere Name“. Vielleicht ist das so etwas wie ein Programm, denn es gibt einige Namensvettern und -cousinen. Asle und Asle, die sich vor allem in ihrem Alkoholkonsum und Wohnort unterscheiden, Ales und Alice, die sich in ihrem Alter unterscheiden, aber beide verstorben sind, Guro und Guro, die beide mit einem (aber vermutlich nicht demselben) Spielmann zusammengelebt hatten. Es geht um Liebe und Tod, Alkoholismus und Trauer, Kunst und Freundschaft und vieles mehr. Asle, den Maler, und Åsleik, den Fischer, verbindet eine wortkarge Männerfreundschaft, in der, was nicht gesagt wird, fast wichtiger ist, als das wenige tatsächlich Gesagte: „Jetzt gibt es gleich etwas zu essen, sage ich dann und ich sage es eigentlich nur, um die Stille zu durchbrechen, und ich denke, das tue ich sonst so gut wie nie“, erzählt Asle, der Maler, der nicht mehr trinkt. Und diese beiden Männer kennen sich so gut wie ein altes Paar: „und ich habe gewusst, dass er das sagen wird, denn das sagt er immer“. In den Teilen I und II erzählt der abstinente Asle, was an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (einschließlich vieler Rückblenden) geschieht. Ob es sich bei den doppelten Asles und Guros nun wirklich um vier unterschiedliche Personen handelt oder nicht (aber um was könnte es sich denn sonst handeln?) klärt sich in „Der andere Name“ noch nicht auf. Aber Jon Fosse hat noch 5 Teile Zeit und Gelegenheit, Licht ins Dunkel (auch ein Motiv in diesem Roman) zu bringen. Ich bin gespannt. P. S.: Es kommt auch ein süßer, kleiner Hund mit Namen Brage vor.
16. Jan. 2024
Was für ein Buch. Die ersten zwei Teile von insgesamt sieben Teilen des „Heptalogie“ betitelten Romanzyklus, von dem aber erst vier Teile erschienen sind, trägt den Titel „Der andere Name“. Vielleicht ist das so etwas wie ein Programm, denn es gibt einige Namensvettern und -cousinen. Asle und Asle, die sich vor allem in ihrem Alkoholkonsum und Wohnort unterscheiden, Ales und Alice, die sich in ihrem Alter unterscheiden, aber beide verstorben sind, Guro und Guro, die beide mit einem (aber vermutlich nicht demselben) Spielmann zusammengelebt hatten. Es geht um Liebe und Tod, Alkoholismus und Trauer, Kunst und Freundschaft und vieles mehr. Asle, den Maler, und Åsleik, den Fischer, verbindet eine wortkarge Männerfreundschaft, in der, was nicht gesagt wird, fast wichtiger ist, als das wenige tatsächlich Gesagte: „Jetzt gibt es gleich etwas zu essen, sage ich dann und ich sage es eigentlich nur, um die Stille zu durchbrechen, und ich denke, das tue ich sonst so gut wie nie“, erzählt Asle, der Maler, der nicht mehr trinkt. Und diese beiden Männer kennen sich so gut wie ein altes Paar: „und ich habe gewusst, dass er das sagen wird, denn das sagt er immer“. In den Teilen I und II erzählt der abstinente Asle, was an zwei aufeinanderfolgenden Tagen (einschließlich vieler Rückblenden) geschieht. Ob es sich bei den doppelten Asles und Guros nun wirklich um vier unterschiedliche Personen handelt oder nicht (aber um was könnte es sich denn sonst handeln?) klärt sich in „Der andere Name“ noch nicht auf. Aber Jon Fosse hat noch 5 Teile Zeit und Gelegenheit, Licht ins Dunkel (auch ein Motiv in diesem Roman) zu bringen. Ich bin gespannt. P. S.: Es kommt auch ein süßer, kleiner Hund mit Namen Brage vor.
16. Jan. 2024






